Sedona

Die Fahrt ging heute von Needles, CA nach Holbrook, AZ. Das Besichtigungshighlight war Sedona, eine Gegend, die uns bisher ganz entgangen war.


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Bevor wir noch beim Frühstück saßen, hatte es schon 34°C. Wir sind daher flottest nach dem Frühstück in den wunderbaren Pool gehüpft. Der war sehr erfrischend und wir sahen gute Chancen, die weitere Wärme locker zu überstehen. Nach einiger Zeit des Fahrens, kamen ein paar Wolken in Sicht.

Wolken, woher sollen denn mitten in der Wüste Wolken herkommen? Vor Flagstaff hat es dann voll zu schütten begonnen und wir waren schon ein wenig skeptisch, wie das mit Sedona werden würde. Trotzdem sind wir nach Sedona runtergefahren. Und runter geht es da in einigen steilen Serpentinen. In den letzten Kurven kam schon wieder die Sonne durch den Gewitterregen.

Der wunderbare National Forest war leider komplett gesperrt. Selbst die kleinsten Parklücken wurden geschlossen. Offiziell wurde das alles aus Sicherheitsgründen gemacht, da in der Regenzeit mit besonders starken Fluten zu rechnen ist, die das ganze Tal verwüsten könnten. Naja, ob das logisch klingt? Jedenfalls haben wir Sedona erreicht und uns gewundert, wie touristisch es dort ist. Mariazell ist garnix dagegen!

Selbst vor knallpinken Jeeptouren schrecken sie dort nicht zurück.

Man soll sich dort die Stateparks ansehen. Ok, die waren geschlossen. Dann soll man sich die voll designte Kapelle ansehen. Das haben wir hinbekommen. In der ganzen Gegend sieht man die dort typisch roten Felsen.

Diese Kapelle wurde toll designed. Ok, schön muß Design ja nicht sein.

Man kann ziemlich vor die Eingangstüre fahren und dabei auf die wunderbaren Felsen achten.

Innen ist die Kapelle voll schlicht. Nur der Hinweis auf den Giftshop kann man nicht übersehen (hinter dem Fotographen Zwinkerndes Smiley). Herausfordernd an der Kapelle ist nur das Licht. Das Foto muß man ein wenig üben.

Mein Freund in LA will sich ein neues Haus kaufen. Von der Kapelle sieht man dieses doch recht ansehnliche Ding. Hab’ ihm gleich vorgeschlagen das zu nehmen. Zwinkerndes Smiley

Schon auf dem Weg zurück ins Dorf, sind die Wolken weggezogen.

Zurück in Sedona hat sich das mit den Gewitterwolken sehr gebessert, sodaß noch einige hübsche Fotos aus dem Dorf entstanden sind.

Man findet auch sehr viel spirituelle Dinge, denn die Berge dort strahlen angeblich sehr positive Dinge aus. Man soll es an manchen Stellen sogar unter der Haut kribbeln spüren. Man darf sich daher nicht wundern, wenn man an mehreren Stellen Aurafoto machen lassen kann. Ein Ganzjahresweihnachtsshop ist schon wieder ganz normal.

Die Fahrt zurück nach Flagstaff hat dann aber wieder sehr unter Gewitterwolken gelitten.

Wir sind daher in die Ebene nach Holbrook geflüchtet. In der Hoffnung, daß es sich da nur um Wärmegewitter in den Bergen handeln würden. Was waren wir da noch naiv. Der ‘Atompilz’ machte dann schon mehr Sorgen.

Der Sonnenuntergang war wenigstens schön, aber dann wiederum sehr frustrierend.

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