Eine Lanze für Oklahoma brechen

Es ist schon schwer Reiseführer über die Staaten in der Mitte der USA zu finden. Man findet sehr viel zum Westen bis maximal New Mexcio und dann wieder etwas über den Osten. Dazwischen gibt’s nix. Und wenn man einen USA-Gesamt Führer bekommt (D&K oder Baedeker), dann werden die mittleren Staaten in 2 -4 Seiten abgehandelt und der Rest von den Detailführern gekürzt reinkopiert.
Die Beschreibung von Oklahoma liest sich im Prinzip wie folgt: Flaches langweiliges Land mit viel Ackerbau. Bei Texas findet man wenigstens die Beschreibung von ein paar Städten.
Und jetzt schauen wir uns das mal in der Realität an:
Kalifornien wird sehr genau beschrieben und es es giebt da auch tatsächlich viel zu bestaunen. Nur die Wege im Süden dazwischen, werden lieber verschwiegen, denn besonders spannend ist es nicht durch ausgetrocknete eher flache Gegend zu fahren. Oder sieht das Bild spannend aus?
Wie wir durch den Panhandle von Texas gefahren sind, war es an Öde kaum zu überbieten. Bretteleben und trocken bzw. maximal mit Gras bewachsen. Nichteinmal Dörfer sind dort zu finden. Und da Oklahoma als so wirklich langweilig beschrieben wurde, warteten wir schon mit Schrecken, wie öde das noch werden kann.
Aber ganz im Gegenteil. Oklahoma ist hügelig und sehr grün. Büsche wachsen am Rand, im Osten sogar Wälder. Was soll da so öde sein? Das Bild unten könnte auch aus Österreich sein, oder?

Müssen wir jetzt daraus schließen, das Österreich nur durch Landwirtschaft glänzt und ansonsten öde ist? Oder fand der Autor Oklahoma so öde, weil es wie ‚daheim‘ aussieht?

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