Das Dallas Arboretum

Zunächst ging es weiter auf der Landpartie durch Texas, bis die Straßen immer fetter wurden und wir Dallas erreicht haben. Dort ist laut Tripadvisor das Arboretum das Top-Besuchsziel. Na dann haben wir uns das doch angesehen.

Die Anfahrt beginnt erst auf eher lauschigen Straßen, die sehr bald zu einer autobahnartigen Größe Anwachsen. Da wo sie noch lauschig ist, buddeln sie wie blöde rum.

Innerhalb von Dallas hat mein lieber TomTom mal wieder voll danebengehauen, denn er meinte ich soll auf die I20 fahren. Tat ich. Dann ist er unhappy, denn er wollte auf die I635, in der anderen Richtung. Na wenn er es nicht sagt. Kurz darauf kommen jede Menge Ausfahrten auf Brücken und er weiß garnicht mehr was am Schild stehen sollte. Es sind nur Hinweise wie links, geradeaus oder so zu hören. Ich habe anhand der Karte geraten. Das war der Tiefpunkt der bisherigen Runde.Weinendes Smiley

Die weitere Fahrt durch Gasslwerk war dann ok, und quasi von nix auf gleich steht man vor der Einfahrt zum Parkplatz des Gartens und wundert sich nicht schlecht: die wollen $15 für’s Parken. Na sind wir bei Disney??? Der Eintritt in den Park hält sich mit ebenfalls um die $15 in Grenzen, aber mit der Parkgebühr ist das nicht billig.

Zugegeben, alleine der Eingang hat im Herbst was.

Es gibt weiter drinnen ein eigenes Pumpkin Land. Angeblich verbrauchen sie für die Dekoration pro Jahr zwischen 50 und 70 Tausend Kürbisse. Was macht man danach damit??? Das muß ja ein riesen Haufen sein.

Im vorderen Bereich sind ein paar Testbeete, wo sie neue Blumen herzeigen. Überraschend wieviel da in dieser Jahreszeit blüht!

Der Herbst wird durch die Kürbisse aufgepeppt. Das wäre alleine schon einen Besuch in dem Garten wert. So etwas habe ich absolut noch nirgends gesehen.

Hier sind die Patrioten am Werk, aber auch die Cindarella-Fans sind nicht weit.

Da Dallas schon auch seine warmen Tage hat, gibt es Springbrunnen, zum Teil auch für jedermann zum darin rumhüpfen. Das ganze mit einer Allee als Zugang.

Im blumenarmen Gebiet haben sie Bäume und Büsche rund um Flußbette, Springbrunnen, Bäche und ähnlichem angelegt. Wirklich bis ins Kleinste designed und hervorragend gemacht. So etwas habe ich schon sehr lange nicht mehr gesehen. Das ganze Gebiet liegt übrigens an einem See, den man immer wieder sieht. Macht sich natürlich auch sehr hübsch.

Wir hatten nur knappe 4 Stunden bis der Garten um 17 Uhr schloß. Daher war bei der Größe (am Plan ersichtlich) doch eher flottes Ansehen notwendig. Am hinteren Ende ist das Kinder Adventure Land. Und das ist auch nicht klein. Da sie aber den Bereich noch einmal verrechnen wollen (das sagen sie einem aber erst wenn man dort ist), ist das zu besichtigende Gebiet dann doch nicht so schlimm groß. Man kann es in 3 Stunden schon locker schaffen. Hier der Eingang zum Kinderzahlbereich.

Immer wieder sind ganze Alleen von Bäumen mit Blumen zu sehen. Oder ein Teich mit verschiedenen Fischen und Wasserfällen. Es gibt da echt genug zu bestaunen und es ist NICHT nur ein Park.

Hier der ‘Frauengarten’, der von einem Frauenförderungsverein gesponsort wurde. Jetzt sagt mir mal einer, warum der Bereich speziell Frauen ansprechen soll???

Es gibt noch Poesiegärten, Serpentinen zum See, eine Wiese für Konzerte, einen Pavillon für Hochzeiten und und und. Ich habe zuletzt die obligaten Blumen, die ich in jedem Garten finde, aufgenommen.

Kurz, der Garten ist extrem super und ich würde ihn absolut jedem ans Herz legen, wenn er bereit ist, soviel dafür zu zahlen. Wie der Garten ohne die Kürbisse aussieht, ist schwer zu sagen, mit ist er eine absolute Wucht.

Die restliche Fahrt über die I30 auf die I20 nach Weatherford, wo unser Campingplatz lag, verlief außer ein paar Staus harmlos, auch die seltsame Anfahrt über Frontageroads hat der TomTom gut geschafft.

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