Technikspielecke

Wie angekündigt gibt es dieses Jahr wieder ein paar Technikspielecken. Beginnen wir mit einer für mich wirklich wichtigen Neuerung: Dem Notebook. In den letzten Jahren war ich mit meinem Asus EEE 1000 unterwegs und recht happy damit: Lange Laufzeit und wirklich handlich machen das Ding zu einem sehr angenehmen Reisebegleiter. Leider verändern sich mit der Zeit die Anforderungen. Schon mit der letzten Fuji (11 MPixel) tat sich der EEE echt schwer. Die Anzeige eines Bildes (ohne es bearbeiten zu wollen) dauerte 5 Sekunden, wenn man das Resizing auf ‘Grauslich’ gestellt hat 2-3 Sekunden. Da wird es schon mühsam die Bilder des Tages zu sichten, geschweige denn zu bearbeiten. Ein Panoramabild stitchen ging da in die Minuten! Und dieses Jahr gehe ich mit 16 MPixel Bilder an den Start.

Seit Adobe CS4 kam noch das Problem hinzu, nämlich daß die Bildschirmauflösung vertikal mit 600 Punkten zu klein war und sich Adobe (dümmer geht es nicht) weigerte zu speichern. Auch mit ctrl-s ging nix. Also mußte ich den Bildschirm virtuell vergrößern. Seit Windows 7 kann man aber mit dem EEE keine scrolling Bildschirme mehr machen, sondern nur verzerrt verkleinerte Auflösungen. Ganz toll für die Bildbearbeitung!

Also wollte ich ein günstiges Update kaufen. Der Samsung 310 hätte z.B einen Dual-Core Atom und die geeignete Bildschirmauflösung. Nur leider, bei Tests stellte sich heraus, der Dual-Core hilft bei der Bildbearbeitung und –anzeige rein garnichts. Also muß es etwas Stärkeres sein. Aber woher etwas Stärkeres bekommen, das wenig Geld kostet, kompakte Außenmaße hat und möglichst lange auf Akku läuft???

Alle Wünsche konnte ich nicht erfüllen, aber eine Aktion bei Amazon hat die Lösung gebracht: Obwohl ich kein Fan von Acer bin, habe ich einen Acer Aspire Timeline X. Ja, der wahre Nachteil ist ein spiegelnder Monitor, aber den habe ich gleich mit einer Folie unschädlich gemacht.

Nebeneinander betrachtet: Der 13” Monitor bringt beim Arbeiten einen riesigen Vorteil gegenüber dem 10”er. Das Gewicht ist durch die sehr schlanke Ausführung des Acers (sieht fast wie ein Mäc Air aus) nahezu identisch, die Außenmaße sind zwar etwas größer, aber nicht ganz so schlimm wie der Unterschied der Monitore glauben läßt, der Rand rund um den Monitor ist viel kleiner. Die Akkulaufzeit wird mit >8h angegeben, bei normalen Bedingungen (WLAN an, normale Helligkeit, …) sind 6-7 Stunden aber völlig realistisch. Mehr schafft der EEE unter realen Bedingungen auch nicht.

Daher: Nach allen bisherigen Tests kann ich auf dem Ding (hat 4GB Ram und einen i5 an Bord) fast so flott arbeiten wie auf meinem Heimrechner. Das WLAN geht hervorragend (so stark war noch kein Notebook, meine Tischantenne ist aber doch noch um einiges besser). Scheint also ein wirklich sinnvoller Ersatz zu sein.

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