Die Reise nach LA

Nach dem spannenden Start mit dem Unfall im Taxi ging der weitere Verlauf der Reise deutlich gemütlicher, eigentlich langweiliger weiter. Aber wer braucht schon mehr Spannung bei einer Reise?

Der Flieger nach LHR hob pünktlich ab. Das Wetter kurz vor dem Zurückschieben vom Flugsteig konnte sich noch nicht entscheiden ob es sonnig oder unwetterartig sein sollte:

Beim Starten ging es sonnig zu, die Regenfront dahinter war aber nicht von schlechten Eltern:

Trotz der Sonne kann man es wohl nicht mehr übersehen, daß der Herbst nach Österreich gekommen ist.

Kaum hatten wir Österreich verlassen, war der Himmel völlig bedeckt. Erst über dem Kanal hat es aufgerissen und der Landeanflug auf London war wolkenlos und klar. Da wir auch dieses Jahr Warteschleifen gezogen haben, konnte ich nette Aussichten auf die Themsemündung genießen:

Beim Landeanflug selbst war einiges von London zu sehen. Zunächst der seltsame Dom, auf dem schon James Bond gerutscht ist:

Und kurz darauf kam die Tower Bridge ins Blickfeld:

In London mußten wir zum ersten mal in der Londongeschichte einen Bus nehmen, der uns quer durch den Flughafen zum Terminal 3 gebracht hat. Von dort per weiterem Bus zum Terminal 5 wo der Sicherheitscheck ungewöhnlich flott von Statten ging. Die Halle ist aber tatsächlich monströs:

Überraschend war unser weiterer Transport im Flughafen. Gate A10 wurde früh angezeigt und entpuppte sich als 4facher Busgate. Wieder mußten wir einen Bus nehmen, der uns nahezu neben das Flugzeug gebracht hat, mit dem wir ankamen. Wozu wir also 2 Terminals kennenlernen durften weiß wohl nur die Queen.

Wie immer hat man das Gefühl mit einer 747 ans Ziel fahren zu müssen, denn bis die abhebt dauert es. Flott ging es dann in Richtung Norden:

Bald hatte uns wieder eine Wolkendecke die Sicht nach unten genommen. Wir dürften auch etwas anders geflogen sein, denn Grönland war auf beiden Seiten des Flugzeuges gut zu sehen (da haben die Wolken manchmal ein Einsehen gehabt und sich zurückgehalten):

Auch der weitere Weg über die Hudson Bay ist kalt:

 

Die Stunden des Fluges ziehen sich wie immer. Der Vorteil bei BA ist, daß man ein riesiges Video on Demand Programm hat. Ich habe mir daher mehrere Filme reingezogen, Details dazu in einem getrennten Post.

Irgendwann ist aber auch ein langer Flug überstanden und wir setzten zum Landenanflug auf LAX an. Da hatten wir einen sehr guten Ausblick auf die wütenden Brände:

LA ist zwar riesig, aber wie jede US-Stadt nicht unbedingt aufregend von oben. Downtown mit den Wolkenkratzern ist ein winziger Teil der Stadt:

Der Rest ist sehr sehr flach:

Die Einreise war extrem flott; so etwas hatte ich bisher noch nie. Sie haben viel umgebaut am Tom Bradley Terminal. Viele Schalter sind offen und kaum 15 Minuten später war ich in den USA. Der Einreisebeamte hat seinen Titel als Beamter dieses mal wahrlich verdient. Wenn alle so arbeiten, sind die Staus der letzten Jahre mehr als nur logisch.

Alamo hat dieses Jahr völlig ausgelassen. Zunächst mußte ich eine Stunde Schlange stehen um einen Verkaufsmitabreiter zu Gesicht zu bekommen (zu dem Zeitpunkt war die Schlange bereits doppelt so lange wie die die ich abwarten mußte). Der Typ wollte mir wieder Gott und die Welt andrehen und nach meinem Dritten Hinweis, ich will nur das gebuchte Auto und keine Extras war er beleidigt, daß ich so extrem unfreundlich zu ihm bin. Jedenfalls hat er nach Ewigkeiten mitbekommen, daß er ohnehin nicht zuständig ist, denn meine Buchung geht länger als 30 Tage und das kann nur ein Supervisor. Also auf den Supervisor warten und der hat das freundlich und geübt hinbekommen. Damit war mein Leiden aber noch nicht zu Ende, denn in der Garage standen exakt 0 Full Size Cars. Da die Warteschlange bei Midsize und Compact noch viel größer war, haben sie nur dort Autos angeliefert. Also mußte ich noch einmal ewig warten, bis ich ein Auto übernehmen konnte. Da gab es keine große Auswahl, ich nahm DAS Auto und fuhr los.

Dieses Jahr ist es ziemlich das gleiche wie letztes Jahr, nur ist der Motor auf 6 Zylinder geschrumpft: Ein Impala LT (welcher genau ist noch Ziel einer Studie). Jedenfalls hat er mindestens 210PS, kann aber auch wesentlich mehr sein. Ist leider dunkel blau und hat kein Schiebedach. Wird schön warm werden.

Der Rest des Tages wurde mit Ausladen, Einkaufen und viel Reden mit meinen Freunden verbracht.

Zum Testen (weil wenig spannend) hier die Route des Tages:

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