Ein Motorradfahrer befährt die geschwungene Asphaltstraße im Rocky-Mountain-Nationalpark, gesäumt von dichten Nadelwäldern mit braunen Schadstellen und im Hintergrund aufragenden, kahlen Felsmassiven unter hellem Sommerhimmel

Von Cheyenne, WY über den Rocky Mtn. NP nach Colorado Springs, CO

Nach einer kurzen Autobahnfahrt ging es in den Rocky Mtn NP. Danach wieder über die bekannte I70 und die I25 zum Campingplatz in Colorado Springs. Ganz schön lange Fahrt wenn man bedenkt, daß ein NP zu besichtigen war.


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Die Fahrt auf der I25 zur Abzweigung war schnell geschafft. Die Straße hinauf nach Estes Park ist schon zum Teil recht hübsch, wenn sie einem kleinen Bach folgend durch ein Tal nach oben steigt:

Das Colorado National Monument mit seiner geschwungenen Asphaltstraße führt durch eine steile, felsige Schlucht mit rötlich-braunen Gesteinswänden, flankiert von grünen Nadelbäumen und einer dunklen Leitschiene unter klarem, hellem Himmel

Estes Park, der Eingang zum NP, ist ein sehr touristisches Dörfchen mit allen Einkaufsmöglichkeiten, die man sich nur vorstellen kann. Im Prinzip hübscher als Aspen, aber sicher nicht weniger touristisch. Die wenigen Meter zum NP Zahlstein waren auch bald geschafft und die $20 Eintritt habe ich mir dank NP Jahrespaß vom Vorjahr auch gespart. Da ist es nicht so schlimm, daß ich aufgrund des Zeitmangels nur die Hauptroute gefahren bin.

Nach Estes Park geht es zunächst moderat den Berg hinauf:

Eine Asphaltstraße führt durch einen dichten Nadelwald mit hellgrünen Laubbäumen am linken Fahrbahnrand unter tiefblauem Himmel, während im Hintergrund markante, felsige Berggipfel emporragen

Links und rechts sieht man die ersten Berge, neben der Straße sind aber noch recht normale Wiesen, wo man am Abend auch so manches Tier sehen kann:

Der weite Blick über die bewaldeten Hänge und Bergkuppen des Rocky-Mountain-Nationalparks zeigt dichte Föhren im Vordergrund, während im Hintergrund ein karger Berggipfel unter klarem blauen Himmel aufragt

Kurz habe ich in eine Seitenstraße geschaut, die zu einem Nebeneingang führt. Auch hübsch:

Ein Motorradfahrer befährt die geschwungene Asphaltstraße im Rocky-Mountain-Nationalpark, gesäumt von dichten Nadelwäldern mit braunen Schadstellen und im Hintergrund aufragenden, kahlen Felsmassiven unter hellem Sommerhimmel

Nach den ersten Kehren hat man einen sehr schönen Blick ins Tal:

Der weite Talgrund des Kawuneeche Valley im Rocky-Mountain-Nationalpark erstreckt sich vor mächtigen, bewaldeten Berggipfeln unter blauen Himmel

Bei den Tiersichtungen hatte ich dieses Jahr wenig Glück. Squirrels und Chipmunks waren natürlich dabei, aber die sind i.A. zu schnell für ein gutes Foto. Hier würde Futter helfen, aber an den Parkplätzen passen Ranger auf, daß man gerade das nicht spendet. So blieb es zunächst bei einem Blue Jay, der auch etwas wollte, aber wenigstens einen Augenblick inne gehalten hat:

Ein dunkelblauer Stellarhäher mit markanter Federhaube steht auf einer grauen Steinmauer, im Hintergrund schemenhaft grüne Sträucher

Noch ein Blick zurück ins Tal, wo man bei Estes Park startet, dann kurbelt man sich noch viel höher:

Das weitläufige Panorama des Rocky-Mountain-Nationalparks zeigt im Vordergrund grüne Nadelbäume und graue Felsbrocken, während im Hintergrund mächtige, bewaldete Berggipfel und ein weites Tal unter einem blauen Sommerhimmel mit vereinzelten Wolken aufragen

Hübsch ist es, die eigene Straße von oben zu sehen:

Weitläufiger Blick von der Trail Ridge Road im Rocky-Mountain-Nationalpark über ein tiefes Tal mit dunklen Nadelwäldern, sanften Hängen und blassblauen Bergketten im dunstigen Hintergrund

Wieder auf einem ‘bewachten’ Parkplatz ging mir der folgende Vogel vor die Linse: Er setzte sich auf eine Hinweistafel und bettelte ungeniert direkt neben der Rangerin. Er zahlt ja auch nicht die min. $500 für unerlaubtes Füttern. Da aber der Wind ziemlich blies, duckte er sich immer mehr in Windrichtung. Schließlich sah es gefährlich nach Notstart aus:

Ein grauer Tannenhäher sitzt mit schwarzem Schnabel und dunklen Ständer auf einer metallenen Informationstafel mit englischer Aufschrift, während im Hintergrund ein verschwommener Nadelwald aufragt

Noch weiter oben kehrt man dem Ausgangstal den Rücken und man kommt weiter in die Berge hinein. Die Ausblicke werden aber nur hübscher:

Das gewaltige Panorama des Rocky-Mountain-Nationalparks zeigt braune Felsgipfel, weitläufige Nadelwälder im Tal und die geschwungene Straße auf dem Asphalt rechts unter wolkenlosem, blauem Himmel

Der weite Panoramablick vom Mount Ida im Rocky-Mountain-Nationalpark zeigt die mächtigen, kargen Berggipfel über dichten, dunkelgrünen Nadelwäldern im Tal

Schließlich vergeht es auch den amerikanischen Bäumen zu wachsen und die Hänge werden langsam öd und leer. Ein wenig Schnee ist schon auszumachen:

Das alpine Bergpanorama am Mount Evans in Colorado zeigt karge Felswände, grüne Almen und ein kleines Schneefeld über einem smaragdgrünen See im Talkessel

Man darf sich jedoch nicht einen Gipfel oder einen Pass wie in Europa vorstellen. Das ganze verläuft ziemlich flach und man bemerkt die guten 10000ft eigentlich kaum.

Zwei Pick-ups fahren auf einer schwarz asphaltierten Fahrbahn mit gelber Bodenmarkierung durch eine karge, hügelige Berglandschaft unter hellblauem Himmel mit vereinzelten Wolken

Auf der anderen Seite geht es wieder in ein Tal. Bäume wachsen dicht, wenngleich auch ein Borkenkäfer viele Baumleichen hinter sich läßt. Dieses Phänomen tritt immer wieder auf und man kann wenig dagegen tun. Der Borkenkäfer braucht einen etwas wärmeren Winter und einen trockenen Sommer. Und schon vermehr er sich sprunghaft. Beim folgenden Foto sieht man es zum Glück nicht so stark, es gibt aber auch echt schlimme Hänge:

Blick von einer Anhöhe im Rocky-Mountain-Nationalpark über ein weitläufiges Tal mit dichtem Nadelwald, kargen Baumstämmen im Vordergrund und sanften Bergrücken im dunstigen Hintergrund unter einem hellen Himmel

Im Tal fließt ein Bächlein. Sieht so harmlos aus, trägt aber einen bekannten Namen: Colorado River. Zumindest wird es einmal ein river werden, einige Meilen später:

Ein flacher, sprudelnder Gebirgsbach fließt durch eine weite Aulandschaft, gesäumt von saftigem Gras, dunkelgrünen Nadelbäumen und sanften Bergen im strahlenden Sonnenschein

Nach einer Stärkung bei einer der vielen Picknickplätze ging es wieder zur I70 und über die I25 zum Campingplatz. Schon waren 325mi gefahren.

Am nächsten Tag sollte es noch viel höher hinaus gehen: Pikes Peak mit 14100ft sollte das Ziel sein.

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