Es ist doch eigentlich merkwürdig: Seit Jahren besuche ich meinen Freund in Redondo Beach, aber ich war noch nie am Redondo Beach Pier. Diese Scharte wollten wir auswetzen und haben uns deshalb auf die Schnelle (nach ein paar Besorgungen) zum Pier aufgemacht.
Am Pier kann man in der Parkgarage parken oder in einer Einbahn daneben mit meter parking. Jetzt weiß ich, daß beides Sinn macht: Im Parkhaus zahlt man 2$ die Stunde, aber werktags vor 18 Uhr nur 50 Cent für die erste Stunde, meter parking kostet immer 25 Cent pro 10 Minuten (also 1.5 die Stunde). Da wir das alles nicht wußten, standen wir bei den Parkuhren. Dort gibt es auch einen kleinen Park mit Picknickplätzen. Was für ein Zufall, daß wir ein paar firehot Hühnerflügel von food4less dabei hatten.

Unser black beauty sieht auch im Nachmittagslicht cool aus. Bin schon gespannt, wie sich dann heller Staub darauf machen wird. ![]()

Das Nachbarauto wirkte kennzeichenmäßig unentschlossen: Ein Münchner Kennzeichen von einem kalifornischen überdeckt…

Der erste Blick auf das Pier zeigt schon, daß wir es wieder mit einer total anderen Art zu tun hatten.

Im vorderen Bereich sind ganze, eher normale Häuser dominant, inkl. einer Polizeiwache. Sieht irgendwie nicht nach Pier aus.

Weiter draußen sieht man wenigstens das Meer, dafür werden die Häuser zu billigen Holzbuden.

Bei einer der Buden kann man sich für 8$ pro Tag eine Angelrute mieten. Die Aushänge machen klar, daß pro Person nur 2 Ruten verwendet werden dürfen. Aber wozu das ganze? Denn essen soll man die Fische hier nicht, daß ist ganz und garnicht gesund.

Im offenen Bereich des Piers sind wieder die Möven allgegenwärtig und extrem frech; sie machen klar, daß das ihr Pier ist.

Das Pier hat mehrere Auswüchse und wird zusätzlich von einem Außenring eingefaßt. Irgendwie eine sehr komplizierte Struktur.

Gleich neben dem Pier liegt eine Marina, sehen kann man aber davon wenig. Die Mövenluftwaffe fliegt jedoch Angriffe, wenn man dort herumläuft. ![]()

Viele der budenartigen Restaurants haben für immer geschlossen, auch bei den schönen Häusern sind einige zu vermieten. Das Pier scheint am Sinken zu sein.

Ich finde das Pier nicht unsympathisch oder hässlich, es hat aber irgendwie keinen Pier/Meercharm. Vielleicht fehlt das auch anderen?

Da ein nettes Lüftchen wehte, sind die Boote draußen gut im Wind gelegen.

Im Gegensatz zum Santa Monica Pier ist auch der Strand nicht überfüllt. Am Abend werden da wohl nicht die Badegäste Essen gehen.

Der Goodyear Zeppelin hat sich noch als Abschluß gezeigt, dann sind wir zum Auto und wieder nach Hause gefahren. Da gab es noch genug zu tun.
