Der LA Zoo and Botanical Garden

Wenn man schon einige Tage mehr in LA zubringt, dann sollte man sich diese auch zu Nutzen machen. Also habe ich mir ein LA Programm zurechtgelegt. Natürlich liegt der Schwerpunkt auf Blumen und Tieren (und nicht z.B. auf Kunstsammlungen, die es hier auch gäbe). Den Auftakt dazu macht der LA Zoo.

Der Zoo liegt ca. 40mi nördlich von Redondo Beach, sodaß man genug ‘Spaß’ auf Stadtautobahnen haben kann. Morgen fahre ich einen ähnlichen Weg und da versuche ich die Strecke ein wenig zu fotographieren, damit der geschätzte Leser einen Eindruck bekommt, was man hier so alles auf der Straße erleben kann.

Kurz nach dem Öffnen des Zoos kamen wir an und konnten nach dem Bezahlen des durchschnittlichen Eintrittspreises (mit GRATIS Parken) durch das neue Eingangstor schreiten (als wir zuletzt hier waren, wurde gerade dieser Bereich totalrenoviert). Renovieren ist aber nie out, sodaß eine beachtliche Fläche in der Mitte des Zoos aktuell völlig neu gebaut wird. Das macht auch Sinn, denn viele Käfige sind nach alter Bauart und entsprechend wenig artgerecht. 2010 soll der neue Wald im Herzen des Zoos eröffnet werden.

Dieser Präriehund hat es aber jetzt schon schön:

DSCF0882_re 

Der LA Zoo ist auch gleich ein botanischer Garten. Wegen der Blumen und Pflanzen allein würde ich zwar nicht dorthin gehen, aber zwischendurch findet sich schon das eine oder andere beachtenswerte Stück:

Unsere Lieblinge (in allen Zoos) wachen hier über den Eingangsbereich, wo sich die große Runde wieder schließt. Natürlich hat auch in der Rotte eine Frau das Sagen:

Im LA Zoo gibt es wie in vielen anderen Zoos eine große begehbare Voliere. Dieser Vogel hat dort wirklich genug Bewegungsraum:

In dieser geschlossenen Anstalt gibt es zwar keine 3 blinden Mäuse, aber dieses Ententrio:

Riesenlandschildkröten sind in LA in genügend großer Stückzahl vorhanden:

Das einzige Hippo ist bei dem warmen Wetter nicht aktiver als alle anderen seiner Gattung. Nur für mich hat es eine Ausnahme gemacht und hat sein Maul aufgerissen:

Auch Tiger sind nur Katzen. Dieser hier faulenzt wie jedes andere Katzitatzi:

Die Tapire in Wien sind ziemlich nackt und angeblich (zumindest wie ich zuletzt dort war) gemein. Man soll sehr aufpassen und Wärter wären immer gefährdet. Diese hier sind völlig wuschelig behaart (weil Bergtapire) und total kuschelig. Nicht nur im Aussehen, nein, die Wärter haben sie bei den Reinigungsarbeiten gestreichelt und einer der Tapire hat mächtig gebettelt. Waren eher Haustiere als gefährliche Bestien (das mit dem Wasser sieht zugegebenermaßen blöd aus, aber Zufälle gibt es, für die kann ich nichts):

Jeder US-Zoo braucht seine Adler, so auch dieser:

Die Schimpansen haben schon ein sehr schönes modernes Heim. Trotzdem kuscheln sie sich freiwillig in einer Höhle zusammen:

Was wäre aus dem Denker geworden, wenn es noch keine Menschen gegeben hätte? Die Affen hätten ihn erfunden:

Giraffen machen selbst beim Betteln ein hoheitsvolles Gesicht. Dieses Exemplar ist nicht nur besonders hoheitsvoll, sondern auch besonders fleißig beim Betteln:

Viel blüht im LA Zoo nicht, aber es scheint auch nicht allzuviel da zu sein, was blühen könnte. Hier eine der seltenen Ausnahmen:

Bei den alten Käfigen ist es extrem schwer Fotos zu schießen, denn die dicken Gitter machen einem das Leben zur Hölle. Darunter scheint dieses Versteckfoto aber wenig gelitten zu haben:

Als Lemur ist man über die lebenslange Haft in nicht allzu optimalen Bedingungen wenig erbaut. Das kann ich nachvollziehen:

Die Windspiele unter den Gazellen schauen sehr zerbrechlich aus und rasen durch den Käfig, daß man nicht mehr an heile Knochen glauben kann. In der Stellung zum Bäume abfressen ähneln sie aber mehr Gottesanbeterinnen:

Auch das Heim der Gorillas ist neu, modern und groß. Nur wer soll ein großes Gehege nutzen, wenn es warm ist? Da bewegt man sich doch nicht freiwillig. So blöd sind nur Menschen:

Dieser Bergfex fragt wohl ganz klar: Können diese Augen lügen?

Durch ein Loch im Buschwerk konnte ich noch eine blühende Ausnahme entdecken:

Wenn man die dicken, alten Gitter bedenkt, durch die dieses Foto gemacht wurden, dann bin ich doch ein wenig stolz auf den eher unauffälligen Vogel:

In ‘Australien’ geht es recht nett zu: Die Koalas können im Freien auf echten Bäumen hocken. Und auch fest schlafen.

Diese Mikrowallabies schauen garnicht harmlos aus. Hände und Füße haben durch die Farbgebung irgendwie etwas boxhandschuhartiges:

Die Meerkatzen von der Früh haben sich offensichtlich bei der Aufsichtsfunktion überanstrengt. Dieses Exemplar will wohl nur noch schlafen. Das konnte ich ihm nicht verdenken:

Der Weg nach Hause führte über die üblich verstauten Autobahnen LAs. Daran muß man sich gewöhnen. Nur leider schaffte das mein TomTom bisher nicht. 300yds vor  einer Autobahnabzweigung (wo er vorher noch den berühmten Satz mit der linken Spur von sich gegeben hat) eröffnete er mir, er würde gerne rechts (5 Spuren weiter) abbiegen. War wohl nix und wollte ich ohnehin nicht, denn kurz dahinter kam die Carpoollane mit flotter Fahrmöglichkeit.

Morgen geht es dann in ein Arboretum (wenn sich die Pläne nicht wieder völlig ändern).

Kommentar hinterlassen