Leuchtend gelbe Blütendolden und feingliedrige, graugrüne Blätter einer Wüstenpflanze im gleißenden Sonnenlicht vor verschwommenem Hintergrund

Der Great Basin NP

Noch einmal mußte der Weg von Ely zum NP zurückgelegt werden. Überraschenderweise schien er dieses mal kürzer. Vielleicht hat mich dieser Geweiheingang am Weg zum NP beflügelt?

Ein massives, aus hellen Hirschgeweihen geflochtenes Eingangstor überspannt einen geschotterten Fahrweg, flankiert von einem schwarz lackierten Metalltor mit Waldmotiv vor grünen Nadelwäldern und kargen Bergen im Hintergrund

Am Plan hat er sich aber nicht geändert: 😉


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Im Nationalpark angekommen ging es ohne weiteren Stopp auf den Scenic Drive. Dieser sollte uns auf über 10000ft auf den Wheelers Peak bringen. Der Höhenverlauf sieht entsprechend aus:

Ein rotes Höhenprofil zeigt den Routenverlauf einer Wanderung mit mehreren Anstiegen bis auf knapp 3117 Meter und einer Dauer von gut drei Stunden

Gleich am Eingang des NPs ist der alles überragende Wheelers Peak zu sehen:

Der Great Basin National Park erstreckt sich unter blauem Himmel mit leichten Wolken über eine weite Berglandschaft, während im Vordergrund eine Straße durch die hügelige Umgebung mit gelben Büschen und grünen Nadelbäumen verläuft und rechts eine grüne Parktafel steht

Nach dem ersten Anstieg kann man auf einen kleinen Aussichtsparkplatz rausfahren. Dort steht ein Picknicktisch, der überraschend voll rollstuhltauglich ist; da hat Europa noch viel zu lernen:

Ein brauner Picknicktisch aus Holz mit Metallgestell steht auf einer grauen Betonplatte am Rand eines Schotterwegs, umgeben von schroffen Felsen und buschigem Wald im Hintergrund

Die Aussicht vom Parkplatz ist auch nicht schlecht:

Das weite Panorama des Great-Basin-Nationalparks in Nevada zeigt graue Felsgipfel, dichte Nadelwälder an den Berghängen und Sträucher im Vordergrund unter blauem Himmel mit leichten Wolken

Dieses Jahr ist es in der Gegend schon kühler als letztes Jahr um die Zeit. Daher wundert es wenig, daß auf über 3000m die Bäume gelb werden:

Die freie Straße führt durch einen herbstlichen Wald mit goldgelb und hellgrün leuchtenden Laubbäumen am Straßenrand, während im Hintergrund dunkle Nadelbäume und eine karge Berggipfelkuppe unter blauen Himmel aufragenEine geschwungene Schotterstraße führt im Herbst durch einen dichten Wald mit goldgelb und grün gefärbten Espen, während im Hintergrund schmale Nadelbäume und graue Felsen aufragen

Nach einer knappen Stunde Fahrt ist man auch schon oben am Gipfel der Aussichtsstraße (nicht am Gipfel des Peaks). Dort hat der Campingplatz noch offen, aber als Zelter muß man wohl Eskimo sein um das zu überstehen. Die gelben Bäume sprechen Bände über die Temperaturen:

Schlanke Espen mit weissen Stämmen und leuchtend gelbem sowie grünem Herbstlaub ragen steil empor, während ein schmaler Pfad durch den lichten Wald und unter dem blauen Himmel verläuft Leuchtend goldgelbe Espen stehen im herbstlichen Wald vor einer dichten Kulisse aus dunklen Nadelbäumen, während im Vordergrund trockenes Gras wächst

Die gelben Bäume mit den weißen Stämmen sind aber keine Birken, es sind Aspen oder zu gut Deutsch Zitterpappeln. Jetzt kann man sich vorstellen, wie der bekannte Skiort zu seinem Namen gekommen ist. Auch auf der Fahrt runter, ist die gelbe Farbe dominant:

Eine geschwungene Straße führt durch einen herbstlichen Wald mit goldgelben Espen und dunklen Nadelbäumen, gesäumt von steilen Hängen unter strahlend blauem Himmel

Ein zweiter weitaus kürzerer Scenic Drive führt nur auf 8000ft. Auf dem Weg dorthin kommt man an der grauen Klippe vorbei:

Das Colorado National Monument zeigt eine mächtige, von grauen und schwarzen Streifen durchzogene Felswand unter hellem Himmel, eingefasst von grünen Nadelbäumen im Vordergrund

Unten rauscht ein netter Bach vorbei:

Ein plätschernder Bach fließt über helle Steine durch einen schattigen Wald, überwuchert von dichtem Astwerk und sattgrünem Blattwerk

Vor der langen Fahrt zum nächsten Campingplatz haben wir uns noch mit mitgebrachten Doughnuts und Starbucksgetränken gestärkt. Von Föhren und diesen gelben Blumen umgeben wirklich einmalig:

Leuchtend gelbe Blütendolden und feingliedrige, graugrüne Blätter einer Wüstenpflanze im gleißenden Sonnenlicht vor verschwommenem Hintergrund

Die weitere Strecke der US#50 ist  nicht besonders spannend. Der Wüstencharakter wird deutlich stärker spürbar:

Eine einsame Asphaltstraße führt durch eine weite, trockene Wüstenlandschaft mit kargem Gestrüpp unter einem blauen Himmel, während sanfte Hügel den Horizont säumen

Bald ist Utah erreicht und oh wunder, die Höchstgeschwindigkeit ist in Utah nun zumindest 65mi/h (im Gegensatz zu 70 in Nevada). Aber wer die 55 von früher kennt ist nicht unbescheiden. Nur wenn Kurven anstehen, setzen sie die Geschwindigkeit gleich mal auf 35mi/h. Das hier reicht schon für die Begrenzung:

Eine asphaltierte Fahrbahn mit doppelter Bodenmarkierung führt durch eine schmale, felsige Schlucht mit steilen, grauen Kalkwänden unter klarem blauem Himmel

Die letzten Meilen bis zur Interstate sind ganz öde:

Eine einsame Asphaltstraße führt durch eine karge, weitläufige Steppenlandschaft unter blassblauem Himmel, gesäumt von trockenem Gras und sanften Hügeln im Hintergrund

Auf der Interstate kam die nächste Überraschung: 75mi/h sind erlaubt, auf Teststrecken sogar 80!

Der nächste Tag war wieder eine Planänderung, da wir Cedar Breaks nun doch nicht auslassen wollten. Davon mehr im nächsten Post.

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