Eine tropische Minigolfanlage mit sattgrünen Kunstrasenbahnen, eingefasst von roten Ziegeln, verläuft über kunstvolle Felsformationen und Bäche mit Holzpfeilern, umgeben von Palmen, üppiger tropischer Vegetation und einem bewölkten Himmel

Augen zu und durch

Heute war es so weit: Die Fahrt durch das Unwetter ging los. Es hat schon gezeigt was es kann, aber wir sind eigentlich glimpflich davon gekommen:


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In der Früh erwachen wir bei Sonnenschein. Es hat nicht wie angesagt in der Nacht geschauert, es ist eigentlich ein schöner Tag. Ein paar Wolken sind in der Ferne zu sehen. Wir frühstücken auf unserer Bank und die Zeltecke fühlt sich wie der einsame Wald an. Eine Riesenlibelle (ca. 10cm lang!) sitzt locker und entspannt auf einem Holzpfosten:

Eine große Libelle mit grünem Thorax und violett-blauem Hinterleib sitzt aufrecht an einem verwitterten Holzpfosten, während ihre transparenten Flügel im Licht glänzen und der Hintergrund weich verschwimmt

Wir fahren los und nur 5mi weiter, ziemlich an der Grenze zu Florida beginnt es schon zu regnen. Das ging aber schnell und lies uns nichts Gutes für die weitere Fahrt befürchten. Ein paar Minuten später schüttete es ganz schön. Die Temperatur sackte außen ab. Na bravo, was für ein Empfang in Florida. Florida – the sunshine state (außer es schüttet gerade).

Nördlich von Tampa hört es auf. Kurz darauf wird es sogar sonnig:

Eine breite Asphaltstraße führt durch eine flache Landschaft mit saftig grünen Wiesen und dichten Baumreihen, während am weiten, blauen Himmel dichte, weiße Wolken ziehen

Wir freuen uns schon und sehen die Theorie bestätigt, das die Westküste Floridas gut wegkommt. Könnte also doch noch ein netter Nachmittag werden. Das glauben wir bis südlich von St. Petersburg. Da sieht es am Horizont nicht mehr ganz so sonnig aus:

Eine freie Fahrbahn führt durch eine flache, grün bewachsene Landschaft unter einem gewaltigen, von dunklen Sturmwolken verhangenen Himmel, während in der Ferne ein einzelnes Auto auf dem Asphalt rollt

Wir kommen den tiefen Wolken näher. Es sieht ganz und garnicht gut aus. Die vor kurzem noch schnell dahinziehenden Wolken scheinen still zu stehen:

Autofahrt auf einer nassen Fahrbahn einer mehrspurigen Autobahn unter einer dramatisch verfinsterten, bleigrauen Wolkenfront, begleitet von grünen Fahrbahnrändern und elektronischen Hinweistafeln

Nicht einmal eine Minute nach dem vorigen Bild ging es los. Und wie! Trotz vollem Scheibenwischer war die Sicht ziemlich 0. Wir gingen auf 40mi/h runter, alle schalteten die Warnblinkanlage ein, Nebelscheinwerfer sind hier ziemlich unbekannt. Der Wind peitscht uns auch noch das Wasser entgegen, die Autobahn steht unter Wasser. Das geht einige Meilen so. Kommt einem wie eine Ewigkeit vor, wenn man sich an den kaum sichtbaren Lichtern des Vordermanns festhält.

Irgendwann hört auch so ein Regen auf (wir haben übrigens keinen Blitz gesehen oder Donnern gehört) und die restliche Fahrt nach Naples verlief mehr oder minder trocken (bis auf kleinere Schauer). In Naples kam wieder die Sonne raus. Also doch noch eine Chance zu einem Minigolf zu kommen?

Ein breiter Asphalt führt durch eine grüne Allee mit Palmen, gesäumt von einem Gehsteig und Oberleitungen unter einem weiten, wolkenverhangenen Sommerhimmel

Wir entscheiden uns den Minigolfplatz anzusehen und lassen uns von meinem TomTom hinführen. Und das war heute genial: In dem Moment wo die Stimme sagt: Sie haben Ihren Zielort erreicht, biege ich in die Einfahrt ein. Coral Cay heißt der Minigolfplatz und hat zwei 18-Loch-Kurse; was man nicht alles über Google findet. Wir nehmen gleich die Doppelrunde, denn die erste kostet $8.50 (ermäßigt) oder $9.50, die zweite Runde nur $3.

Eine tropische Minigolfanlage mit sattgrünen Kunstrasenbahnen, eingefasst von roten Ziegeln, verläuft über kunstvolle Felsformationen und Bäche mit Holzpfeilern, umgeben von Palmen, üppiger tropischer Vegetation und einem bewölkten Himmel Grüne Minigolfbahn mit roter Ziegaleinfassung und Kunstrasen, umgeben von Pflanzbeeten mit Rindenmulch, Palmen im Hintergrund und einem schmalen Betonweg

Für die Unwissenden: Adventure Golf hat mit unserem Minigolf wenig zu tun. Man spielt es auf Teppich mit echten Golfbällen aber kleinen Schlägern. Die Bahnen sind nicht genormt und das ganze soll einfach Spaß machen. Und das tut es!

Eine tropische Minigolf-Anlage mit grünen Kunstrasenbahnen, roten Ziegelumrandungen und einem künstlichen Wasserlauf, umgeben von Palmen und sattem Grün Eine rustikale Holzbrücke mit grünem Netzgeländer führt über einen künstlichen Wasserfall aus rötlichem Felsimitat, wobei das schäumende Wasser in ein blaues Becken stürzt und tropische Palmen im Hintergrund stehen

Ein Geheimnis konnte ich jedoch noch nicht lüften und ich bin für jegliche Lösungsvorschläge dankbar: In allen Adventure Golf Anlagen geht es um Piraten und Wasser. Und – jetzt kommen wir zum Punkt – das Wasser ist immer blau-türkis. Warum muß das Wasser immer gefärbt sein? Wenn ich das nur wüßte.

Üppige Palmenwedel rahmen eine Minigolfanlage mit grünem Kunstrasen, hellen Betoneinfassungen und einem kleinen Wasserlauf samt künstlichem Wasserfall ein Die detailreiche Minigolfanlage mit künstlichen Felsformationen, grünen Kunstrasenbahnen und einer kleinen Stiege führt über Ziegel eingefasste Wege vorbei an Palmen zu einem Wasserbecken

Obwohl es ringsum schon ziemlich gewolkt hat, hatten wir auf den zwei Runden praktisch nur Sonne. Das war ganz und garnicht kühl! Die knappen 30°C bei entsprechend hoher Luftfeuchtigkeit können was. Erst kommt die erste Schweißperle und kaum steht man länger in der Sonne, schon ist einem echt warm. Damit kann ich aber sehr gut leben! Die extrem vielen Eidechsen sichtlich auch:

Künstliche Felsenlandschaft einer Minigolfanlage mit grünem Rasenteppich, einer hölzernen Stiege durch eine Höhle, rauschendem Wasserfall im linken Bereich und Palmen im Hintergrund Eine braune Eidechse sitzt auf einem hellen, moosbewachsenen Gehsteig neben rötlichem Rindenmulch Die weitläufige Adventure-Golf-Anlage mit sattgrünem Kunstrasen, rustikalen Holzpfosten und Tauwerkesperren zieht sich durch eine hügelige Landschaft mit Palmen, kleinen Wasserläufen und roten Rindenmulchbeeten

Zwei mal 18 Bahnen sind schneller gespielt als man glaubt. Ich könnte dort öfter sein:

Grüne Minigolfbahn mit roter Ziegel-Einfassung und zwei hölzernen Hindernissen auf gepflegtem Gehsteig neben künstlichen Felsen und einer hölzernen Stiege Eine tropische Minigolfanlage mit grünen Kunstrasenbahnen, hölzernen Stegen samt Seilen als Absturzsicherung, kleinen Bächen und Steinbecken, umgeben von saftigen Palmen und Sträuchern unter einem leicht bewölkten Himmel Grüne Minigolf-Anlage im Freien mit geschwungenen Bahnen aus synthetischem Rasen, eingefasst von rötlichen Ziegeln und weißen Kanten, umgeben von üppiger tropischer Vegetation mit Palmen, Sträuchern und ausladenden Laubbäumen unter hellem Himmel

Nach den zwei Runden blieb uns nichts anderes als zum 8mi entfernten Campingplatz aufzubrechen. Kaum vom Parkplatz weg, fallen ein paar Tropfen Regen, mehr aber nicht. Am Campingplatz scheint schon wieder die Sonne. Wir haben aber eine Hütte vorbestellt, weil erstens das Wetter ziemlich feucht vorhergesagt war und zweitens die Hütte um $10 billiger ist als ein Zeltplatz mit Strom (ja, das ist krank). Und so sieht unsere Hütte aus:

Zwei erhöhte Blockhütten aus braunem Holz mit vorgelagerten Stiegen stehen auf Stelzen inmitten dichter Palmen und Laubbäume, während vor jeder Hütte auf einem betonierten Stellplatz ein silberner PKW parkt

Bis zum Abend hat es nicht geregnet (war ja klar, wenn man eine Hütte hat). Nach dem Publix Lemon-Pepper-Huhn (die gibt es nur hier in Florida und sind echt gut) ging es noch in den Pool, der auch für meine Begriffe warm war.

Morgen müssen wir noch für die kommenden 5 Tage einkaufen und dann geht es bei noch etwas unstabilen Wetterbedingungen zum Bahia Honda SP, wo wir wohl kein Internet haben werden. Ob sich Schnorcheln ausgeht, hängt vom Wetter ab. Ihr werdet es aber sicher beim nächsten Internetkontakt erfahren. Damit lasse ich Euch aller Wahrscheinlichkeit nach für 5 Tage in Ruhe.

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