Sonntag in Los Angeles

Kaum in LA gelandet, schon ist der letzte Tag angebrochen. Neben restlichen Besorgungen stand ein Spaziergang am Strand auf dem Tagesplan. Da traf es sich zufällig noch, daß in Manhatten Beach ein Künstlerfest stattfand:

Die Wolken sind für LA leider nicht ungewöhnlich. Dabei handelt es sich um Nebel, der vom kühlen Meer und der warmen Luft über dem Land entsteht. Über’s Wochenende war er etwas mühsamer als sonst (dafür hatten wir letztes Jahr garkeinen). Jedenfalls sieht man hier auf der Promenade noch ein paar Fetzen, des sich auflösenden Hochnebels:

Im Meer ist vorwiegend Surfen angesagt, am Strand dafür Beach Volley Ball. Manhatten Beach hält sich auch für das Weltzentrum des Beach Volley Balls. Scheinbar war es auch das Vorbild für Baywatch, denn die Strandwächter sind hier sehr real: 

Vor den sicher sehr teuren Villen direkt an der Strandpromenade ist kaum Platz für einen Garten. Drum benutzen viele das ‚Public Land‘ zwischen Promende und Strand. Hier eine besondere Lösuung: Ein Putting Green mit Blumenumzäunung:

Die Blumen sind auch jetzt im Herbst mutig am blühen:

Über unseren Köpfen kreisten nicht die Geier, sondern die Pelikane:

Viele Häuser sind in einem angenehm traditionellem Stil gehalten, wenngleich auch fröhlich in der Farbgebung. So wie diese kleine Hütte:

Diese Blumen kenne ich nur von Griechenland (und meinem kläglichen Versuch sie in meinem Garten großzuziehen). Da sind sie vorwiegend lila und hie und da auch weiß. In einem leuchtenden orange habe ich sie aber noch nie gesehen:

Beim Rückweg noch schnell einen Blick auf den Pier und den Strand geworfen:

Klar kann man so einen Tag nicht beenden, ohne bei Coldstone ein Hämmereis gegessen zu haben (siehe voriges Jahr).

Und schon war der Tag um, die große Reise konnte beginnen.

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