Das weitläufige, graue Flugdeck eines grauen Flugzeugträgers unter strahlend blauem Himmel mit dem markanten Brückenaufbau im Hintergrund und geparkten Kampfflugzeugen

Das Texas State Aquarium & die USS Lexington

Ein Tagesausflug nach Corpus Christi bei super Wetter und einem ansehnlichen Besichtigungsprogramm:


Größere Kartenansicht

Der Campingplatz liegt doch ein Stück im Norden aber das Stück Autofahren ist gut auszuhalten. So wohnt man wenigstens nicht neben den unendlich vielen Ölraffinerien, die die Freeways von Corpus Christi säumen. Dafür ist der Sprit dort halbwegs billig. Die Ölkonzerne versuchen in Corpus Christi ein wenig auf Öko zu machen und haben einen Großteil des Texas State Aquariums bezahlt. Bei dem Verdienst der Ölmultis hätte das Aquarium aber deutlich größer ausfallen können. Nicht das es schlecht ist, aber wenn man die Raffinerien am Anweg sieht, hätte dort mindestens ein Seaworld stehen müssen.

Vor dem Aquarium steht eine hübsche Statue, im Hintergund sieht man die dominierende Hafenbrücke:

Die bronzene Skulptur zweier springender Delfine auf einem gefliesten Brunnenstock ragt vor einer hellen Fachwerkbrücke und Palmen am Gehsteig empor

Der Eingang zum Aquarium ist erfrischend anders: Man geht durch Wasserfälle.

Das Texas State Aquarium in Corpus Christi fasziniert mit seinem hellen Eingangsbereich, bei dem zwei markante, blaue Tunnelportale mit Glastüren den Weg ins Innere weisen, während oberhalb eine künstliche Wasserwand sanft über eine breite Glasfront plätschert

Das Aquarium bemüht sich viel aus dem Vorhandenen zu machen. Daher werden die Delphine in ihrem Becken ein wenig bewegt; sie nennen das die Delphinshow:

Ein grauer Delfin taucht senkrecht aus dem glitzernden, hellblauen Wasser, wobei die Fluke steil nach oben ragt und der Kopf neugierig an der Oberfläche ruht Ein grauer Delfin balanciert im glasklaren blauen Wasser eines Beckens einen weiß-rosa Spielball auf seiner Schnauze, während im Hintergrund eine helle Natursteinmauer und weiße Fender zu sehen sind Ein Delfin springt aus dem blauen Wasser eines Beckens empor, während im Hintergrund zwei Trainerinnen in Neoprenanzügen vor einer künstlichen Felswand winken und eine große Stahlbrücke die Szenerie überspannt

Habe ich übrigens erwähnt, das es echt sonnig war? Die Temperaturen waren nicht heiß, die Kaltluft war auch hier zu spüren. Es war ein Tag, wo der Sonnenabstinente den Megasonnenbrand aufziehen kann: Nicht zu heiß und voll sonnig. Die Sonnensegel bei der Delphinshow waren an dem Tag nicht wirklich notwendig, aber man konnte sich gut vorstellen, daß bei Normaltemperaturen hier die Gluthölle losbrechen kann. Wobei die Stadt heißt nicht umsonst die wirklich windige Stadt. Wir merkten davon kaum etwas, es macht aber den heißen Sommer deutlich erträglicher.

Auf dem Weg zur Vogelshow kommt man am kleinen Sumpfgebiet vorbei. Ein Alligator (der unbedingt in einem Kanal mitten unter Menschen wohnen wollte; darum wurde er in den Zoo abgesiedelt) und einige Schildkröten sind dort in recht kleinen Gehegen untergebracht:

Eine dunkle Schildkröte mit abblätterndem Hornschild sitzt auf der grauen Betoneinfassung eines Gehsteigs, im Hintergrund wächst sattgrünes Gras

Die Vogelshow ist an dem Tag ganz und garnicht glatt gegangen. Die Vögel dürfen dort recht große Strecken frei fliegen, aber genau das war an dem Tag schwierig: der übliche Wind war weg und somit war das Segeln für die Vögel nicht so wie immer. Darum waren sie nicht besonders flugbegeistert, einer hat sich gleich abgesetzt und saß auf einer Stange beim Meer. Das dürfte er aber öfter machen, denn die Trainer nahmen es locker. Den Greifvogel habe ich aber durch viel Glück voll im Flug erwischt:

Ein dunkler Greifvogel mit markant rotbraunen Flügeln gleitet frontal auf die Kamera zu, vor einer blauen und gemusterten Werbetafel

Ein Mädl aus einer einer auf Exkursion befindlichen Schule durfte dann ein Tier mutig halten. Sie haben Schauergeschichten erzählt (bevor sie es aus einer Truhe geholt haben), was nicht für bösartige Krallen das Tier zur Verteidigung besitzen würde. Das Ergebnis war dann voll kuschelig und jeder hätte es am liebsten gehalten:

Eine junge Tierpflegerin in dunkelblauem Polohemd füttert ein auf dem Rücken liegendes Ameisenbär-Junges auf einer hölzernen Kiste mit der Aufschrift „SHIP TO“, während eine zweite Person mit blauer Bluse und türkisblauen Sneakers assistiert

Nach den beiden ‘Shows’ war genug Zeit für den Rest des Aquariums. Wir haben gleich neben der Vogelshow im Freiteil begonnen und haben den Küstenteil erkundet: ein paar Fische schwammen dort herum:

Eine Schule silbrig schimmernder Fische schwimmt im flachen, klaren Wasser über einem hellen Sandgrund

Die Otter haben ein recht nettes Gehege: Zwei Ebenen mit Wasser, durch eine Wasserrutsche verbunden. Ein privater (also nicht einsehbarer) Schwimm- und Kuschelbereich. Das sieht sehr gemütlich aus:

Ein nasser, brauner Fischotter steht aufrecht im klaren Wasser eines Geheges, umrahmt von dunklen Steinblöcken und im Hintergrund verschwommenen Betonstufen

Die Delphine kann man auch von unten betrachten. Es sind alles Teenager und wenn sie geschlechtsreif werden, tauschen sie mit anderen Zoos für Zuchtzwecke. Die schwarze Matte ist ein Lieblingsspielzeug. Die kann man rumschleppen und sich über Flossen wickeln:

Ein grauer Delfin schwimmt in kristallklarem, blauem Wasser eines großen Beckens, während die Lichtreflexe der Wasseroberfläche den Beckenboden erhellen Zwei dunkle Delfine schwimmen in einem hellblauen Becken, während ein helles Wellenmuster das klare Wasser durchzieht und im Hintergrund graue Betonwände zu sehen sind

Von einer Aussichtsplattform sieht man aufs Meer: Beim ‘Damm’ der Sumpf/Küstenbereich und links der Bug der USS Lexington (siehe weiter unten).

Blick von oben auf eine Hotelterrasse mit feinem Pflaster, grünen Wiesen und Palmen am blauen Meer, während am Horizont das gigantische Flugzeugschiff USS Lexington liegt

Innen gibt es einige Aquarien, die meisten jedoch viel zu klein. Da hätten mehr Sponsorgelder für viele Tiere ein viel besseres Zuhause geschaffen. Den Quallen wird es aber egal sein:

Eine leuchtend blaue Wurzelmundqualle schwebt elegant in einem dunklen Wasserbecken über zahlreichen am dunklen Grund liegenden Artgenossen

Die Grundler haben auch Platz zum Verstecken:

Ein dunkler, getigerter Zackenbarsch steht kopfüber senkrecht zwischen massiven, rötlich-braunen Hirnkorallen und bemoosten Felsen in einem dunklen Meeresbecken Ein massiver, graubrauner Zackenbarsch mit fleckiger Schuppenhaut schwimmt in einem Aquarium vor bemoosten Felsen und hellem Sandboden

Bei den Golffischen wird es schon enger, auch wenn man das bei den Korallen nicht so sieht:

Ein leuchtend gelber Riffbarsch schwimmt über einem feingliedrigen, hellbraunen Steinkorallenstock in einer dunklen Unterwasserlandschaft mit sandigem Meeresboden

Der Fisch muß schon langsam schwimmen; dick ist er zum Glück nicht, das spart Platz:

Ein olivgrüner, hochflankiger Lederfisch mit charakteristisch steiler Stirnpartie schwimmt im klaren, türkisblauen Küstengewässer über einem felsigen Meeresboden

Die Fische können gerade mal im Wasser stehen, mehr geht nicht (auch wenn die Bilder das verheimlichen):

Ein schwarz-gelb gestreifter Raubsalmler schwimmt im Aquarium schräg nach unten über einen sandigen Grund, umgeben von dichten Wasserpflanzen und dunklen Ästen Ein silbrig schimmernder Piranha schwimmt im Süßwasseraquarium vor dichter künstlicher Wasserflora, dunklen Holzästen und einem sandigen Boden

Die Schlange paßt nur gerollt in Ihr Terrarium, Sonnenlicht wird sie dort sicher auch keines sehen:

Eine gelbbraune Schlangenart mit dunkler Zeichnung kauert auf einem Ast vor grünem Geäst im Hintergrund

Der Frosch scheint ein Rumkugler zu sein:

Ein braun-weiss gefleckter Laubfrosch sitzt auf einem rauen Stein im Terrarium und blickt mit grossen, dunklen Augen direkt in die Kamera, während im dunklen Hintergrund rötliches Gestein und Erde zu sehen sind

Pfeilgiftfrösche sind winzig und können auch in kleinen Terrarien rumhüpfen:

Ein giftgrüner, schwarz gefleckter Färberfrosch mit auffälligen blauen Beinen sitzt auf dunkler, feuchter Erde neben grünem Moos im Terrarium

Nett ist der simulierte Bohrturm, wo man sehen kann, was für Fische unter Wasser den Bohrturm als Heimat nehmen:

Ein großer Sandtigerhai gleitet im tiefblauen Wasser eines großen Schauaquariums über eine künstliche Unterwasserarchitektur aus massiven Betonsäulen und Stahlträgern, umringt von kleineren Fischen

Im Golf wird der Fisch zur Plage und überall schauen sie, wie man ihn bekämpfen kann. Aufessen ist ein Vorschlag, denn gut schmecken soll er auch:

Ein prächtiger Rotfeuerfisch gleitet mit weit gefächerten, braun-weiß gestreiften Flossen und markanten schwarzen Pünktchen an den durchscheinenden Enden durch das tiefblaue Wasser eines Aquariums

Der Zwerg hat ein winziges Aquarium, aber scheinbar reicht ihm ein Loch darin um happy zu sein:

Ein kleiner, violett-brauner Schleimfisch blickt neugierig mit großen Augen und feinen Fühlern auf dem Kopf hinter einer hellen, moosbewachsenen Muschelschale hervor

Einsiedlerkrebse und andere Muscheln kann man in einem Tatschbecken erleben:

Ein kleiner Einsiedlerkrebs lugt mit dunklen Beinen aus seiner gerippten, hellen Schneckenhauswohnung hervor, die auf sandigem Grund neben einer weiteren leeren Muschel liegt Ein orangefarbener Eremitkrebs blickt aus seinem hellen Schneckenhaus auf sandigem Untergrund, umgeben von porösen Korallenstücken im Hintergrund

Zusammenfassend ist das Aquarium nett, leider sind aber viele Aquarien zu klein und manche Vögel im tropischen Bereich sehen so arg mitgenommen aus wie sie sich in den engen Käfigen wohl auch fühlen. Da käme in Österreich der Tierschutz.

Gleich neben dem Aquarium liegt die USS Lexington, ein Flugzeugträger. Auf vier selbstgeführten Touren klettert man durch’s ganze Schiff:

Das graue, im Wasser liegende Schlachtschiff USS Lexington ragt im Corpus Christi Bay an einem Sandstrand auf, während im Vordergrund bläuliches Wasser und ein hölzerner Steg zu sehen sind

Alle Touren starten und enden im Hangar:

Im Hangar der USS Intrepid in New York steht ein leuchtend gelbes historisches Doppeldecker-Flugzeug der U.S. Navy mit der Aufschrift 703 auf einer hellen Plattform. Der weitläufige Raum mit grauen Stahlträgern, Rohren und hellen Deckenlampen führt über einen Gang in die Tiefe des Museums, in dem Besucher umhergehen

Die Bugtour ist vorwiegend fad, denn dort beherbergen sie die Ausstellungen über Kriege, andere Schiffe und Co. Also vorwiegend Beweihräucherung. Man darf dort auch den Raum sehen, wo sie eine Szene aus dem Pearl Harbor Film gedreht haben:

Das Ausstellungsdeck eines Schifffahrtsmuseums mit einer massiven, schwarzen Ankerkette, die über den eisernen Boden führt, flankiert von Schautafeln und historischen Exponaten unter freiliegenden Deckenrohren

Man sieht auch die Briefing-Rooms, wo die Piloten auf Ihren Einsatz gewartet haben:

Im gedimmten Gang eines historischen Museumsraums stehen gepolsterte Pilotenstühle mit grauen Metallgestellen, während an der Wand olivbraune Uniformen hängen und im Hintergrund Schautafeln sowie eine lebensgroße Schaufensterpuppe zu sehen sind

Man erfährt etwas über die Geschichte des Schiffes. Es war vorwiegend im Pazifikkrieg unterwegs und war den Asiaten ein Dorn im Auge. Daher gab es jede Menge Meldungen, daß die USS Lexington von den Gegnern versenkt worden wäre. Es hat aber ganz offensichtlich nie gestimmt, ein paar mal wurde sie ‘nur’ getroffen. Propaganda war (und ist) wohl alles.

Eine weitere Tour führt hinauf aufs Flugdeck. Dort sind noch einige Flugzeuge zu sehen:

Ein weiß-graues Propellerflugzeug North American T-28 Trojan steht auf dem grauen Flugdeck eines Flugzeugträgers vor der glitzernden blauen Meeresküste, flankiert von gelben Sicherungskeilen und einer Infotafel am Boden, während im Hintergrund ein blauer Himmel gespannt ist Auf dem Flugdeck der USS Midway in San Diego stehen historische Militärflugzeuge, im Vordergrund ein blau-weiß getarntes Kampfflugzeug neben gelben Schautafeln, während im Hintergrund der wolkenlose blaue Himmel und Industriebauten zu sehen sind

Einer der wichtigsten Männer war der Landing Signal Officer, der dem Piloten mittels Lichtzeichen geholfen hat, das Flugzeug auf dem kleinen Landeplatz an Deck runterzubringen. Das war sein Arbeitsplatz:

Graue Metallkonsole mit analogen Anzeigen und Schaltern auf einem hölzernen Schiffsdeck hinter einem Gitterzaun, im Hintergrund das weite blaue Meer und eine Küstenlinie

Die Deckkanonen können heute vorwiegend die Brücke gut bekämpfen: Smiley

Das graue Flugabwehrgeschütz an Bord der USS Lexington in Corpus Christi ragt nach Steuerbord, während im Hintergrund die markante Harbour Bridge über das blaue Gewässer spannt

In den größeren gepanzerten Kanonen war es definitiv eng, heiß und laut:

Der tonnenschwere, graue Geschützturm zeigt im Inneren offene Ladekammern mit bronzefarbenen Granaten, mechanische Apparaturen sowie den metallenen Gang zur Kanone

Der einzige Weg (für Flugzeuge) in den Hangar führte über den Lift:

Das weitläufige Flugdeck der USS Lexington ragt in Corpus Christi über das tiefblaue Wasser, während im Vordergrund das blaue Heck eines historischen Propellerflugzeugs und eine gelbe Zugmaschine auf dem grauen Stahl stehen

Der Blick vom Steuerstand war nun auch nicht berauschend. So sahen es die Offiziere (links) und so sah es der Steuermann (rechts):

Blick aus der verglasten Kommandobrücke der USS Lexington auf das graue Flugdeck mit zwei geparkten Kampfflugzeugen, das blaue Gewässer des Golfs von Mexiko und die Küstenlinie von Corpus Christi im Hintergrund Blick in den grau lackierten Kommandostand eines Kriegsschiffs mit Messinstrumenten, Steuerrädern und Schalttafeln, während im Hintergrund runde Bullaugen und offene Schotten den Gang freigeben

Berauschend groß war der Turm auch nicht. D.h. er war auch nicht besonders sicher. Ein einziger Kamikaze ist in den Turm gekracht und hat heftigen Schaden angerichtet. Zudem sind über 50 verstorben und über 100 (darunter der Kapitän) verletzt worden. Das Ergebnis war ganz ordentlich für einen einzigen Kamikaze.

Der graue Rumpfaufbau der USS Alabama ragt mit markanten Zwillingsgeschützen auf dem Vorschiff, verschlungenen Radaranlagen am Stahlmast und bunten Signalflaggen unter azurblauem Himmel auf

Das Startkatapult haben sie schon lange weggebaut, aber der rote Strich gibt einem einen Hinweis, wie es ausgesehen haben kann:

Das weitläufige, graue Flugdeck eines grauen Flugzeugträgers unter strahlend blauem Himmel mit dem markanten Brückenaufbau im Hintergrund und geparkten Kampfflugzeugen

Eine Mutprobe kann man bestehen, indem man auf den vorragenden Zipf (die Enden der Katapulte) rausgeht. Wer will da schon runterfallen (und die Neigung ist auch gegen einen):

Der Bug des Museumsschiffs USS Lexington in Corpus Christi ragt in hellgrauem Anstrich über das grüne Wasser der Bucht, während im flachen Hintergrund die weite Bogenbrücke übers Wasser spannt

Wieder zurück im Hangar ging es auf die Tour nach unten, unter anderem zu der Sammlung an Minen:

Der weite, spartanisch beleuchtete Gang im Schiffsinneren führt vorbei an einer leuchtgelben Propellermaschine zur Rechten, während an der Wand hölzerne Kasterln und ein gelbes Hinweisschild mit der Aufschrift Restrooms hängen Grüne und graue Seeminen der Typen MK 65 und MK 51 lagern auf fahrbaren Gestellen in einem schummrigen Gang mit dunkler Plane im Hintergrund, darüber hängen beschriftete Informationstafeln

Der Antrieb war wie immer über riesige Dampfturbinen gelöst. Da gibt es ganze Schalttafeln mit Anzeigen zum Steuern. Nur nichts falsch machen:

Im Maschinenraum eines historischen Schiffes verläuft eine massive, weiß isolierte Dampfleitung mit der Aufschrift „MAIN STEAM“ über einem großen Turbinengehäuse, das von einem eisernen Geländer und einem Gitter umgeben ist Die grau lackierte Schalttafel eines U-Boots mit zahlreichen runden Messgeräten, bunten Schaltern und zwei roten Handrädern dominiert den engen Gang mit Tränenblechboden

Zum Scherzen waren die Restauratoren aufgelegt. Verschiedene Räume sind versperrt und dürfen nur von autorisiertem Personal betreten werden. Der Raum muß besonders spannend sein:

Ein gelbes Hinweisschild an einer grauen Wand mit der Aufschrift „SECURITY ELECTRONICS“, einem schwarzen Linkspfeil sowie dem zynischen Text „The ONLY Security Clearance Level Accepted For Entry: PRIOR SUICIDE Have A Nice Day!“, links daneben ein Vorhängeschloß am Türrahmen

In der kleinen Schiffskapelle erfährt man auch die Geschichte der 4 Pfarrer (zwei Protestanten, ein Katholik und ein Rabbi), die bei der größten Marinekatastrophe dabei waren. Ein deutsches U-Boot hat einen Truppentransporter angeschossen und das im hohen Norden. Trotzdem mußte das Schiff geräumt werden, denn Schiffe sinken auch in kalten Gewässern. Es wurden die Schwimmwesten ausgegeben. Die 4 Pfarrer beruhigten die Leute und gaben die Westen aus. Als alle Westen vergeben waren, aber noch jede Menge an Leuten keine hatten, gaben sie ihre eigenen her. Sie verließen das sinkende Schiff auch nicht und kümmerten sich bis zum Sinken um die Soldaten. Dafür wurden sie posthum geehrt. Man kann auch sagen, sie waren vorausschauend, denn die Katastrophe überlebten auch die bewesteten Leute zumeist nicht. Nur 20% konnten gerettet werden. Dies, so sagt die Legende, aber nur wegen der Gebete der Pfarrer, denn ein Zerstörer hatte den Befehl, das U-Boot zu jagen, nicht Leute zu retten. Die Führung des Zerstörers verweigerte aber den Befehl und rettete die 200 im Wasser treibenden.

In einem hellen Schiffsschiffsaum führt ein schmaler Gang mit dunklem Teppichboden vorbei an braunen Holzbankreihen auf einen schlichten Altarraum zu, der von einer US-amerikanischen Fahne und einem Violettvorhang geschmückt ist

Nach so viel Geschichte zog es mich an den Strand. Der ist in Corpus Christi nicht umwerfend, aber gesehen muß man ihn haben:

Eine grüne Palme steht im Vordergrund auf einer Wiese am Gehsteig, während im tiefblauen Hintergrund die Stadt Corpus Christi am glitzernden Wasser der Bucht von Texas liegt

Die Promenade ist sicher irgendwann total voll, zum Zeitpunkt meines Besuches war aber alles leer. Das rot/weiße Wikihaus ist btw ein Wataburger:

Eine große, markante Fächerpalme steht am grünen Gehsteig einer breiten Straße unter strahlend blauem Himmel, während im Hintergrund ein mehrgeschoßiges Gebäude und sommerliches Grün die Szene prägen

Nach dem Kurzabstecher an den Strand sind wir wieder zurück auf den ruhigen Campingplatz, wo wir in Ruhe den Grill anwarfen. Am nächsten Tag ging es noch einmal nach Corpus Christi.

Kommentar hinterlassen