Cape Hatteras National Seashore und andere Küsten

Das war der geplante Höhepunkt der Neuheuten dieses Jahres: Cape Hatteras National Seashore. Aber wie immer, nicht alles kommt wie Mann es plant.

Der Tag begann zum ersten mal in den USA strahlend sonnig. Wir hatten alles für ein hervorragendes Frühstück besorgt und so genossen wir das Zeltleben. Zum ersten mal mit dem Miniplattengrill, den wir uns gekauft hatten, weil Astrid mit dem US Labberbrot nicht zurechtkommt, aber getoasted ganz zufrieden ist.

Nach Virginia Beach ging es über Freeways und der taucht auch ganz munter in einem Tunnel unter.

In Virginia Beach angekommen hat uns unser TomTom brav zu einem Parkplatz beim Boardwalk geleitet. Die $2 pro Stunde waren fast ok. Es war extrem windig an dem Tag, sodaß nicht gar arg viele am Strand unterwegs waren. Es war aber trotzdem sehr hübsch.

Auf der anderen Seite des Parkplatzes ist der Hafen, wo sich die Boote drängten.

Auf dem Weg zum Cape Hatteras mußten wir einen Stopp bei einem der vielen Farmersständen machen. Die Nektarinen sind mit $2,7/lb nicht billig, sie waren aber extrem gut!

Die Straße geht zwar im Prinzip entlang des Meeres, nur sieht man praktisch nichts davon. Wir sind extra auf eine Stichstraße gefahren, um wenigstens einen Blick zu erhaschen.

Cape Hatteras war extrem windig. Trotzdem waren überall die Angler zu sehen. Spannend wurden die hohen Brücken zwischen den Inseln.

Beim Parkplatz nach der ersten großen Brücke kam ich dann auf Astrids katastrophalen Planungsfehler drauf. Sie hat Cape Hatteras praktisch ausgelassen und die Strecke auf der Landseite geplant… Und da wir schon ein Motel in Jacksonville, NC gebucht hatten, ließ sich das auch schwer ändern, da die Fahrt mit der Fähre zu lange für den Tag gedauert hätte. Also mußte ich Cape Hatteras nach einer Kurzvisite wieder verlassen. Wie einfach wäre es gewesen, im National Seashore auf einem der Campingplätze zu übernachten… Also noch ein Foto der alten Brücke mit Anglern, und zurück auf das Festland.

Auch die weiteren Straßen gingen vorwiegend im ‘grünen Gemüse’ ohne Sicht auf’s Meer. An einer Stelle haben wir uns dann wieder zur Küste durchgeschlagen.

Damit blieb es bei der ‘Gemüsestrecke’ bis Washington, NC.

Dort sind wir direkt zum Boardwalk gefahren, den sie echt super schön hergerichtet haben.

Wir waren btw nicht die einzigen, die eine Drohne am Boardwalk gestartet haben. Nur unsere war kaum zu hören… BTW: Aktuell müssen Drohnen erst ab 250g staatlich gemeldet werden. Wir können daher mit unserer DJI Mini 3 pro ohne Registrierung in den USA fliegen. Wir wollten gerade von der Küste viel mehr Drohnenfotos machen, aber der Wind war überall sturmartig und das derfliegt keine Drohne sicher.

Die restlichen Meilen bis zum Motel verliefen wieder wenig ereignisreich. Dafür macht das Sleep Inn einen wirklich guten Eindruck!

Kommentar hinterlassen