Der Phoenix Zoo

Nach einer kurzen Fahrt quer durch Phoenix kamen wir in den Zoo, wo wir schon 2 mal vorher gescheitert waren. Die Öffnungszeiten im normalen Sommerbetrieb sind sehr eigen.


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In der Früh wollte ich noch schnell die riesigen marokkanischen Ziegen streicheln, aber die saßen in Ihrer Hütte und schielten nur raus. Gegen Bezahlung wären sie vielleicht gekommen. Wenn die Bezahlung vielversprechend ausgesehen hätte. So kam ich nur zur normalen Ziege, die aber auch nur auf Abstauben aus war.

Die Fahrt in den Zoo verlief erstaunlich ruhig, Phoenix ist normalerweise total hektisch und anstrengend zu fahren. Da hatten wir dieses mal Glück. Der Parkplatz war schon ziemlich voll, es sah aus, als würde es etwas gratis geben. Es war halt Columbus Day (2. Montag im Oktober).

Nach dem Kauf der Eintrittskarten geht man über eine Brücke mit verschiedenen Tieren eines typischen Teichs:

Nach der Kartenkontrolle kommt man zu den ersten Rundgängen. Dieser Zoo ist recht modern mit großen Gehegen angelegt. Die ganz neuen Bereiche haben Themenrunden, wo man von einem Gehege zum nächsten durchgeht. Gleich zu Beginn der Arizonarunde ein Highlight, lokale Eidechsen:

Ein kleines begehbares Vogelgehege macht Lust auf mehr.

Rundum wieder kleine Terrarien mit Schlangen und Eidechsen.

Man beendet diese Runde mit Präriehunden. Voll süß!

Man stößt alsbald zum riesigen Afrikagehege. Man läuft den Rest des Zoos quasi drumrum. Das Gehege kann man aus verschiedensten Winkeln betrachten. Es ist immer hübsch.

Die Giraffen rennen dort mit Urrindern, Sträußen und was sonst noch gemeinsam herum. Trotz sichtlich ausreichend Futter ist es spaßiger Bäume abzufressen. Auch wenn das mühsam aussieht.

Die Löwen (in einem anderen Gehege) waren löwenartig müde. Katzitatzi schläft.

Die Affen wurden halloweenbezogen gefüttert.

Die üblicherweise hektischen Langhälse sind auch nur in der Wiese gelegen und haben gemumpfelt.

Zwischendrinnen sind auch die Blumen und Bäume sehr hübsch hergerichtet. Überraschend grün für die doch eher trockene Gegend.

Angeblich einzigartig ist ein begehbares Gehege mit 15 Squirrlmonkeys. Die hüpfen einem wörtlich über den Kopf. Sind dabei aber so schnell, daß man kaum zu Fotos kommt.

Nur wenige Gehege sind noch altmodisch und klein. Leider vorwiegend die Vogelkäfige.

Auch die Terrarien sind sehr klein.

Die große Komodoinsel hat nur einen einzigen Schönheitsfehler: Der Varan ist gestorben, das Gehege verwaist. Dafür haben sie jetzt zwei Babies im Nachbargehege. Die rauchen noch einen Baumstamm zur Sicherheit.

Generell sind in den Gehegen wenige Tiere zu sehen. Auch bei Tieren wo ich weiß, daß Gruppenhaltung Pflicht ist, sind teilweise nur einzelne Tiere zu sehen. Bei den Gibbons sind es wenigstens zwei auf einer eigenen Insel.

Da hat ‘hanging out’ eine neue Bedeutung:

An Pelikanen mangelt es nicht, denn auf allen Seeflächen haben sie welche:

Insgesamt ein wirklich schöner und moderner Zoo, der für europäische Verhältnisse groß, für amerikanische Verhältnisse eher klein ist. Der Eintrittspreis ist moderat.

Der Weg aus der Stadt war auch nicht so schwer, obwohl ich mir mit meiner Frau TomTom mal wieder nicht einig war. Den Walmart hat sie sehr brav gefunden und mich auch brav hingeführt, die günstige Tankstelle nebenbei (3.17$/gal) war ein Glückstreffer und ein Ausgleich für die verpaßte geplante Tankstelle. Die Fahrt zum Campingplatz im Süden verlief problemlos, sodaß unsere beim Walmart erworbenen Hühnerteile am Campingplatz noch warm waren. Was will man mehr.

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