Heute war der große Wandertag, aber das Wetter hatte wieder Bedenken.
In der Nacht ist ein echt fettes Gewitter durchgezogen. Laut Astrid war der Himmel hell von Blitzen erleuchtet. In der Früh war es noch bewölkt, wir wollten aber den Twin Falls Circle gehen. Laut Wetterbericht sollte aber so gegen 10 oder 11 die Sonne rauskommen. Also nicht so schlimm, fahren wir in den Springbrook NP, beginnen den Tag mit einem Kaffee und gehen dann die Runde. Das erste Problem: Obwohl der Fudge Shop 7 days a week bewirbt, hat er Montags und Dienstags zu. Also kein Kaffee. Am Parkplatz für den Rundgang angekommen hat es wieder ein wenig zu regnen begonnen. Also Frühstück des restlichen Brotes im Auto. Es wurde trocken und wir gingen los. Zunächst kommt man zu den üblichen Verdächtigen, Wasserfälle von oben und super Regenwald. Durch das Gewitter in der Nacht ist nur heute mehr Wasser als gestern zu sehen.

Überall auch grüner Baumbewuchs. Am Stamm, nicht oben wo man es erwarten würde.

Astrid zeigte dann wie viel Energie sie hat und stützte Steine. Sehr große Steine. Und quetschte sich durch die engen Gassen.

Der erste Wasserfall nach dem steilen Abstieg macht schon Freude. Heute war nur das Gehen ein wenig spannender, weil alle Steine noch naß waren.

Durch den nächsten Squeeze durch und man sieht schon die Twin Falls von unten.

Nur heute waren keine Kinder überall am Plantschen und es war fast ruhig.

Ab dem Punkt war es auch für mich Neuland. Wir waren uns einig, wir gehen den ganzen Circle. Schon kurz darauf kommt man zum nächsten Wasserfall, den man wirklich nicht versäumen sollte.

Der Weg windet sich entlang des Abhangs und man sieht häufig sehr steile Abgründe neben sich. Da sollte man sich lieber nicht blöd spielen.

Auf dem Weg sind dann plötzlich keine Wegweiser mehr. Wir waren uns daher nach einiger Zeit nicht so sicher, ob wir am Twin Falls Circle oder am großen 14km Circle waren. Das blieb eine ganz schöne Weile unsicher und machte das Gehen spannender. Aber am nächsten Wasserfall zweigte der große Circle ab und sie haben dem Weg wieder einen Wegweiser verpaßt. Der Wasserfall sollte btw. auch nicht ausgelassen werden, weil man da sehr interaktiv nah dran kommt. Oder wie die Videos beweisen: Man wird beim Dahintergehen schön naß.

Von da an geht der Weg langsam ansteigend zurück. Wieder durch wunderbaren Regenwald.

Bereits weniger Meter weiter oben wechselt die Vegetation und es wird trockener.

Astrid hat damit die Runde überlebt und wir konnten nun wieder zur Küste fahren. Dabei haben wir die Grenz zu New South Wales überschritten und sind damit in der Sommerzeit gelandet.

Der restliche Weg in New South Wales ist extrem hübsch durch landwirtschaftliches Gebiet, bis man auf der M1 landet.

Hier wollen sie dann ganz sicher gehen, daß man nur in den overtaking Bereichen überholt.

Wir haben bei HJ gegessen und sind noch zu Bunnings gefahren, weil ich ein kleines aber dringendes Projekt hatte (siehe Quiz des Tuns). Der Campingplatz war dann auch nicht mehr weit. Kaum am Campingplatz begann das Projekt und kurz darauf kamen wieder böse Gewitter, sodaß wir es uns im RV gemütlich gemacht haben. Der Bericht wurde dann am Abend nachgeholt.