Karte

Der Blue Ridge Parkway

In den folgenden drei Tagen ging es über den Blue Ridge Parkway. Dieser Parkway ist ein National-Dings und damit gelten auf der Straße alle Regeln für Nationalparks. Es darf daher nur spezielle Konzessionäre geben und sonst ist die Natur die Nummer eins. Es geht so weit, daß die Anrainer diese Straße nicht befahren sollen und in manchen Bereichen daher öffentliche Straßen parallel geführt werden.

Zum Fahren ist es unglaublich, denn es ist wie weitwandern nur halt mit dem Auto – oder fast noch beliebter – mit dem Motorrad. Hier aber nicht die japanischen Tiefflieger, sondern die großhubraumigen Harleys und Co. Bei der Strecke ist nicht das Ziel wichtig, der Weg ist das Ziel. Viele Aussichtsplätze säumen die Straße und einige Spezialitäten sind ebenfalls enthalten: Museen, alte Gebäude oder Trading Posts.

Im folgenden die Route der 3 Tage. Das ist der Blue Ridge Pkwy plus kurzer Anfahrtsstrecke, den kurzen Strecken zu den Übernachtungsorten und die etwas längere Endstrecke auf dem Fluchtweg nach Wilmington:


Größere Kartenansicht

Man erreicht mit dieser Straße nie einen echt hohen Berg, aber es gibt auf der ganzen Strecke praktisch keine ebene oder gerade Strecke. Einige arme Radfahrer waren auch zu sehen, aber das erscheint mir bei dem ständigen Auf und Ab vergebene Liebesmühe zu sein. Zudem sind die Campingplätze viel zu weit auseinander, als das das mit dem Fahrrad allein ginge:

Nett ist auch, daß man auf den knappen 470 Meilen keine Stadt sieht. Man kommt schon zum Teil sehr nahe an auch recht große Städte heran, nur sieht man die durch geschickt angelegte Wäldchen oder durch einen Hügel gerade nicht. Man könnte glauben, man fährt durch die völlige Einöde. Hat irgend etwas von Hausbootfahren nur eben mit dem Auto.

Kommentar hinterlassen