Der Tag der Abreise kam einmal mehr schneller als man zunächst glaubt. So auch dieses Jahr. Die Nacht war somit sehr kurz und schon um 4:45 vorbei. Das Taxi brachte uns problemlos zum Flughafen und das Einchecken war schnell hinter uns. Es regnete leicht, als wir im Flugzeug saßen:

Der Flug nach London war ruhig und überraschend sonnig. In Schwechat haben sie uns gesagt, daß angeblich die Flüge nach Frankfurt unbestimmt verspätet sind, da sie dort Wetterprobleme hätten. Aber gesehen hat man nix. Nett war der herbstliche Nebel in so manchem Tal:

Der britische Frühstücks Orangensaft war nicht nur bitter, sondern auch sehr ‚frisch‘, man könnte auch gefroren sagen. Ich habe ihn dann in den Becher gebrochen. Orange Slush eben:

Noch über dem Kanal (im folgenden ein Blick auf die Südseite) sind noch kaum Wolken zu sehen:

Kaum in der >Nähe von London, schon waren die Wolken da. Und wie. Die Wolken reichten fast bis auf den Boden, es war kalt und nieselte. Konnte kaum britischer sein. Der Blick auf den neuen Terminal 5 war daher eher trüb:

Am Terminal 3 hatte ich dann die nächste Überraschung. Nicht nur, daß der Teil ziemlich erneuert wurde, am Nachbargate von meinem Flieger stand ein Airbus 380:

Der Flug mit der Boing 777 verlief sehr ruhig. Kaum Turbulenzen und angenehm. Wir saßen so weit vorne wie noch nie, leider über den Tragflächen, sodaß die Aussicht ziemlich beschränkt war. Das Video-System wurde schon erneuert, sodaß man Video Near-On_demand hatte: Die Filme starten alle 10 bis 20 Minuten. Leider sind nun auch die Filme nach Buchungsklasse unterteilt und in der Cattle-Class bekommt man nicht viel. Na weniogstens konnte ich Indi 4 sehen, 3 Folgen Monk (darunter die neue ‚Monk und die 3 Julies‘ – genial) und noch ein paar Komödien. Dafür sind jetzt auch Games gratis. Mein Notebook läuft ja nun auch 7 Stunden auf Batterie und der mitgebrachte DVD Player war eigentlich nutzlos (bei so vielen anderen Möglichkeiten).
Interessant sind auch die Möglichkeiten der Fluglinien. Heathrow hat uns 40 Minuten auf den Start warten lassen, da durch das nebelige Wetter Staus auftraten. Da der Flug aber einige Anschlüsse hatte, wurde kurzerhand mehr Gas gegeben und wir kamen so sogar noch früher als erwartet an. Hier sind wir schon über LA:

Die Einreise wäre auch sehr schnell gegangen, denn es waren gerade mal ca. 20 Leute vor mir (es Lebe der eigene AA Terminal). Als noch 3 vor mir waren, ging plötzlich garnix mehr: Die Computer gaben den Geist auf (wohl eher die Datenanbindung, aber offiziell waren es die Computer). Also haben wir 30 Minuten auf die Wiederbelebung gewartet, bis dann sehr zügig die Einreise von Statten ging. keine Fragen, keine Notebookspielchen, keine Handyspielchen. Einfach nur 2 Fingerabdrücke (ja nur 2 und nicht 10), ein Fotot und schon bekam ich alle Stempel.
Auch das Ausleihen des Mietautos ging so schnell wie nie zuvor: Ich kam in die Vermietung, da wartete schon einer ’nur auf mich‘, gab dann auch auf mir Sachen aufzuschwatzen und nur Minuten später, konnte ich mir einen Wagen aussuchen. Die Auswahl an Full Size Cars war knapp: nur 4 Autos. Und so kommt es, daß ich nun einen Chevy Impala SS fahre. Näheres zu diesemm Monster später.
Sorry für die schwächeren Bilder, die sind alle mit meinem E71 gemacht worden.