Der Schlechtwettertag

Heute sollte angesagter Weise schlechtes Wetter mit Regen sein. Also der richtige Tag um fertig zu packen und am Abend eine kleine Essensparty zu veranstalten. Der Schlechtwettertag begann dann total sonnig. Am Vormittag sind ein paar Wolken drübergezogen. Ich habe mich schon geärgert, bei dem Wetter daheimzubleiben.

Wir mußten dann ohnehin über Mittag einkaufen fahren, da die kleine Essensveranstaltung zu einer Großveranstaltung mutiert ist und das Essen nicht gereicht hätte. Wir wissen jetzt auch, daß grauslicher Regen ein wenig tröpfeln ist. Zumindest hat es nur getröpfelt und alle sprachen vom grauslichen Regen. Der kurze Einkauf hat dann eine mittlere Ewigkeit gedauert, da scheinbar der unglaubliche Regen (oder war das Zufall) eine Ampel außer Gefecht gesetzt hat. Die geht in ihrem Panikzustand auf rot blinken, was in dem Fall bedeutet: stop for all. Und das ist bei einer Kreuzung von zwei mehrspurigen Straßen zäh.

Wir haben die Kleinigkeit von ca. 15 Riesenrindsrouladen gekocht und dazu gab es 1kg Nudel. Das ist alles an dem Abend verschwunden. Wir wurden auch für diese neue Speise sehr gelobt und uns wurde wieder dringend empfohlen, hier ein Restaurant zu eröffnen. Der bekannteste österreichische Koch (Puck) hat ja auch das Spago. Und dort bekommt man Wiener Schnitzel für $48 und das schmeckt angeblich bei weitem nicht so gut wie bei uns. Das haben wir jetzt nicht überprüft, aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, die sauteuren Bratwürschtel vom Alpine Village sollte man dringend meiden.

Mit ein wenig Arbeit an Servern ging der Tag nach Mitternacht zu Ende.

Ah ja, Wetter: Kurz vor Mitternacht hat es für 2 Minuten oder so geregnet. Das gilt hier als heftiger Regen, der Häuser beschädigen kann. Ja wenn die in Österreich wären… Aber es ist auch kein Wunder: Der Nachbar hat nicht einmal Regenrinnen. Da darf man sich nicht wundern, daß das Wasser sich einen Weg sucht. Es gibt auch keine Kanäle auf den Straßen…

Und wie sieht es in der Früh des nächsten Tages aus? Nur die Pfütze am Dach (warum kann sich da eine bilden?) erinnert an den ungeahnten Regen (von zwei Minuten):

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