Der erste Reisetag – Las Vegas

Wie schön, daß es in den USA nicht anders ist wie bei uns daheim: Es gibt das sprichwörtliche Wochenendwetter. Ich habe schon beim letzten Bericht erwähnt, daß der Nebel mühsamer war als sonst. Nun war der Montag gekommen und der Tag begann schon von der Früh an völlig wolken/neblloos und sonnig. Da hatte ich es wenigstens schön warm beim Einpacken. Bald war auch das geschafft und es konnte los gehen.

Einmal mehr ein Hoch auf meinen (neuen) TomTom: Die Ausfahrt aus LA hat bestens geklappt und ich wäre wohl nicht diese Route gefahren, denn wir haben wohl mindestens 10 verschiedene Freeways benützt. Die Fahrt nach Las vegas verlief problemlos, die Temperatur stieg zwischenzeitlich auf 105°F an. Die Pause bei einem Eiskaffe war garnicht so schlecht. Die Einfahrt nach Las Vegas dauerte ein wenig länger, da es sich staute. Aber auch da war der TomTom brav.

In Las Vegas selbst hat sich schon einiges geändert: Wegreißen und Neubauen ist dort derzeit sehr in Mode. Daher gibt es einige Stellen, wo es nicht ganz so hübsch aussieht. Aber was soll’s ich kann es eh‘ nicht ändern.

Die Monorail hat natürlich an dem Tag wieder nicht funktioniert. Dieser nette Zug stand den ganzen Nachmittag/Abend dort, die Eingänge waren mit Bändern versperrt. Das konnte ich ganz einfach von meinem Hotelzimmer aus beobachten:

Nach einem sehr netten Buffet (das ist leider auch ganz schön mächtig teurer geworden, nur Club-Sahara-Mitglieder zahlen da noch einen vernünftigen Preis) kam es zur Entscheidung nicht auf die Wiederbelebung der Monorail zu warten und mit dem eigenen Auto ins Zentrum zu fahren: denn das Parken ist (eigentlich nur in Las Vegas) gratis! Vorr dem Weggehen habe ich noch dieses nette Foto mit dem Stratosphere Tower (die höchste Hochschaubahn der Welt scheint es btw. nicht mehr zu geben) von meinem Zimmer aus geschossen (es lebe der 19. Stock, der nach europäischem Maß der 18. ist): 

Nach einigem hinn und her (im wahrsten Sinne des Wortes) haben wir uns für einen Parkplatz im Paris entschieden. Den Gratisparkplatz muß man sich natürlich verdienen: Daher kommt man ganz hinten in den Shops raus und muß sich seinen Weg durch Shops und Casinos zum Strip bahnen. Das Paris zählt da zu den sehr angenehmen Komplexen, denn innen sieht es wirklich sehr nett aus:

Selbst die Casinoteile sind in das Gesamtkonzept schön integriert. Die Slot-Machines sind daher unter dem Eifelturm zu finden:

Hier ist diie Welt wieder in Ordnung. Alles steht noch und sieht nett aus. Aber zwischen Sahara und den Gallerien ist alles nur eine einzige Baustelle, selbst das Wet’n Wild haben sie weggerissen. Links sehen wir den Eifelturm, unter dem die Slot-Machines zu finden sind, rechts den Montgolfière mit dem riesigen Werbeschirm:

Immer noch die Attraktion (zumindest für mich) ist die Springbrunnenshow vom Bellagio. Leider bauen sie links davon einen riesigen neuen Komplex (im Bild die beleuchteten Kräne), der das ganze wohl auch nicht hübscher machen wird. Die Show findet mit verschiedenen Musikstücken alle 15 Minuten statt. Im  Bild herrscht noch Ruhe vor dem Sturm im Wasserglas:

Action! Die Springbrunnen bewegen sich wie ein Ballett zur Musik. Einfach genial! (Im Bild ist nur der innerste Kern zu sehen, die Springbrunnen gehen aber über den ganzen Teich!)

Das Caesars Palace baut auch schon wieder einen neuen Turm. Wer da aller nur wohnen wird? Vorallem wenn man beedenkt, daß eigentlich das ganze Zentrum einer Firma gehört… na egal, auch das Caesars ist besonders hübsch gestaltet, hier der Eingang zu den Shops: 

Das Treasure Island hat immernoch die Piratenshow, aber leider sehr verwässert. Ich hab’s mal wieder nicht lassen können und habe auf eine der Vorstellungen gewartet. Im nächsten Bild herrscht noch Ruhe, keine Sirene weit und breit:

An den technischen Möglichkeiten hat sich nicht geändert. Das eine Schiff kann sich bewegen, schießen und am Schluß untergehen, das andere kann zerschossen werden und brennen. Sonst wurde die Geschichte mit nackter Haut (= Sirenen) und Tanz (= Lärm) verwässert. Die Piraten und die braven Soldaten von früher sind weg. Im Bild sehen wir, wie das Schiff der Sirenen von den Kugeln der anderen (Piraten, Wikinger, … was eigentlich?) getroffen wird:

Hier schlagen die Sirenen mit einem Kampflied zurück und das Schiff beginnt sich selbst aufzulösen (früher waren da einmal Gegenschüsse):

Insgesamt: War wieder ein netter Abend, ein nettes (aber nun sehr teures Buffet) und kaum war es 2:30 in der Früh, schon war ich in meinem Bett. In ein zwei Jahren kann man sicher viele neue Hotels bewundern, dann zahlt es sich wohl auch wieder aus. 

BTW, ‚mein‘ Sahara, in dem ich immer wohne, wurde 2007 verkauft und soll nun grundlegend renoviert werden. mal sehen ob das bedeutet gesprengt und neu gebaut…

Am  nächsten Tag ging es dann zum Zion NP, aber das erzähle ich in einem anderen Beitrag…

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