Heute hieß es vorübergehend Abschied von Champaign nehmen, denn unsere Runde konnte beginnen. Frank hat uns noch ein extra gutes Frühstück mit Pancakes, selbstgemachten Bisquites und selbstgemachtem Gravy bereitet. Rick kam auch noch dazu, sodaß es doch recht lange dauerte, bis wir das Frühstück im Freien beendeten. Das aber vorwiegend nur, damit Rick noch zu den letzten Minuten des Coffee Clubs kam. Dann noch alles schnell eingepackt, und 100x kontrolliert, weil wie blöd ist es Sachen in Champaign zu vergessen.
So richtig losfahren konnten wir noch nicht, weil es fehlte mir noch an warmen Schuhen und Schlapfen. Also noch mal schnell zum Walmart gefahren. Und dann zum Twice the Ice, was aber nun mit $3 auch schon kein Geschenk mehr ist. Aber dann ging es los. Und wie für die Gegend üblich ging es zwischen Mais und Sojabohnen auf der Interstate dahin. Es hat dann doch rumgewolkt, obwohl es noch schön warm war.

Die Strecke führt durch Preoria und das ‘Städtchen’ ist überraschen groß.

Nach dem Sonnenloch über der Stadt zog eine böse dunkle Wolke auf und es regnete doch tatsächlich, obwohl die Wettervorhersage nur was von Sonnenschein gesagt hat.

Nach dem kleinen Schauer wolkte es nur mehr herum und wir freuten uns schon auf die erste Nacht im Zelt bei frischer Luft.

Die letzten Yards zum KOA waren dann extrem lange, weil sie in Waterloo gerade alles umbauen und jede Menge Straßen einfach gesperrt sind. Zoomed mal in die Karte rein und schaut wie wir da rumgegurkt sind. Dabei haben sie alles hervorragend schön beschildert. Nur gerade ist es halt nicht.
Wir waren überraschenderweise das absolut einzige Zelt auf einem extrem großen KOA. Da wir reserviert hatten, drückte die Dama an der Rezeption mir vorwiegend die Karte in die Hand. Am Platz selbst bemerkten wir, daß es zwar ganz schön warm war (die vorhergesagten 32°C glauben wir sofort), aber auch extrem windig. Die netten Leute vom KOA sind gerade vorbeigekommen und meinten, da wir ohnehin die einzigen sind, sollen wir uns doch einen der netten Plätze am See nehmen. Gesagt, getan.

Das neue Zelt wird ohnehin noch in einer Technikspielecke vorgestellt werden, aber der Aufbau war bei starkem Wind schon recht spannend. Das Ding ist deutlich größer, es ist aber definitiv nicht mehr von einer Person alleine aufbaubar. Man braucht auch min. 12 Haken…
Der kurze Walk zum See machte aber Spaß.

Bis zum Sonnenuntergang sind wir im lauen Wind gesessen und haben die Outdoor-Welt genossen. Man kann sich hier auch nicht beschweren, daß es zu laut ist…

Der nur 1.5mi entfernte Taco-Bell hat ein wunderbares Abendessen bereitet. Gegessen haben wir es auf unserem Tisch, denn seit Covid sind die meisten Restaurants zu Abholstellen verkümmert. Da ist es auf unserer Bank gemütlicher. Und wenn wir über Abendessen reden: Die Kröten hier sind auch nicht dumm. Sie sitzen unter den Lampen beim Klo und futtern die Insekten, die von der Lampe runterfallen. So ist man auch ganz sicher schnell satt.

Und ja, auch diese Fotos sind alle unbearbeitet so aus dem Handy gekommen.