Die rekonstruierte Römerstadt Carnuntum in Niederösterreich zeigt die Basilika mit weiß verputzten Säulen, rot-weißen Wandflächen und Ziegeldächern, flankiert von einer antiken Natursteinstrasse bei klarem blauem Himmel

Ludwigstorff – Tag 2

Da das Wetter auch für den zweiten Tag perfekt angesagt war, sind wir zu der Besuchsstätte der Gegend aufgebrochen: Carnuntum. Auch hier ist der Eintritt mit der NÖ Card gratis. So generell ist man schon beim Eingang überrascht was da alles zu sehen ist, aber man muß sich immer vor Augen halten, das alles wurde aus Mauerüberresten rekonstruiert. Also mehr das Disneyworld der Römerstadt. Man sieht einige nette Bilder vom Aufbau online.

Nach dem Kassenbereich kommt man zu den gesammelten Grabsteinen mit den entsprechenden Inschriften. Offenbar waren Erben selten happy, das aus dem Erbe zahlen zu müssen und sie haben das sehr deutlich in den Inschriften gemacht.

Reihe antiker römischer Grabsteine aus hellem Kalkstein mit eingemeisselten Inschriften und Reliefs, aufgereiht auf einem dunklen Sockel vor einer dunkelblauen Museumswand

Dann öffnet man die Türe, kommt ins strahlende Sonnenlicht und hat den ersten Wirklichen Blick.

Historisches Römerlager Carnuntum mit rekonstruierten Steingebäuden und roten Ziegeldächern, eingebettet in eine weitläufige Grünfläche mit mächtigen Kiefern im Vordergrund unter blassblauem Frühlingshimmel

Sie haben sich wirklich Mühe gegeben die aufgebauten Teile möglichst realitätsnah zu gestalten. Man kann überall rein und sieht, wie es ausgesehen haben könnte.

Historischer Dachstuhl einer rekonstruierten römischen Werkstatt mit massiven Holzbalken, roten Ziegeln und weißen Holzwänden, im Vordergrund ein Holztisch mit Schriftrollen, im Hintergrund zahlreiche tönerne Amphoren auf Regalen und ein Leiterwagen Historisches Römerbad mit gemauertem, L-förmigem Wasserbecken, weiß verputzten Wänden mit dunklem Sockel, offenem Holzdachstuhl mit roten Ziegeln, einem hölzernen Zuber im Vordergrund und kleinen Fenstern im hinteren Bereich

Manche Teile sind mit Absicht nur halb neu errichtet worden. Man sieht wie Römer gebaut haben.

Die archäologischen Ausgrabungen der antiken Römerstadt Carnuntum in Niederösterreich zeigen teilrekonstruierte Mauern mit rotem und grünem Wandputz, einen geschotterten Hof und einen blauen Himmel

Dafür haben sie in anderen Teilen alles gebaut, bis zu den Möbeln und Wandverzierungen.

Historischer Innenraum mit weiß-roten Wänden und grünen Rankenmustern, davor zwei schlichte Holzlbetten mit rot-schwarzen Decken und bunten Kissen sowie schwere rote Vorhänge Rustikaler Raum mit dunkelroter Tischdecke auf einem Holztisch, Regalen mit Stoffballen, Korbsesseln, einer hölzernen Stiege und massiven Deckenbalken in historischem Ambiente Historische Rauchkuchl mit unebenem Steinplattenboden, rustikalem Holzmobiliar, sauber geschlichtetem Brennholz und hängenden Kräutern an der weiß getünchten Wand

Wieder andere Teile sind im Fundzustand: niedrige Mäuerchen.

Römische Ruinen mit grauen Steinmauern und grün bewachsenen Fundamenten, eingefasst von einem weissen Holzzaun, im Hintergrund ein rekonstruiertes Gebäude und kahle Bäume unter hellem Frühlingshimmel Römische Ausgrabungsstätte Carnuntum mit freigelegten Steinfundamenten im Vordergrund und rekonstruierten antiken Gebäuden mit rot ziegelgedeckten Satteldächern unter blauem Frühlingshimmel

Sehr schön die Häuser mit einer alten Marktstraße, die man von außen und innen besuchen kann.

Die rekonstruierte Römerstadt Carnuntum in Niederösterreich zeigt die strahlend weiß verputzte Säulenhalle des antiken Stadtpalastes mit rot-schwarz abgesetztem Sockel, davor ein grober Steinweg und blauer Himmel Historische Bauernküche mit einem hellen Lehmofen in der Mitte, rustikalen Holztischen voller Gemüse und Kräuterbündeln sowie einem massiven Holzregal im Vordergrund unter freiliegenden Holzbalken Langer Refektoriumssaal eines historischen Klosters mit rot-schwarz bemaltem Mauerwerk, zwei langen Holztischen und einfachen Stühlen; auf dem vorderen Tisch liegen Brot, Tonkrüge und Teller, während am Altar im Hintergrund eine Priestergestalt steht Blick aus einem offenen Holzdach-Laubengang mit rustikalen Holzsäulen auf den historischen Innenhof einer römischen Ausgrabungsstätte mit hellem Kies, roten Ziegeldächern, Weinfässern und Pflanztrögen unter blauem Frühlingshimmel

Römer waren beim Bauen auch schon sehr erfinderisch. Böden waren alle hohl und man konnte den Raum von unten beheizen.

Rekonstruiertes römisches Hypokaustum mit zahlreichen quadratischen Ziegelpfeilern im abgesenkten Boden, umgeben von leuchtend gelb gestrichenen Wänden mit roten Malereien und einer offenen Holztür im Hintergrund

Farben waren wohl toll und man nutze auch die starken Varianten.

Historisches Schlafzimmer mit kräftig pinken Wänden, die eine filigrane weiße Girlandenmalerei und dunkle Holzbalken an der Decke zeigen. Zwei Holzlagerstätten mit purpurnen Überwürfen, farbige Kissen, zwei kleine Schemel und ein dunkler Holzschrank stehen auf einem schlichten Boden. Zwei kleine Sprossenfenster lassen Tageslicht in den Raum Historische römische Latrine mit hölzernen Sitzbänken entlang der weiß getünchten Wände, rot-schwarzer Wandbemalung, unregelmässigem Steinplattenboden und rustikalem Holzbalkendecke Historische Küche mit ockergelben Wänden, dunkelbraunen Holzdeckenbalken, hellem Natursteinboden und einem massiven Backofen, davor ein langer Holztisch mit frischem Brot

Damit waren wir durch (und ich war mehr als nur beeindruckt, was sie da alles hingebaut haben).

Die rekonstruierte Römerstadt Carnuntum in Niederösterreich zeigt die Basilika mit weiß verputzten Säulen, rot-weißen Wandflächen und Ziegeldächern, flankiert von einer antiken Natursteinstrasse bei klarem blauem Himmel

Da das Essen in der Kur nicht so ganz den Vorstellungen von Astrid entsprochen hat, war sie immer sehr hungrig auf unseren Ausflügen. Wir haben uns daher im Restaurant von Carnuntum für einen Snack hingesetzt (auf der sonnigen Terrasse mit Überblick über die Ausgrabungen) und es wurde ein Mittagessen daraus, da sie die Gelegenheit der historischen Stätte auch im Restaurant genutzt haben und alte Rezepte wiederaufleben haben lassen. Das war wirklich hervorragend!

Am Weg raus haben wir noch die Virtual Reality Show genutzt. Man sieht den Aufbau, das Leben und den Niedergang der riesigen Stadt. Wenn da nur ein kleiner Teil erhalten wäre, würden wir locker Rom übertreffen.

Weiter ging es zum WWF-Auenreservat bei Marchegg. Die Störche waren gerade zurückgekommen und haben ihre Nester in Besitz genommen. Der Parkplatz ist nun schön groß und toll und ich war übermütig und habe meine ‘echte’ Kamera zuhause gelassen und bin nur mit dem Handy losgezogen. Klar sind optische 600mm besser als 170, aber für die paar Aufnahmen hat das Handy gereicht.

Ein Weißstorch mit schwarz-weißem Gefieder und rotem Schnabel steht in einem grossen, aus dicken Ästen geflochtenen Nest hoch oben in einer kargen, blattlosen Baumkrone vor hellem Himmel Ein Weissstorch mit weiß-schwarzem Gefieder und rotem Schnabel steht in einem grossen Asthorst auf einem kahlen Baum vor leuchtend blauem Frühlingshimmel, umgeben von weiteren blattlosen Baumkronen

Das schöne Wetter hat uns zu einem kleinen Spaziergang verleitet (Rad und Roller sind dort verboten).

Kahle, dunkelbraune Laubbäume spiegeln sich in einem ruhigen Wasserlauf, der durch eine herbstlich karge Aulandschaft fliesst, während die helle Mittagssonne auf der Wasseroberfläche glitzert

Auch der Schlosspark in Marchegg (gleich neben dem Parkplatz) wird von Störchen genutzt, die Standeln waren noch alle zu.

Prunkvolles Barockschloss mit cremefarbener Fassade und rotem Ziegeldach unter blauem Frühlingshimmel, flankiert von einem weitläufigen Schlosspark mit mächtigen Bäumen und geschotterten Wegen Ein Weißstorch mit schwarz-weißem Gefieder und leuchtend rotem Schnabel steht in einem grossen,astreichen Nest auf einem Ziegeldach, umgeben von kargen,knospenden Zweigen vor klarem blauem Frühlingshimmel Prunkvolles Schloss Eggenberg mit cremeweißer Fassade, roten Ziegeldächern und symmetrischer Front, umgeben von gepflegten Rasenflächen und mächtigen Bäumen unter strahlend blauem Himmel

Damit wir noch ein wenig rollern konnten sind wir nach Stopfenreuth gefahren, denn dort kann man am Donauradweg durch die Au fahren. Glaubten wir, denn die Realität ist brutal anders: Man ‘darf’ auf dem Damm fahren und sieht außer einer Schotterautobahn nur sehr wenig.

Gerader, grauer Schotterweg flankiert von kargem Gras, eingebettet in eine Aulandschaft mit blattlosen Bäumen im Gegenlicht, während die strahlende Sonne durch ein dramatisches blau-weißes Wolkenband bricht Ruhiges Gewässer mit dunkelgrüner Wasseroberfläche, gesäumt von dichten Schilfgürteln und kahlen Aulandschafts-Bäumen unter einem blauen Himmel mit gelblich beleuchteten Wolken im Hintergrund

Damit war auch der wunderbare Tag vorbei und ich habe mich nach dem gemeinsamen Abendessen wieder auf den Heimweg gemacht.