Markante rotbraune und beige Sandsteinformationen des Zion-Nationalparks mit charakteristischen Schichtungen, gesäumt von grünen Nadelbäumen, an einer asphaltierten Straße unter einem tiefblauen Himmel mit weißen Wolken

Von Las Vegas über den Zion NP nach Penguitch, UT

Das Frühstücksbuffet um $10 (+Tax) war mir dann doch zu heftig. Drum bin ich nach dem Einkaufen für die folgende Wildnis zum Del Taco gegangen (TomTom weiß alles!) und so haben 2 Personen um $7 (incl. Tax) gefrühstückt: herrliche Tacos und Eiskaffee!

Vom Essen abgesehen ging es rasch aus der Stadt auf die Interstate (TomTom macht auch da keine Fehler, nur habe ich einen Umweg machen dürfen, da meine Auffahrtsrampe gesperrt war, das konnte er nicht wissen). Beim Zion NP angekommen, war ich schon im 3. Bundesstaat des Tages (Nevada – Arizona – Utah). So schnell kommt man auf die Zahl der bereisten Bundesstaaten! 🙂 

Kaum waren die Berge in der Nähe, schon zeigten sich die (angesagten Wolken). Die Wettervorhersage war aber etwas unpräzise, denn ‚partly cloudy‘ ist im allgemeinen eine Ansammlung von Schäfchenwolken. Hier zogen aber so richtig echte (nasse) Wolken rum. Das folgende Bild hat daher auch etwas mehr Schatten als mir lieb war (und ich hatte noch Glück, denn die nassen Wolken waren im nächsten Tal):

Eine geschwungene Straße führt durch den Zion-Nationalpark, gesäumt von rötlichen Felsen und spärlicher Vegetation, im Hintergrund ragen die massiven Sandsteinwände unter tiefblauem Himmel mit weißen Wolken auf

Im Zion NP windet man sich (wenn man aus dem Süden kommt) das Tal einen Berg hinauf (den Canyon mit dem Shuttle  habe ich aus Zeitmangel ausgelassen – ich war da schon mehrmals). Recht weit obenn, hat man dann diesen Ausblick (sicher erhebend, wenn man das mit dem Fahrrad gekurbel hat):

Zion National Park: Eine kurvenreiche Straße windet sich durch ein tiefes Tal mit rötlichen Sandsteinwänden, grünen Büschen im Vordergrund und mächtigen Fstufen unter einem wolkigen Himmel

Mein Wetterglück manifestierte sich dann am oberen Ende des Tales: Die Wolken zogen wo anders hin und ich bekam den ’sunny part‘. Rechts in der Wand sieht mann die Gucklöcher des Tunnels, der auf die andere Talseite führt. Busse und ähnliche hohe Fahrzeuge müssen da warten, da sie nur in der Fahrbahnmitte fahren können und der Tunnel entsprechend gesperrt werden muß. Wie gut, daß ich mir kein RV leisten kann. 

Panoramablick auf die rötlichen Sandsteinwände des Zion-Nationalparks mit grün bewaldeten Hängen, einer asphaltierten Straße und einer stehenden roten Limousine im strahlend blauen Himmel mit vereinzelten Wolken

Und schon bin ich auf der anderen Seite. Der Tunnel ist wirklich nicht groß, zudem völlig unbeleuchtet und gewunden:

Eine massive Betonbrücke führt vor einer imposanten Bergkulisse im Zion-Nationalpark direkt in ein dunkles Tunnelloch im rotbraunen Felsmassiv, umgeben von spärlichem Grün und schroffen Steinwänden

Neben dem netten Tal und dem Canyon mit den Shuttlebussen gibt es auf der anderen Seite noch sehr seltsame Felsen zu sehen. Seltsam abgeschliffen wie im folgenden Bild zum Beispiel:

Die Checkerboard Mesa im Zion Nationalpark in Utah zeigt markante, diagonal geschichtete Sandsteinformationen in Hellbeige und Ocker, eingerahmt von sattem Grün im Vordergrund und einem kräftigen blauen Himmel mit weissen Quellwolken

Die Straßen m Zion NP sind traditionell rot. Drum haben sie auch bei der kürzlichen Renovierung wieder rote Straßen gebaut. Macht sich nett zu den roten Felsen:

Markante rotbraune und beige Sandsteinformationen des Zion-Nationalparks mit charakteristischen Schichtungen, gesäumt von grünen Nadelbäumen, an einer asphaltierten Straße unter einem tiefblauen Himmel mit weißen Wolken

Ganz ohne Wolken ging es natürlkich nicht, sie kontrastieren aber die verschiedenfärbigen und verschieden gemusterten Felsen sehr schön:

Majestätischer Checkerboard Mesa im Zion-Nationalpark mit hellen Sandsteinformationen, rötlichen Schichten und kargem Bewuchs vor einem wolkenverhangenen Himmel

Einer der bekanntesten Felsen im Park, den es auf unzähligen Bilder zu sehen gibt:

Der markante, helle Sandsteinfelsen Checkerboard Mesa im Zion-Nationalpark zeigt seine charakteristischen, horizontalen und vertikalen Verwitterungslinien. Am Fuße des massiven Berges erstreckt sich dichter Nadelwald, während im Hintergrund ein tiefblauer Himmel mit hellen Wolken zu sehen ist

Die Nacht habe  ich dann in der Metropole Penguitch verbracht. Da wurde es wie angekündigt frisch (3 Grad), die Gegend ist aber trotzdem schön. 

Der kommende Tag sollte dann durch den Bryce NP gehen…

Kommentar hinterlassen