Santa Monica Pier, Venice Canals und Venice Beach

Die Gegend um Venice Beach herum hatte ich schon einmal, bis zum Santa Monica Pier habe ich es aber noch nie geschafft. Man könnte jetzt sagen Strand ist doch gleich Strand, aber wie wir noch sehen werden, ist das nun garnicht so.

Der Strand ist im Norden sehr breit. Wenn der einmal heiß ist, ist der Weg zum Wasser sicher beachtlich.

Wie von Baywatch bekannt, gibt es Lebensretter, die über einen im Wasser wachen. So vollbusige Schönheiten wie in der Serie, habe ich aber noch nicht gesehen. Zwinkerndes Smiley

Der Santa Monica Pier ist ein wenig anders als die Bekannten aus Hermossa Beach oder Manhatten Beach. Er ist breiter und mit einem Rummelplatz gefüllt. Der soll angeblich bei Nacht voll cool sein, ich habe ihn am Nachmittag besucht, weil es sich zeitlich besser ausging. Der Vorteil dabei ist, daß wenigstens nicht Milliarden Menschen dort rumlaufen und man noch Parkplätze direkt AM Pier bekommt.

Möven sind einfach überall. Dort sind sie echt frech und lassen sich von nichts erschüttern.

Neben dem Rummelplatz ist noch einmal die Breite eines normalen Piers vorhanden, auf dem die üblichen Essensstandeln Platz finden.

Trotz des Wochentages und dem bekannt kalten Wasser war am Strand viel los. Wenn die am Abend alle auf das Pier kommen, ist man sicher nicht mehr alleine.

Das Ende des Piers ist den normalen Essensgeschäften vorbehalten. Von dort hat man einen schönen Überblick auf den breiten Rummelbereich.

Musiker versuchen durch ihre Performances zu Geld zu kommen und es weht einem die kühle Meeresbriese um die Nase. Einige wenige fischen dort auch noch.

Wir haben uns am Rückweg einen frozen Mocha bei The Coffee Bean gekauft. War teurer als bei Starbucks und ein sehr guter Kakao; vom Kaffee war kaum etwas zu bemerken.

Der Parkplatz am Pier ist sehr praktisch und mit 3$ die Stunde nicht geschenkt, aber für einen Kurzbesuch ok. Man kann direkt vom Rummelplatz ins Auto steigen.

Die Fahrt zu den Venice Canals ist kurz, die Suche nach einem Parkplatz schon länger. Der offizielle Parkplatz will dort NUR 15$ (flat für den Tag), was echt toll ist, wenn man einen ganzen Tag dort bleiben will. Ansonsten ist das doch eher teuer. Nach einigen Runden in der Gegend fanden wir dann meter parking in der Nähe. Ach was freut man sich, wenn man endlich für Parken zahlen darf.

Die Häuser sind wie immer sehr gemischt. Von den alten hübschen, über die alten kleinen bis zu modernen Glasmonstern ist alles zu finden. Einzig der mit Sicherheit unerschwingliche Preis vereint sie.

Wenn man dort wohnt, muß man nicht mit dem Boot hinfahren, hinter den Häusern geht immer eine kleine Straße und jedes Haus hat eine Garage auf der Rückseite. Das ist schon ganz cool. Man muß halt mit den Touristen und anderen Gaffern leben, die auf den Kanalwegen rumlaufen.

Enten sind dort kaum zu sehen. Bis auf eine Stelle, wo mindestens 6 Enten eine Wegsperre errichtet haben und nur laut schnatternd Platz gemacht haben.

Die Gärten wirken alle gepflegt. Manche haben auch total hübsche Blumen.

Die Kanäle selbst sind ziemlich sinnlos. Sie sind sehr seicht, gehen nur zwischen den Häusern vorbei und haben einen nur sehr theoretischen Ausgang zum Meer. Nur Reiher mögen den seichten, sumpfigen Kanal zum Jagen.

Abschließend sind wir noch entlang des Strandes gefahren und haben eine Stelle entdeckt, wo man gratis parken kann und auf den wunderbaren Strand kommt. Dort ist man sogar ganz alleine.

Man sieht nur hie und da ein Flugzeug vom nahen LAX starten.

Ein einsamer Kite Surfer zog seine Runden.

Da denkt man doch gleich an die zuhause gebliebenen.

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