Ein Spaziergang und eine doch lange Fahrt. Trotzdem haben wir wieder einiges Neues gesehen.
Der Tag begann einmal mehr strahlend sonnig und es zog mich wieder auf einen kleinen Spaziergang entlang des Washes. Zu schön stehen dort die Kakteen dicht an dicht.

Auf der linken Seite geht man entlang des kleinen Berges, der einen in der Nacht beschützt hat.

Wenn man in den sich öffnenden Canyon schaut, ist es überraschend grün. Garnicht so wüst wie man sich denken könnte. Ich habe aber den Verdacht, daß es dort vor kurzem geregnet hat.

Der Zustand des Gehweges würde auch dafür sprechen, denn überall liegen Gesteinsmuren über dem Weg.

Dieses Jahr habe ich leider kaum Tiere auf dem Weg gesehen. Wenigstens eine Eidechse.

Beim Wegräumen sind uns noch einige überdimensioniere Wespen nachgeflogen. Sie haben sich auch auf uns gesetzt.

Die Strecke nach Norden ist nicht so besonders spannend. Man hat halt 2 border control Überwachungsstationen. Beide wollten von uns nichts wissen. Das wohl nur, weil ich extra die Pässe nach vorne geholt hatte. Wenn sie ehrlich sind, suchen sie eh nur Mexikaner. Und wir sehen eben nicht wie Mexikaner aus. Da ist es wurscht, ob wir aus den USA, Österreich oder Japan sind. ![]()
Bei Ajo türmen sich diese weißen Gesteine, die man schon von vielen Meilen entfernt sieht. Ich mußte natürlich stehenbleiben und ein Foto machen. Schon hat uns eine border patrol beobachtet. Aber wieder keine Mexikaner.

Was gibt es in der Wüste im Überfluß? Genau, Sonne. Und daher haben sie dort ein Photovoltaik Kraftwerk hingebaut. Solarzellen so weit das Auge blicken kann. Da konnte ich ohne Probleme Fotos machen.

Frau TomTom hat wieder eine Abkürzung gefunden und so sind wir durch die absolute Wildnis gefahren. Sehr hübsch. Anderswo muß man Eintritt zahlen, um so hübsche Strecken fahren zu dürfen. Die Vulture Mine Road hat echt was.

Nach der Sonderprüfung kommt man wieder auf den autobahnartigen Highway nach Kingman. Man sieht gut, daß sie die alte Straße einfach stehen gelassen haben (unsere Spur) und die Gegenspur neu dazugebaut haben. Die eine ist schön begradigt, die andere hüpft herum.

Der Campingplatz in Kingman ist sehr nett gelegen. Obwohl in der großen Stadt, ist er doch eher ruhig, die Zeltplätze sind schön eingezäunt. Nur unsere Betonsitzbank war eher ungemütlich. Man kann eben nicht alles haben.

Zunächst wollten wir zwei Nächte dort bleiben und uns die Grand Canyon Caves auf der Historic Route 66 ansehen. Aber bei genauerer Betrachtung der Webpage stellten sich die Caves als langweiliges Loch mit großem privaten, wirtschaftlichen Interesse heraus. Das brauche ich nicht. Sind wir also gleich weitergezogen und haben dafür zwei Nächte in Palm Springs eingeplant. Und das hat sich auch als gut herausgestellt.