Kulinarische Wanderung mit Griffith Observatory

Der nette Titel kann auch langläufig mit ‘viel Essen mit ein wenig Bewegung’ umschrieben werden. Das wäre aber wohl viel zu negativ für so einen hübschen Tag. Der Ausflug hat jedenfalls mit einem Lunch bei 5 Guys Burgers begonnen. Mir ist die Kette noch nicht untergekommen, aber angeblich ist sie sehr bekannt. Mr President – Obama – soll dort am liebsten seine Burger futtern. Also habe auch ich dort gefuttert. Im Unterschied zu anderen Burgerketten gibt es nur 4 Burger: Hamburger, Cheeseburger, Bacon Burger und Cheese Baconburger. Damit ist aber noch nicht Schluß: Man kann aus einer Anzahl von ca. 10 Toppings wählen, von ‘belanglosem’ Ketchup und Mayo (da hört Euch mal die US-Aussprach davon an!) bis zu BBQ-Sauce und gegrillten Pilzen. Serviert wird das ganze in Alufolie. Sieht dann wie folgt aus:

Das bun ist erschreckend labrig, dient aber bei der Fülle nur als eßbare Serviette. Die Füllung ist mehr als nur reichlich und garnicht schlecht. Mal etwas anderes, auch wenn ich in-n-out lieber habe.

Der weitere Weg zum Griffith Park führte uns durch Down Town. Da ich dieses mal einmal nicht am Steuer saß, konnte ich entspannt Fotos machen:

Ein besonderer Punkt im Griffith Park ist das gleichnamige Observatorium. Da wurden schon einige Filme gedreht und es ist wirklich einen Besuch wert. Nicht wegen dem Observatorium selbst, sondern wegen der hervorragenden Lage. Beginnen wir mit dem Observatorium:

Man sieht auch das berühmt-berüchtigte Hollywoodschild von dort. Wobei natürlich Schild das falsche Wort ist, aber was soll man sonst für eine Beschreibung dafür finden?

Man ist dort nicht nur auf die Sterne ausgerichtet, man erfährt auch etwas über die Geographie. Z.B. wo und wie weit Berlin entfernt liegt:

Aus dem ‘deutschen Wäldchen’ sieht man auch das Hollywoodschild:

Ein Weg schlängelt sich über die Hügel bis zum Hollywoodschild. Wir haben es wegen der späten Startzeit gerade einmal bis zur Hälfte geschafft, aber man hat wirklich schöne Aussichten bis dahin. Z.B. auf Down Town:

Und die ganze Stadt:

Man kann natürlich Down Town mit dem Observatorium kombinieren:

Natürlich geht der Weg immer bergauf. Das Hollywoodschild ist zwar ungefähr auf gleicher Höhe, aber man soll ja was davon haben. Man bekommt aber wirklich einen hübschen Ausblick auf das Observatorium von oben.

Noch ein wenig höher und die Stadt ist wirklich übersichtlich:

Auch Down Town ist bestens sichtbar:

Kurz nach Sonnenuntergang waren wir wieder zurück beim Observatorium. Sehr beleuchtet ist es nicht, aber trotzdem hübsch anzusehen (der helle Fleck im rechten Bild ist der Vollmond, kein Ufo oder so):

Von der Terrasse des Observatoriums (sogar Gratiszutritt, der Parkplatz ist btw ebenfalls gratis) hat man einen schönen Blick auf die nächtliche Stadt. Zwei Schweizer Mädls standen dort neben mir und hatten Spiegelreflexkameras auf Stativen dabei. Mit denen war es aber ziemlich schwer Fotos zu machen, denn sie haben im Duett lustig die Stadt geblitzt. Müssen wohl Verwandte von den Schweizern am Canaux de Midi sein Smiley:

Im Observatorium ist nicht viel Platz, ein wenig Ausstellung und ein Planetarium (das aber bezahlt werden will):

Danach ging es zum ersten mal in meinem Leben in ein Vietnamesisches Restaurant. Es wurde gewählt, weil es spät Nachts (das beginnt hier um 20 Uhr) noch offen hat. Das Pho So 1 in Gardena ist eine Suppenküche. Sowas hatte ich noch nicht, also flink getestet. Mein Ergebnis: Man glaube nicht, daß es sich dabei um eine Kleinigkeit zu Essen handelt. Die Frage Normalportion oder kleine Portion ist durchaus gerechtfertigt! Ich hatte Rindsuppe mit Rindfleischstücken, gesehen habe ich auch Hühnersuppe mit Hühnerstücken:

Ich bin das mit der Gabel nicht, ich bin der Tapfere mit den Stäbchen. Reisnudeln in Suppe mit Stäbchen ist eine neue Herausforderung. Ich übe das aber gerne. Insgesamt gibt es dort fast 100 Suppen-Variationen. Mit Reisnudeln, Eiernudeln, Glasnudeln, durchgebratenem Fleisch, rare gebratenem Fleisch, Fleischbällchen, Seeungetier, … Man ist btw nicht ganz untätig: Sprossen, asiatisches Basilikum und Limone sind selbst nach Lust und Laune in die kochend heiße Suppe zu tun. Ach ja, ich hatte Rambutangetränk dazu. Sehr empfehlenswert!!!

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