Der Okefenokee Swap vom Land aus

Die Fahrstrecke zwischen Campingplatz und Swamp kannte ich nun schon, auch die nette Dame, die mir $5 abkassieren würde, wenn ich nicht einen Jahrespaß vorweisen würde. Und schwups-di-wups, war ich am Scenic Drive und tuckerte im Schleichtempo in Richtung Boardwalk. Zuvor kommt man jedoch an diesem Spiegelteich vorbei:

So ein Scenic Drive schlängelt sich zunächst durch den Wald, einspurig natürlich:

Dann kommt der Boardwalk. 0.75mi ist der Hauptweg (eine Richtung) und zwei ganz schön lange Abzweiger gehen noch weg. Kommt also eine nette Runde zusammen, ist aber sehr empfehlenswert:

Entlang des Boardwalks finden sich jede Menge Pitcherplants. Scheint wohl auch genug Insekten zu geben: 

Vor Eidechsen sollte man besser keine Angst haben, wenn man über den Weg geht. Überall raschelt und hüpft es. Häufig braun aber oft auch grün:

Auch Libellen kommen in riesigen Mengen vor. Grüne und blaue wie diese:

Alligatoren habe ich an diesem Tag keine gesehen. Nur die Spuren durch die Wiesen, die sie breittreten, sind nicht zu übersehen:

Die Eidechsen freuen sich sichtlich darüber, daß es so viele Libellen gibt. Direkt neben mir raschelt es ganz heftig und schon gibt es eine Libelle weniger:

Eine große Untergruppe der Eidechsen sind die Skinke. Sehen wie Schlangen mit Füße aus und tatsächlich gibt es Skinke ohne Füße. Dieser Knabe hier (bei der Größe kann es nur ein Mann sein 🙂 ) wollte mich anbetteln: der Körper ist mehr als daumendick und sicher ohne Schwanz 20cm lang. 

Am Ende der 0.75mi wartet ein 50ft hoher Aussichtsturm, wo man über einen See blickt. Der war bei mir nur von zwei Enten bevölkert. Aber die Bäume rund um den Turm gaben ein sehr schönes Motiv mit Spanish Moss ab:

Rundherum Sumpf. Ohne Boradwalk wäre es wohl eher schwer dorthin zu gelangen: Zu viel Grünzeug für ein Boot und viel zu gatschig für ‚zu Fuß‘:

Und noch ein Skink mit besonders schönem blauen Schwanz:

Am Weg nach draußen fährt man entlang eines Kanals, auf dem die Seerosen blühen, daß es eine Freude ist:

Dank TomTom fand ich den kürzesten Weg nach Daytona Beach, der zu einem Gutteil NICHT über die Interstate führt, sondern gut ausgebaute Highways nutzt, wo man auch mit 65mi/h fahren darf. Florida war damit endlich erreicht.

Kommentar hinterlassen