New Orleans und Great Isle SP

100°F sind für eine Stadtbesichtigung jetzt nicht die beste Voraussetzung. Wir haben daher eine Frühstücksrunde in New Orleans gedreht, sind dann in den Great Isle SP zum Baden gefahren und sind erst am Abend wieder nach New Orleans gefahren.

Angefangen hat es mit der Suche nach dem richtigen Parkplatz, denn wenn man den Schildern zum public parking folgt, wollen sie schlappe $23 für 2 Stunden. Wenn man aber in den ‘linken’ Parkplatz fährt bleibt es bei moderateren Preisen. Man muß nur wissen wohin man fährt. Smile Die Streetcar-Linie am Fluß entlang hat dort auch gleich ihre Station.

Der Plan war einen kurzen Rundgang rund um den Jackson Square zu machen, ein Frühstück bei Du Monde zu genießen und dann in den Statepark zu düsen. Es hatte schon in der früh über 30°C.

Vor dem Café spielten schon die ersten Straßenmusikanten. Die Instrumente verbeult oder mit Klebeband geflickt, die Becken werden mit einem Schraubendreher gespielt. Sie klingen aber voll gut!

Im Café hatte man bei dem warmen Wetter sogar Chancen auf einen Platz. Wir kamen ohne Warten dran. Die Beignets haben schon einen gewissen Staubzuckeranteil. Oder, wie böse Zungen bemerken, die Beignets stören schon im Staubzucker. Winking smile

Dann noch die Runde rund um den Jackson Square. Wer hat schon New Orleans bei strahlend blauem Himmel gesehen?

Die Atmosphere war aber doch hitzig, schon in der früh kamen einem die Menschen halbnackt entgegen.

Also auf zum Grand Isle SP. Der Weg dorthin ist doch recht lange, weil man einen großen Kreis um viel Wasser fahren muß. Die letzten Meilen legt man auf einer toll bridge zurück, die sich locker mit der 7-mile bridge auf den keys messen kann.

Der SP war quasi leer. Die meisten zogen es wohl vor in klimatisierter Umgebung zu sein. Über den Steg kommt man auf den Strand.

Das Wasser ist wärmer als Körpertemperatur. Daher sind wir im Schatten unter dem Pier im Wasser gesessen; tiefer ist es dort nicht.

Überall krabbeln Einsiedlerkrebse herum.

Auf der Stranddüne wachsen meine Lieblingsblumen.

Um 16 Uhr mußten wir wieder zurück. Auf über die unendlich lange Brücke.

Wieder auf dem versteckten Parkplatz geparkt und auf in die 100F Stadt.

 

Die Bourbon-street hat sich scheinbar wieder sehr erholt. Überall Straßenmusikanten und Straßenkünstler.

Wir wollten wieder in unserem Flitterwochen-Restaurant essen. Aber wo genau war das noch gleich? Wir haben es natürlich nicht gefunden. Also auf zum Starbucks, dort gibt es gratis Internet. Da habe ich den eigenen Bericht aus 2016 nachgelesen, google maps gefragt und schon war klar, wir sind ganz knapp daran vorbei gelaufen.

Während der letzten Sonnenstrahlen ging es entlang der royal street zum Restaurant.

Wir haben dort sogar einen der seltenen Fensterplätze erwischt und haben unser Essen sehr genossen!

Auch von außen macht das Pere Antoine was her.

Von dort ist es nicht mehr weit zum Café Du Monde, wo gleich dahinter das Auto geparkt war.

Insgesamt ein sehr heißer aber genialer Tag. Und der erste Tag mit Meer.

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