Grau-brauner Koala mit hellem Brustfell sitzt auf einem senkrechten Baumast im dichten, sattgrünen Eukalyptuswald vor einer gemalten Hintergrundkulisse

Von West Palm Beach nach Miami und der Miami Metro Zoo

Gute 2 Stunden habe ich von West Palm Beach nach Miami gebraucht. Miami ist wohl nun sicher mein südlichster Punkt und wahrscheinlich auch der am weitesten von LA gelegene Punkt: 2801mi auf der Straße sind es laut Navi. Ich habe dafür 2 Wochen Zeit, dann ist mein Urlaub zu Ende.
In Miami hat mich beim Aussteigen dann fast der Schlag getroffen: 34 Grad und sicher über 90% Luftfeuchtigkeit. Aber strahlender Sonnenschein. Die Sonne hat auf der Haut gebrannt, tropischer kann es nicht sein.
Daher versteht sich das Speedlimitschild im Zoo wohl auch für Fußgänger:
Gelbes Holztafel-Schild mit der Aufschrift „SPEED LIMIT“ in schwarzen Buchstaben, einem grünen Inlay mit silbergrauer Schildkröte und roten „SLOW“-Lettern unten, montiert an einem roten Pflock vor unscharfem Grün Dementsprechend gemütlich haben es die Tiere angehen lassen. Auch diese Tiger verschlafen die Wärme lieber im Schatten:

Zwei Tiger ruhen im Schatten von dichtem Grün und hängenden Baumwurzeln auf dunklem Waldboden. Links liegt ein weißer Tiger mit geschlossenen Augen, rechts daneben ruht ein orange-schwarz gestreifter Artgenosse Bei allen Vögeln war der Schnabel zur Kühlung offen und der Weg in die Sonne völlig unmöglich:
Kori-Trappe mit braun-weißem Gefieder und langem Hals steht auf einer saftigen Wiese vor einer grauen Felskulisse mit sattem Grün im Hintergrund Solche Leguane sind ausgestellt:
Ein leguanartiges Reptil mit orange-brauner Schuppenhaut, markantem Rückenkamm und geöffnetem Maul ruht auf einem grob strukturierten, verwitterten Baumstumpf vor einer hellen Felswand aber solche sind sichtlich hier heimisch. Sie laufen auf den Wegen und rennen in die Gehege wie die Squirrel. Irgendwie nicht so ganz wie in Schönbrunn:
Ein prächtiger grüner Leguan mit dunklen Flecken und markantem Kamm sitzt auf sattem, grünem Gras am Ufer eines ruhigen Teichs, dessen Wasser im Hintergrund schimmert Gegen 15 Uhr hat es dann zu Grollen begonnen: Ein Gewitter ist näher gekommen. Diese Meerkatze lauscht ganz andächtig dem Donner:

Das Gegrolle wurde richtig laut. Selbst die schläfrige Löwin ist davon munter geworden:
Eine Löwin mit sandfarbenem Fell liegt auf saftigem, grünen Gras im Schatten lichter Bäume, während im Hintergrund hohes Schilf und Sträucher das naturnahe Gehege säumen Unser junger Affe, der vorher die Erwachsenen genervt hat, sitzt jedoch cool da. Der Stock zwischen den Zähnen wie eine Zigarette: Ihn stört doch ein Gewitter nicht!
Ein Schimpanse mit dunkelbraunem Fell sitzt auf massiven Holzbäumen im grünen Gras und hält sich einen kleinen Zweig an den Mund, während im Hintergrund ein Holzsteher mit einem Kletternetz und saftige Wiesenflächen zu sehen sind Mir viel da im Australienhaus wieder Carmen ein. Der schläfrige Blick (des Koalas) paßt doch!
Grau-brauner Koala mit hellem Brustfell sitzt auf einem senkrechten Baumast im dichten, sattgrünen Eukalyptuswald vor einer gemalten Hintergrundkulisse Und dieses Känguru ist nicht verstorben, es wurde nur von einem Nap attackiert. Carmen wird bestätigen können, daß sowas schon passieren kann. 🙂
Ein grau-braunes Känguru liegt auf dem Rücken im hellen Sandboden, streckt die Hinterläufe nach oben und ruht sich entspannt aus Das Gewitter ist dann doch am Zoo vorbeigezogen, der Campingplatz ein paar Meilen im Süden war aber ziemlich naß. Wen wundert es daher, daß überall diese Frösche rumgehüpft sind: Vor meinem Zelt und vor dem Pool. In den angenehm warmen Pool mußte ich heute ja leider wieder hin, denn wenn es 30 Grad am Abend hat, ist ein Pool schon angenehm.
Große braune Aga-Kröte mit warziger Haut sitzt auf feuchtem Waldboden voller dunkler Samen und kleiner Blätter neben einer grauen Betonwand
Und damit beginnt nun ganz unübersehbar der Heimweg. Freuen tut es mich nicht, aber es muß wohl sein. Mit dem Campingplatz in Miami verbinde ich doch viele Erinnerungen. 3 mal war ich hierher geflogen und hier war sowohl Anfang als auch Ende sehr schöner USA Reisen. Diesmal ist es hier noch nicht zu Ende, aber es fängt auch leider nicht an.

Morgen geht es zu einer Airboat-Tour durch die Everglades und dann an der Westküste Floridas nach Norden, Clearwater ist das Ziel.

Kommentar hinterlassen