Der Küste entlang nach Portofino und die Sonderprüfung des TomTom – Tag 7

Heute wollten wir die Meeresnähe genießen und es sollte gemütlich entlang des Meeres bis nach Portofino gehen. Und dann kam TomTom.

Dieses mal waren wir schlauer und gingen gleich zum nahen Lidl Frühstück einkaufen. Da waren wir nicht alleine, da standen die Camper am Parkplatz quasi Schlange. Danach noch einmal tanken (auch ein Camper-Van hat Bedürfnisse) und auf ging es zur Küste. Kreisverkehre sind in Italien echt beliebt, sie bauen aber immer mehr Spezialfälle von riesigen Kreisverkehren, ovalen Kreisverkehren, doppelte und dreifache, mit und ohne Ampeln oder Stop-Tafeln im Kreisverkehr. In der Gegend rund um Pisa sind sie mit den Mitteldingen kreativ. Von Palmen bis zu Kaffeetassen.

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In der Gegend hat auch jeder zweite Hebekräne für Marmor, denn offenbar lebt man dort vom Marmor. Und was würden wir für einen Pineus Pineas tun, hier wachsen sie quasi wie Unkraut.

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Wenn man in Italien auf den Nebenstraßen fährt, würde ich einen kompakteren Camper-Van empfehlen. Wohnwagen und Wohnmobile scheiden da schnell aus.

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Da wo sich die Autobahn über Brücken und durch Tunnel wirft, sind wir oben auf den Bergen gefahren. Sind nur knappe 600 Höhenmeter, aber halt von Meereshöhe weggefahren. Ist wirklich hübsch, wenngleich auch sehr kurvig und eng.

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Kirchen kann man als Italiener aber überall bauen, natürlich auch auf Bergen und Hügel. Nach einiger Zeit haben wir auch das Meer wieder gesehen.

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Zum Glück hat sich heute Astrid so richtig ins Zeug gelegt und hat die meisten Fotos gemacht, weil ich schieße gut mit meinem Handy beim Fahren, aber auf den engen Straßen gehen mir die Hände aus. Dafür hängt sich Astrid aus Fenstern oder schmeißt sich an die Windschutzscheibe. Ihr neues S25 Ultra (Technikspielecke kommt noch) macht schon ganz gute Fotos, wenn es nur nicht so gerne auf die Frontscheibenheizung scharfstellen würde. Nur selten findet man Parkmöglichkeiten, damit auch ich Fotos schießen kann.

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Von oben war das Meer heute sehr friedlich und die Autobahn war nicht zu hören. So stellt man sich das ruhige Italien vor.

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Astrid war so fasziniert, daß sie auf Ihren Nachmittagsschlaf verzichtet hat. Oder es war so kurvig, daß sie nicht schlafen konnte.

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Die Straße schlängelte sich durch die Gegend und war eigentlich nicht so gar arg schlecht.

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Wir kamen dann doch wieder ans Meer und es sah so aus, als wäre der Rest dann recht easy.

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Ein Städtchen, ein Dörfchen und plötzlich meint TomTom, wir sollten da wieder ins Landesinnere abbiegen. Ich war verwirrt, weil die SS1 ging eigentlich weiter dem Meer entlang.

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Und dann sind wir noch einmal abgebogen, wieder zurück ans Meer. Gab es da keine einfachere Methode? Wir werden es nicht wissen, aber ich nenne das folgende Stück Sonderprüfung der TomTom-Art.

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Die Straße war so schmal, daß sich keine zwei Autos drauf ausgingen, sie ging ur steil in Serpentinen rauf und war eine normale Landstraße. Also mit Gegenverkehr.

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Natürlich kamen Autos entgegen und dann wird es spannend, vorallem wenn das in Kurven passiert, wo man auch nichts um die Ecke sieht. Aber ich habe es tatsächlich geschafft ohne Kratzer drüberzukommen. Schön war die Strecke alle mal, nur mehr was für ein Motorrad oder eines der italienischen Miniautos.

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Beim Runterfahren kommt man durch Dörfer. Sehr nett anzusehen, aber es erhöht die Wahrscheinlichkeit des Gegenverkehrs enorm. Und Leute parken dann auch noch.

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Wieder am Meer sind wir in Richtung Portofino, der angeblich hübschesten Kleinstadt, abgebogen. Da soll man nur mit Autos bis 7.5m fahren, aber das war quasi eine Autobahn gegenüber dem, was wir schon hinter uns hatten.

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Da wir schon gelesen haben, daß es in Portofino nur eine Parkgarage gibt (nix für unsere Höhe), sind wir knappe 5km vor Portofino auf einen normalen Parkplatz gefahren und haben dort um 1.60 die Stunde geparkt (im Gegensatz zu 8€ später). Die Roller ausgepackt und los ging es. Mit Rollern kann man quasi auch überall für Fotos stehen bleiben.

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In der Fußgängerzone ist auch Fahrverbot für Fahrräder, also haben wir die Roller an den Hafen geschoben. Astrid sah eine Pizzeria und schon konnten wir den Platz im Sitzen (mit Essen) genießen.

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Die Pizza war ausgezeichnet, wenn auch nicht günstig. Gestärkt gingen sich  noch ein paar Fotos aus und schon düsten wir zum Camper-Van zurück.

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Der Aufstieg zur SS1 ist steil und kurvig, aber das haben wir auch noch geschafft. Die Aussicht ist aber echt genial (für die, die Zeit haben aus dem Fenster zu schauen).

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Zwanzig Minuten später waren wir beim Campingplatz Genua Ost (natürlich auch am Berg oben) und konnten den Sonnenuntergang genießen.

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Am nächsten Tag war schon Frankreich als Ziel geplant.