Ein US TomTom ist billig, aber kann er auch sinnvoll navigieren? Ich nenne den Zwischenbericht einmal 5000km mit einem billigen TomTom.
Bisher hat er sich nur ein paar mal verstiegen, da wo auch die alten Versionen schwach waren: bei den POIs. Disney Downtown liegt angeblich in einem Parkhaus in Anaheim, Disney selbst inmitten eines Autobahnkreuzes. das war wohl nix.
Der resistive Touchscreen ist mühsam und am besten mit dem Fingernagel zu bedienen. Und bei der CPU haben sie auch gespart, das Ding denkt gerne. Auch der schon beschriebene Totalauszucker in Sacramento/San Francisco war eigentlich ein Grund ihn aus dem Fenster zu schmeißen. Warum habe ich es aber dann doch nicht getan?
Der HD Traffic ist sehr gut. Es scheinen nur zu wenige damit rumzufahren, denn Staus werden häufig erst mit mir erkannt oder es gibt einen virtuellen Stau im Death Valley. Dafür geht die Stauerkennung auch auf kleinen Highways oder kleinen Straßen in Städten. In Großstädten geht der Stauanzeiger auch brav. Sehr begeistert bin ich von der lokalen Suche: Mal schnell einen in-n-out gesucht? Kein Problem, das geht schnell und einfach. Er sagt auch gerne ob es eh auf der Route liegt.
Die Addressuche ist bis jetzt fehlerfrei. Selbst abartige Adressen von Campingplätzen hat er am Meter genau gefunden. Bravo.
Ganz nebenbei habe ich lebenslange gratis Kartenupdates für die USA und Kanada. Selbst ein MicroSD Schacht ist dabei. Lustig ist, daß die SIM Karte für den HD Daten Kanal gleich neben dem MicroSD Schacht liegt und einfach getauscht werden könnte.
Also alles in allem: Natürlich hat das Ding Macken, natürlich ist das Gerät billiger ausgeführt als mein großer TomTom daheim, aber die Anbindung ans US-Netz ist gut gelungen und bei einem Preis von 150$ darf man sich nicht beschweren. ![]()