Missouri Botanical Gardens – St. Louis day 2

Der letzte Tag on the road brach an. Und es war wieder ein strahlend sonniger Tag.

Die Nacht in der Hütte war gut, denn draußen war es noch echt kalt in der Früh. Das wäre im Zelt mächtig frisch geworden.  ABER es war strahlend sonnig. Man wird ja im Norden im Oktober bescheidener. Noch schnell ein paar Frühstücksstopps bei Walmart und Schnucks und schon waren wir über die Interstate im Missouri Botanical Garden. Da fingen die Probleme aber erst an, weil sie das Eingangsgebäude total umgebaut haben UND sich auf einen Markt am Wochenende vorbereitet haben. Damit haben sie mehr als die Hälfte vom Parkplatz einfach mal gesperrt. Und das Suchen nach einem Parkplatz ging los. Wir waren überraschend schnell fündig (und waren nach österreichischen Maßstäben nicht wählerisch).

Gleich nach dem Eingang sieht man, was sie alles umgebaut haben. Ich bin kein so großer Fan davon, denn ultra-modern neben dem historischen Glashaus ist nicht so meine Stärke.

Der hintere Ausgang des Glashauses ist zu (weil dahinter noch die Bagger fahren), innen haben sie alles einfach zur Seite gestellt.

Naja, weiter zum japanischen Teil. Da ‘kocht’ immer noch der Brunnen und die Teiche sind schön wie eh und je.

Ein Schlenkerer über den Rosengarten, der selbst noch im Oktober noch einiges zu bieten hatte. Inkl. Schmetterlingen.

Das Climatron hatte dieses Jahr keine Sonderfiguren drin, ist aber immer schön anzusehen.

Dafür ist das angrenzende Wüstenhaus auch zu. Da dachten wir uns schon: Ein paar Hinweise hätte es am Eingang schon dazu geben können, denn billiger sind sie deswegen nicht gewesen. Also weiter zum House-gardening Bereich. Ich bin da mit meiner echten Kamera spielen gegangen, Astrid genoß den Brunnen.

Weiter ging es in Richtung chinesischem Garten, am großen Reflexionsteich vorbei.

Der chinesische Garten ist rund um einen großen Teich angelegt worden. Den hätte Astrid gerne.

Auf der Runde kann man natürlich auch Kois füttern. Das ist aber bei den Gänsen nicht so leicht, denn die sind echt flott und aggressiv.

Der formelle Garten grenzt direkt an das Waldgebiet, und da durch kommt man zu den alten Häusern der Eigentümer, mit entsprechend gestalteten Vorgärten. Bei dem Wetter könnte auch Astrid dort Ewigkeiten verbringen.

Nur leider hatten wir keine Ewigkeiten, wir sollten am späteren Nachmittag schon bei Astrid’s Großmutter in Gifford sein. Wir mußten aber ‘noch schnell’ die restlichen Koffer für den Heimflug besorgen. Daher sind wir zum nächstgelegenen Ross gefahren. Und zum nächsten und wieder zum nächsten. Denn entweder sie hatten nix brauchbares, oder maximal einen brauchbaren Duffel Bag. So haben wir die halbe Stadt und alle Ross der Gegend kennengelernt. Auch die, die es nicht mehr gab. Dann aber doch noch in Richtung Interstate, aber noch ein Stopp bei einem Walmart, denn wir haben versprochen am Ankunftstag Chili zu kochen. Also schnell noch Zutaten besorgen.

Da es auch in Gifford im Oktober früh dunkel wird, haben wir es nicht mehr bei Sonnenlicht geschafft unsere Runde zu beenden. Aber wir kamen rechtzeitig an, damit ich noch das Chili machen konnte. Damit war unsere Runde 2022 zu Ende.

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