Ein schmaler Holzsteg führt durch einen dichten, tunnelartigen Mangrovenwald mit geschwungenen Ästen und bräunlichem Laub am Boden

Fruit and Spice Park & Everglades NP

Zum Ausgleich für den gestrigen eher gemütlichen Tag heute gleich zwei Dinge, die wenigstens beide im Süden von Miami liegen und uns die Fahrt über die volle US 1 ersparen.


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Der Tag begann sonnig (yeah) und die Eichhörnchen hüpften fröhlich von Baum zu Baum und von Mast zu Mast. Offenbar wurden die Kabel und Masten nur für Eichhörnchen gebaut, denn die halten das ganze System für eine Autobahn.

Ein braunes Eichhörnchen mit buschigem Schwanz thront auf der Spitze eines hölzernen Masts vor einem hellblauen Himmel, darunter befestigte Metallisolatoren und Leitungen

Der Fruit and Spice Park liegt nur ein paar Autominuten vom Campingplatz entfernt. Wir waren nicht zum ersten mal dort, daher kürze ich die generelle Geschichte auf ein Minimum: Ein Typ hat einen botanischen Garten aus lauter Obst- und Gewürzpflanzen aus der ganzen Welt zusammengestellt. Man kann darin gratis mit einer Führung fahren, sich frei bewegen und alles Obst, daß von den Pflanzen fällt und man weiß wie es zu essen geht, essen. Beim letzten Besuch hatten wir großes Glück mit Sternfrüchten, dieses Jahr war der kulinarische Genuß reifebedingt ein wenig eingeschränkt.

Jackfruits darf man dort aber nie essen. Die sind so teuer, die verkaufen sie und zahlen so einen Teil ihrer Ausgaben.

Mehrere große, genoppte Jackfrüchte hängen an den grauen Ästen und direkt am Stamm eines Baumes vor sattgrünem Gras im Schatten

Die Rundfahrt beginnt mit der Erklärung der Bananen. Sie haben einen ganzen Wald davon dort.

Reife Bananenstaude mit kräftig grünen, ausladenden Blättern und einer großen Staude unreifer, grüner Bananen, die an einem langen Stiel nach unten hängt, umgeben von tropischer Vegetation im strahlenden Sonnenschein Eine kräftige rote Bananenblüte hängt herab, umgeben von unreifen grünen Bananenstauden, saftig grünen Blättern und vertrockneten, gelben Wedeln vor hellem Himmel

Palmen gibt es in ähnlich großer Vielfalt.

Üppige tropische Vegetation mit hochgewachsenen Palmen und sattem Grün auf einer Wiese unter einem hellblauen Himmel mit zarten Wolkenfetzen

Kosten konnten wir an den Früchten. Sie schmecken tropisch fruchtig, man muß aber beim Essen aufpassen: Nur die dünne Schicht um einen sehr großen ultraharten Kern ist eßbar. Ein herzhafter Biß hinein kostet schnell einem Zahn das Leben.

Reife, goldgelbe Mayapples hängen an einem kräftigen Ast inmitten von sattgrünem Laub, während im Hintergrund weitere unreife Früchte und Äste das sommerliche Blätterdach bilden

Auch wenn diese Früchte sehr gut aussehen, sie sind absolut tödlich. Es gibt daher wirklich unübersehbar viele Schilder, die davor warnen. Was machen Sie dann in dem Park: Man kann sie natürlich schon essen und sie sind auch Nationalgericht in Hawaii, aber was man da wie wegschneiden muß und was gekocht werden muß, ist eine Wissenschaft.

Leuchtend rote, gelappte Ackee-Früchte hängen an filigranen Stielen herab und heben sich kontrastreich vom sattgrünen, dichten Blätterwerk des Baumes ab

Viele Pflanzen brauchen auch viel Wasser. Daher haben sie dort zwei große Teiche als Wasserspeicher. Die Springbrunnen halten das Wasser frisch. Vögel leben daher dort ganz gerne.

Ein weißer Ibis mit schwarzen Schwungfedern und rotem Schnabel fliegt über eine hohe Fontäne in einem ruhigen Teich, umgeben von satten grünen Palmen, Sträuchern und einer hölzernen Brücke unter strahlend blauem Himmel

Das Wasser sollte über solche Rinnen verteilt werden; die waren aber ziemlich trocken.

Ein künstlich angelegter Bachlauf mit leuchtend grünen Schwimmblättern zieht sich durch eine üppige tropische Gartenanlage, flankiert von meterhohem Bambus und einer prächtigen Palme unter strahlend blauem Himmel mit leichten Wolkenfetzen

Die Früchte sind zwar nicht giftig, aber ohne Vorbehandlung äußerst ungenießbar. Sehen aber ganz harmlos aus.

Leuchtend gelbe Früchte einer Ananasstaude reifen an einem kräftigen Strunk inmitten von dornigen, grünen Blättern

Old Spice macht man mit einem Busch und Alkohol. Hier der Busch.

Dichte, sattgrüne Laubblätter eines Strauchs in hellem Sonnenlicht mit fein gezeichneten Blattadern Dicht bewachsene, sattgrüne Hecke aus glänzenden Sträuchern mit feinen, ovalen Blättern, unten begrenzt durch ein schmales Pflaster und im Hintergrund schattiges Laubwerk

Am Eingang zurück kann man noch ein paar Blumen genießen, bevor es in das inzwischen ziemlich warme Auto zurückgeht.

Zarte hellblaue Blüten einer Bleiwurz ragen mit grünen Stängeln und feinen Knospen vor einem tiefschwarzen Hintergrund empor

Weiterging es in den Everglades NP. Jedes mal wenn ich dort vorbeikomme, gehen wir rein (so das Wetter nicht böse zu uns ist). Der NP ist einfach zu hübsch um ausgelassen zu werden. Ich kenne die Aussichtspunkte schon fast auswendig, aber trotzdem ist es jedes mal sehenswert. Fangen wir beim Boardwalk mit genialer Aussicht auf den großen Fluß an.

Das weitläufige Sumpfgebiet im Big Cypress National Preserve in Florida zeigt dichte, gelbgrüne Sumpfzypressen und trockenes Schilf unter einem leuchtend blauen Himmel mit feinen Wolkenstreifen Der weitläufige Everglades National Park zeigt im Vordergrund eine sumpfige Wasserlandschaft mit sattgrünen Gräsern und lichten Bäumen, während sich im Mittelgrund ein hölzerner Steg durch das flache Gelände zieht und im Hintergrund weite, gelbgrüne Grasflächen unter einem hellen Wolkenhimmel liegen Der Everglades National Park in Florida erstreckt sich als schier unendliche, goldgelbe Sumpflandschaft unter einem leuchtend blauen Himmel mit feinen Wolkenstreifen, eingerahmt von sattgrünem Buschwerk und Schilf am Bildrand

Mit ein wenig Suche, findet sich auch noch ein passender Rahmen für den Ausblick. Dort könnte ich länger verweilen.

Der Blick durch die sattgrünen Palmwedel und das dichte Astwerk einer Ufervegetation eröffnet die Aussicht auf die weite, sonnendurchflutete Sumpflandschaft der Everglades unter einem leuchtend blauen Himmel mit leichten Wolken

Sumpflilien schauen dort hie und da durch die Grashalme hindurch. Genau schauen!

Zwei weiße Blüten der Spinnenlilie ragen mit ihren langen, feinen Kronblättern aus einem dichten Dickicht aus grünen und braunen Halmen und Gräsern am sumpfigen Ufer

Der Boardwalk durch einen Hammock ist wie bei jedem Besuch die größe Herausforderung bei der Gelsenjagd. Aber wie bei jedem Besuch überlebt man es prinzipiell ohne Spray, mit ist man aber auf der sicheren Seite. Licht und Schatten spielen im Hammock wunderbar miteinander.

Ein hölzerner Steg führt durch einen dichten, von saftig grünen Palmen und tropischen Gehölzen umrahmten Auwald, gesäumt von schlichten Holzgeländern Ein hölzerner Steg führt durch einen dichten Sumpfwald mit sattem Grün, während im Hintergrund ein knorriger Baum mit heller Rinde und feinen Ästen in den hellen Himmel ragt Ein hölzerner Steg führt durch einen dichten, grünen Sumpfwald mit fächerförmigen Palmettos und einem diagonal geneigten Baum im Vordergrund

Rund um den Hammock wieder viel Wasser.

Die weite, goldgelbe Sumpflandschaft der Everglades erstreckt sich unter einem leuchtend blauen Himmel bis zum flachen Horizont, durchzogen von seichten Wasserläufen und sattgrünen Büschen Der Everglades National Park in Florida zeigt eine weitläufige Sumpflandschaft mit ockerfarbenem Schilf im Flachwasser, umringt von sattgrünem Buschwerk und schlanken Kiefern unter einem dramatischen Wolkenhimmel

Flamingo, die südliches Ecke des NPs, war noch im völligen Sommeschlaf. Nicht einmal die Rangerstation war besetzt. Sehr ruhig.

Ein leerer Asphaltparkplatz mit markierten Stellplätzen und saftigem Grasrand liegt im lichten Schatten mächtiger Eichen, von deren Ästen graues spanisches Moos herabhängt Blick über ein ruhiges, grünliches Gewässer im John Pennekamp Coral Reef State Park in Key Largo, gefasst von einer betonierten Kaimauer mit Holztischen auf der Wiese rechts und rosa Gebäuden links unter blauem Himmel mit weißen Wolken

Bei den roten Mangroven gibt es wunderbare Lichteffekte.

Flaches Gewässer mit rotbraunem Laub am Grund, das von dünnen, verstreuten Ästen und grünem Geäst durchzogen ist Ein schmaler Holzsteg führt geradewegs durch ein dichtes Dickicht aus knorrigen Mangrovenbäumen, deren Äste sich tief über den Weg spannen und fahles Sonnenlicht durchlassen Zahlreiche braune Atemwurzeln ragen senkrecht aus dem sumpfigen Boden eines Mangrovenwaldes, durchsetzt mit rötlichen Blättern und vereinzelten grünen Trieben

Hier nur eine kleine Auswahl an Fotomöglichkeiten. Ich halte es dort ganz sicher länger aus.

Dichtes, von hellen Sonnenstrahlen durchdrungenes Mangadickicht mit knorrigen Stämmen, dunkelbraunen Stelzwurzeln im sumpfigen Boden und sattgrünem Blattwerk im Vordergrund Ein schmaler Holzsteg führt durch einen dichten, tunnelartigen Mangrovenwald mit geschwungenen Ästen und bräunlichem Laub am Boden Das dichte, sattgrüne Mangrovengehölz im Everglades-Nationalpark ragt mit seinen rötlich-braunen Stelzwurzeln direkt in ein ruhiges Gewässer, während sich im Hintergrund ein lichter Himmel mit zarten Wolken spannt

Jetzt aber Schluß damit.

Dichtes, sattgrünes Blätterdach von Mangroven säumt ein ruhiges Gewässer, während markante Stelzwurzeln aus dem seichten Wasser ragen und sich im schimmernden, grünen Flüsschen spiegeln Flaches Sumpfgewässer mit goldbraunem Wasser und eingetauchten Herbstblättern, umgeben von verwitterten Ästen, dünnen Baumstämmen und saftig grünen Schilfpflanzen im Vordergrund

Man kann dort mit Kanus schöne Runden machen. Auch mehrtägige Runden mit Übernachtungsmöglichkeiten. Das wäre noch ur cool zum Machen. Mal sehen ob ich das schaffe. Und vor allem wer da mitmacht. Einer der Startseen ist jedenfalls auch vom Ufer sehr schön für ein Picknick geeignet.

Das weite, ruhige Gewässer im Myakka River State Park in Florida liegt eingebettet in saftig grüne Wiesen und Schilfgürtel, über denen ein leuchtend blauer Himmel mit leichten Wolken steht Die spiegelglatte Wasserfläche im Everglades Nationalpark wirft den kräftig blauen Himmel mit sanften Wolkenmustern zurück, während am Ufer dichte grüne Sträucher stehen

Fast wieder am Ausgang angelangt, am Anhingatrail, wünscht man sich immer endlich einen der Alligatoren zu sehen. Aber das wird von mal zu mal schwieriger. Irgendwie mögen die Tiere mich nicht so. Zunächst aber mal was einfacheres: Den zum Trail passenden Anhinga.

Eine dunkle Schlangenhalsvogel-Henne sitzt auf einem Ast im dichten Schilf und trocknet ihr Gefieder, wobei der lang geschwungene Hals weit nach unten gebeugt ist und die schwarz-weiss gemusterten Flügel breit ausgebreitet im Sonnenlicht hängen

Wir waren schon an allen bekannten Plätzen und absolut kein Anzeichen von einem Alligator in Sicht. Es sah schon so aus, als würden wir ganz ohne Alligatorsichtung fahren müssen. Doch gerade als ich aufgeben wollte sah ich in der Entfernung eine Bewegung im Wasser. Ein wenig Ruhe, ein langes Tele und schon hatte ich meinen ‘Abschuß’.

Der dunkle Kopf eines Alligators taucht knapp unter der Wasseroberfläche auf, während kreisrunde Wellen das grüngelb gespiegelte Licht des Sumpfes brechen

Zufrieden mit dem Fotoerfolg kehren wir zurück zum Campingplatz. Ein weiterer trockener und sehr sonniger Tag in Florida ging zu Ende. Das Essen kann man in florida auch sehr genießen. Puplix sei Dank.

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