Mehr als zum Einkaufen mußten wir kaum fahren. Also sieht die Karte eher langweilig aus.
Deutlich nach Mitternacht, schon eher gegen Früh, bebte der Boden. Nicht weil wir ein Erdbeben hatten, das hat man in LA, sondern weil es donnerte. Und kurzfristig war es taghell. Wieder ein echt heftiges Gewitter, das die Morgenstunden interessanter machte. Beim Aufstehen war es überall naß, aber es regnete nicht mehr. Das Frühstück war ein wenig kompliziert, denn alles war klatsch naß, das Brot war verschimmelt (war wohl doch zu feuchtwarm) und das Ersatzspiegelei war auch hin (auch zu feuchtwarm). Naja, schlank sein ist in Mode.
Nach dem obligatorischen Besuch bei der Marina, zeigte sich das Wetter ziemlich freundlich und der Wetterbericht war ganz gut: Sonne mit ein paar Wolken, max. 30% für ein Gewitter am frühen Abend. Also nix wie an den Strand. Dieses mal sind wir ganz nach hinten gegangen, wo es nach karibischem Traum aussieht.

Pelikane hielten sich dort auf und ließen sich auch nicht von unserer Anwesenheit stören. Auch dem Reiher waren wie ziemlich egal.

Pelikane im Flug sehen irgendwie cool aus. Vorallem wenn sie 5cm über dem Wasser dahingleiten.

Der Blick aus dem Wasser an den Strand ist für eine Postkarte geeignet. Und als Werbefoto für meine Unterwasserkamera, mit der ich heute fast alle Fotos gemacht habe.

Im Strandbereich ist schnorcheln jetzt nicht der absolute Renner; eher eine Übung für die Augen. Warum wächst da Brokkoli im Meer? Wer sieht den Sandfisch?

Die kleinere lebende Version der Muschel, die ich gestern gefunden habe, ist cool. Sie streckt den ‘Finger’ raus, tastet nach Freßbarem und zieht sich damit über den Boden. Überraschend schnell sogar!

Plötzlich war ich echt nicht mehr alleine. Ein riesen Schwarm an ziemlich winzigen Fischen umhüllte mich.

Als ich schon ans Ufer zurückschwimmen wollte, fand ich eine wesentlich interessantere Stelle. Eine Grasinsel hat sich mitten im Sand gebildet, die schon verfestigt war und sich um einige Zentimeter vom Grund abhob. Da spielte es sich fischmäßig ab. Ein kleines Riff sozusagen! Viele bekannte Fische waren zu sehen, aber alle in Kleinausgabe. Mehr Platz zum Verstecken gab es nicht.

Das Gute an der Sache war, daß die Fische mich relativ nah ran ließen. So konnte ich wenigstens ein paar der Winzlinge erwischen.

Den Rest des Nachmittags verbrachte ich badend. Wer will schon so einen Strand verlassen?

Auf dem Weg zurück zum Zelt, wollte eine Krabbe Selbstmord begehen und rannte mir vor das Auto. Ich bin mit gezückter Kamera hinterher. Und was ist mit der Krabbe? An Stelle eines Danks, droht sie mir auch noch.

Am Weg zurück vom Einkaufen hat man eine schöne Aussicht über die 7mi Bridge.

Am nächsten Tag sollte es auf die erste Schnorcheltour gehen.