Sea World, San Antonio, TX – Tag 2

Eigentlich sollte die Karte am zweiten Tag anders aussehen, da ich zwar schon zum Walmart wollte, aber eine bessere Route wußte. Zumindest glaubte ich schlauer als mein TomTom zu sein. Nur leider fehlt auf dem Freeway ein Schild. Ich werde zwar darauf hingewiesen, daß in zwei Meilen die Ausfahrt zur Ringinterstate kommen wird, bei der Ausfahrt selbst haben sie aber auf das Schild vergessen. Auf dem Freeway kommen aber alle paar Meter kleine Ausfahrten, also bin ich an meinem Abschneider vorbei und somit kommen wir zum fast identischen Kartenausschnitt wie gestern:


Größere Kartenansicht

Die An- und Abfahrt war jetzt nicht wirklich neu, nur die Warterei an der Kassa viel weg, wir hatten ja schon Tickets. Die Rucksackdurchsuchung nahm völlig neue Dimensionen an, denn das angefangene Chipspackerl wurde verboten. Nicht weil zu viel Chips da waren, sondern weil die Packung zu groß war. Hätten wir die paar Chips in ein kleines Sackerl umgefüllt, dann wär’s kein Problem gewesen. Später bei einer Show haben wir gesehen, wie man es wirklich macht: Eine Großfamilie hat jedem Mitglied ein Sackerl in die Tasche gepackt. Durch lustiges Tauschen kamen so jede Menge Sandwiches mit Schinken, Käse, Wurst und was weiß ich noch raus. Und alles war nur in kleinen Sackerln… Snacksize heißt das magische Wort.

Gleich in der Früh ging es zu den Delphinen. Durch die Umbauarbeiten (für das neue Wasserland) sind die Delphine vom Rest der Seaworld ziemlich abgeschnitten. Also lieber gleich damit anfangen. Die ‘normalen’ Delphine haben in Seaworld interessanterweise keine  Show. Man kann sie dafür füttern. Dazu muß man die Fische dort kaufen und kann sie verabreichen. Das Beobachten ist dafür gratis.

Gleich dahinter kommt man zum echten Aquarium. Das ist – wie schon erwähnt – überraschend groß:

In einem anderen Becken sieht man viele Haie. Cool ist der Lichtstrahl:

Im tropischen Bereich kommen die ‘netten’ Genossen: Piranhas und Pfeilgiftfrösche:

Es gibt aber auch friedliche tropische Fische:

Die Shows haben wir uns natürlich auch gegeben; und nicht nur einmal. Fangen wir also mit Azul an. Der Pausendepp fängt schon vor der Show an die Leue naß zu spritzen und blöd rumzuhüpfen. Man sollte daher aufpassen wo man sich hinsetzt. Die Splashzone kommt nicht vom Wasserbecken, die kommt vom Pausendeppen. Der ist aber auch der Hauptdarsteller in der nachfolgenden Show. Die beginnt mit einer Trainerin, die auf einem Belugawal reinschwimmt:

Der Pausendepp darf dann Kopfstoßen mit dem Wal üben:

Die Wasserspringer (auch der Pausendepp) zeigen dann, was man von niedrigen und hohen Sprungbrettern zusammenbringt:

Das kann man auch von einer Schleuderschaukel hübsch machen. Da gibt es den Fischsprung:

Die anderen Wesen zeigen in anderem Stil, was man machen kann:

Schaukeltricks

Die Delphine sind ein wenig anders. Es sind die Weißseitendelphine, die echt flott sind und eine mächtige Sprungkraft an den Tag legen. Rückwärtsschwimmen und am Schwanz surfen:

Springen geht natürlich auch bestens:

Und sie können die Show verzögern. Bei einer Show haben die guten Tierchen nämlich gestreikt und haben (so die vertröstende Trainerin) hinten lustig gespielt. Nach ein paar Minuten waren sie dann bereit in der Show mitzuwirken. Aber auch Beluga Wale können springen:

Beim Finale gibt es Wasserballett, Turnen am Band, Turnen am Gummiseil, Sprünge aus großen Höhen, Wale und Papageien. Was will man mehr:

Das große Finale

Die Halloweendekorationen standen natürlich auch immer noch rum:

An einem durchschnittlich großen Teich mit Alligatoren und Schildkröten kommt man öfter vorbei, wenn man den Abkürzer über die Mitte von Seaworld einmal gefunden hat:

Die Seelöwenshow haben wir als Lückenbüßer verwendet. Da hat auch ein Seelöwe gestreikt. Anstelle seiner Tricks hat er stur auf die Fischtasche gestarrt. Da hat der Trainer geschwitzt. Smiley

Die Nachmittagskillerwalshow (one ocean) war auch speziell, denn sie haben die Show unterbrochen. Nicht weil wieder eine Trainerin Probleme mit einem Wal hatte, sondern weil sie eine Sondereinheit für einen neuen Wal eingeschoben haben. Die Show sollte für den neuen Wal ganz toll sein. Daher gab es Eis und Wasserschlauchspiele zur Belohnung.

Das sieht jetzt nach einem Walangriff aus, ist aber nur die Fütterung als Belohnung:

Der Babywal macht auch schon fleißig mit:

In der milden Nachmittagssonne (bei jenseits von 30°C) sieht die Hochschaubahn (steel eel) nett aus:

Am Abend haben wir uns die Gruselstrecke erspart, dafür haben wir uns gegrillte Truthahnhaxen geleistet (die sind in Vergnügungsparks immer fast günstig). Gut war bei dem warmen Tag auch die Idee mit dem refill-Becher: Für $8,99 kauft man einen Getränkebecher mit Lemon Slush und kann den beliebig oft in einem Jahr für 1$ (egal welches Softgetränk) wiederbefüllen lassen. Das zahlt sich schon aus (wenn man zu zweit ist), macht aber so manche Show stressig, wenn man noch schnell ein refill haben will und überall Leute Schlange stehen. Ging sich aber eh immer aus.

Monsterstomp ist und bleibt meine Lieblingsshow. Man wird zwar garantiert derisch wenn vier Schlagwerker voll loslegen, aber es sieht cool aus. Was für ein Zufall, daß ich da Videoaufnahmen gefunden habe, die scheinbar extrem nahe meiner Sitzplätze gemacht worden sind Zwinkerndes Smiley:

Monster Stomp 1

        

Monster Stomp 2

        

Monster Stomp 3

Und dann gibt es noch die Abendshow mit Shamu (zumindest heißt er so) und Jack. Was für ein Zufall, das dieses Video gerade unter dem YouTube Maximum von 15 Minuten liegt:

Shamu Rockin’ Creep Show

Beim Rausgehen sind wir bei der Jack is back Musikshow hängen geblieben. Im Prinzip tanzen und singen sie ‘recht normal’ ist aber ganz ok. Und dann wurden wir von einem kleinen Feuerwerk überrascht:

Damit war es aber wirklich aus (am Sonntag ist es eine Stunde früher aus) und wir mußten uns von San Antonio trennen. Der nächste Tag war dem Fahren gewidmet, aber die letzten Tage waren ja ziemlich fahrarm.

Kommentar hinterlassen