Die Huntington Library

Die Huntington Library war schon beim letzten Besuch 2011 einen Besuch wert, aber wir wollten diesen genialen botanischen Garten (ja es gibt schon auch eine Library) noch einmal mit mehr Zeit besuchen. Das Wetter war wieder super dafür geeignet.


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Schon am Parkplatz wird man vom Grünzeug gefressen. Nicht ganz kapiert haben wir die Öffnungszeiten. Wir kamen eine Viertel Stunde vor (der offiziellen und überall geposteten) Öffnung und der Parkplatz war schon knackzu und die Leute strömten wie die Wilden. Auch schon im Park. Keine Ahnung was es da hatte.

Das Haus mit den schönen alten Büchern wird gerade renoviert, sodaß man recht wenig von der Library hat. Die Anlagen rundherum sind aber zum Glück unberührt. Eine wenig Schloßstimmung kommt auf.

Einige wenige Bücher sind zu sehen, die ganzen berühmten Bibeln oder Handschriften sind aktuell nicht zugänglich. Welch ein Glück, daß ich nicht deswegen gekommen bin.

Die Astronomieausstellung ist seit 2011 unverändert. Sieht aber fetzig aus.

Neu ist eine Ausstellung über Licht. Nett ist die Zusammenfassung von historischen Glühlampen. Die wird man bald nicht mehr sehen, denn in der EU sind Glühlampen verboten…

Mein Lieblingsbereich in den Gärten ist der Kaktusgarten. Welche Pracht es dort zu bestaunen gibt, ist auf Fotos kaum zu beschreiben. Ich könnte dort tagelang bleiben und immer wieder Neues entdecken.

Kakteen aus aller Welt sind dort in ganzen Wäldern zu bewundern. Alles schön hergerichtet und kein bisschen staubig.

Eidechsen und Bienen rennen und fliegen herum. Da ist was los.

Die Bojum Bäume sind riesig und überragen die ganzen Kakteen.

Und zumindest ich fand jede Menge hübscher Eidechsen Smiley

Wer behauptet, Kakteen könnten nicht bunt sein? Auch da wird man eines Besseren belehrt. Man beachte auch btw die netten Hinweisschilder, daß die roten Beeren nicht gut beim Essen vertragen werden… Ich würde ja sofort unbekannte Beeren von Kakteen futtern.

Ein Teich bildet den Übergang zu den asiatischen und australischen Bereichen. Sehr gut zum Entspannen.

Wälder und Wiesen beherrschen den südlichen Bereich. Es gibt aber auch sehr hübsche Bäume zu bewundern.

Das japanische Zentrum ist nun schon eröffnet und ist wirklich sehenswert. 2011 war es noch eine riesige Baustelle. Was für ein Unterschied.

Oben hat man auch ein Teehaus gebaut.

Die meisten Spenden kommen aber aktuell für den völlig neuen chinesischen Bereich herein. Und deswegen hat sich in kürzester Zeit ein riesiges Areal verändert. Und sie bauen noch weiter.

Zurück am japanischen Bereich vorbei, kommt man zu den Rosenbeeten.

Auch zur späten Jahreszeit blüht es wie verrückt. Da glaubt man gerne, daß sie zu Neujahr eine Rosenparade veranstalten.

So schnell war ein Nachmittag selten vorbei. Obwohl sie dort hochnäsig sind, der Eintritt teuer ist und man sich mies behandelt fühlt, der Garten ist es wert.

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