Jetzt aber in Richtung Heimat oder der Fahrtag vor dem Besichtigungstag – Tag 25

Irgendwann muß man in Richtung Heimat aufbrechen (ich fürchte man findet das RV innerhalb Europas, also hilft verstecken nix) und wenn es schon ein wolkiger Tag ist, dann kann man den auch zum Fahren nutzen.

Der Tag begann wolkig und es wurde eigentlich nicht besser. Wir hatten aber 720km vor uns, da war es für die Einkaufspausen eh egal ob sonnig oder nicht. Wir sind jedenfalls gleich in der Früh zum nahen Lidl, damit wir Frühstück bekamen. Nur, da hatte Google nicht recht, der hatte Sonntag Vormittag zu. Also für eine lokale Tankstelle halbwegs günstig getankt und ab nach Madrid, wo wir noch zu einem Action wollten. Einerseits ist Astrid immer auf der Suche nach Weihnachts und Halloween-Deko und andererseits könnte es dort günstig einen Kanister AddBlue geben, den unser Camper verlangt. Astrid wurde dort fündig (LED Weihnachtsbäume werden unseren Garten zieren), AddBlue gab es keins. Also habe ich teuer ein paar Liter bei der dortigen Tankstelle genommen. Nur wenige Kilometer weiter sollte es einen offenen Lidl für Frühstück geben. Am Weg dorthin kamen wir an dem Kreisverkehr vorbei. Wer hat sowas nicht als Verzierung?

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Der Lidl war Teil eines Einkaufszentrum, trotzdem haben wir einen Camper-tauglichen Parkplatz gefunden und damit gab es wie nun schon üblich Frühstück am frühen Nachmittag. Weiter ging es auf der gleichen Autobahn wie beim Herkommen durch das Land der roten Erde.

Durch Zufall haben wir kurz vor Saragossa eine Billigtankstelle direkt an der Autobahn gefunden, die Diesel um gute 10 Cent billiger als die günstige Tankstelle in der Früh verkauft und auch AddBlue hat, zu einem Drittel des Preises von der ersten Tankstelle.

Nur hie und da findet man Dinge wie eine kleine Festung.

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Die Wolken ändern nichts an der tatsache, dort ist es nach dem Sommer echt trocken.

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Immer wieder sieht man riesige stierförmige Plakate (siehe Quiz dazu), oder man sieht einfach in die Hügeln, da die Autobahn überraschend oft auf über 1000m ansteigt und wieder runtergeht.

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Im Gegensatz zu den Italienern, die überall lange Tunnel bauen, schaufeln die Spanier lieber. Auch wo sich sicher ein Tunnel gelohnt hätte.

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Und mehr Hügel und Täler. Städte sind auf der Strecke btw eher selten, so dicht ist Spanien nicht besiedelt.

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Gigaliner sind in Spanien auch nicht selten, sie haben gleich die größte in Europa zugelassene Variante mit Sattelschlepper + Sattelaufleger genommen. 25m lang und bis zu 60t schwer. Außer den Blinklichtern vorne und hinten düsen die einfach so rum.

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Und kaum hat uns TomTom zum ersten mal voll in die Irre geführt (das war der falsche Campingplatz), schon waren wir wieder am Mittelmeer. Unser Platz ist echt fast am Strand.

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Am nächsten Tag war Barcelona dran.