Zum Abschluß noch einmal in den besten Wasserpark ever.
Das Wetter war perfekt: Kaum Wolken und auch bis zum Schluß kein Ansatz für ein Gewitter, nur ein paar Schäfchenwolken. Wir kannten uns schon aus: Einfach mit dem Jahrespaß rein, einen Locker mieten, den Getränke-Mug verlängern und ab ins Wasser. Hier die Aussicht direkt vom Eingang. Tropischer wird’s nicht mehr.

Hier unsere erklärte Lieblingsrutsche. Man fährt zu zweit (eine von den dreien könnte man auch alleine machen) mit einem Boot durch die Röhre, wobei nach jedem Dip eine Steigung folgt, wo man mittels Wasserstrahl raufgeschossen wird. So kommt man ohne große Anfangshöhe auf drei schöne Dips. Sehr lustig!

Die Körperrutschen (früher meine Lieblinge) sind eh nett, weil völlig in den Berg integriert. Am Weg zum Start findet man solche Utensilien. Zum Glück sind wir ja eh nur auf Hochzeitsreise und uns geht das nix an. ![]()

In Typhoon Lagoon kann man auch mit Haien und tropischen Fischen schnorcheln. Ab 12 ist das gratis mit einer entsprechenden Warteschlange, vorher darf man jederzeit rein, muß aber mindestens 20$ für eine Tierorganisation spenden. Wir haben auf die Schnorcheltouren auf den Keys gewartet.

Vom Start der Körperrutschen hat man die beste Aussicht auf das leicht vertragene Schiff, daß vor jedem Beginn der Megawellen tutet und mit Wasser schießt.

Die Megawellen sind schon cool und ich kenne kein anderes Wellenbad, das auch nur annährend solche Wellen bietet.

Astrid hat ein paar mal versucht die Welle mit dem Körper zu surfen. War aber irgendwie kein so großer Erfolg. Ich konnte es aus der Entfernung lustig finden.

Wir haben auch sehr brav die Tubingrunden gemacht, mit allen Abenteuern wie Wasserfall, Höhle, spritzende Schläuche und Co. Man kann auch nur entspannen.

Besonders gut zu zweit in einer der seltenen Doppelringe. Den hat Astrid genau unter dem Wasserfall erobert. Ich war da unter gerade unter dem Wasserfall.

Jedes Detail ist liebevoll gebaut und ins Thema integriert. So schauen z.B. Duschen aus.

Als Abschluß wollten wir noch die Lieblingsrutsche bezwingen. Doch mitten in der Warteschlange stoppen sie die Fahrt und jemand RENNT die Rutschen runter. Sie suchen nach irgendeinem Fehler. Nach langem Warten geht es weiter, sie lassen die Leute aus der Schlange zu den zwei anderen funktionierenden Rutschen weitergehen. Nur kurz bevor wir gefragt werden, wo wir ausweichen wollen, starten sie unsere Lieblingsrutsche wieder und wir bekommen noch den erwünschten Abschluß. Zwar mit viel Warten, aber erfolgreich.
Da das ganze aber länger gedauert hat als der Park überhaupt offen hat, konnten wir nicht mehr die von den Disneyleuten geschossenen Fotos ansehen; die Fotostation war schon am Zumachen. Wir wurden nach Disneys Springs verwiesen. Warum sie Downtown Disney auf Disney Springs umgetauft haben, weiß ich nun auch nicht, eröffnet wurde die neue Version erst zwei Wochen bevor wir da waren. Also sind wir nach Disney Springs gefahren, das ohnehin quasi über der Straße ist. Man darf auch da gratis parken.
Wenn man aus der Parkgarage kommt, fragt man sich ob man in Disney oder in einer teuren Shopping-Mall ist. Überall Stores der teuersten Designermarken.

Aber wo ist die Photostation? Angeblich direkt neben der Guest relation. Vor der Guest relation meinen sie, man soll reingehen, da wird man fündig werden. Am Eingang heißt es, nein, da muß man zum Market Place. Am Weg zum Market Place fragen wir wieder und zwei mal wollen sie uns zu Guest relations zurückschicken, aber da fallen wir nichtmehr darauf rein. In World of Disney geben sie uns den passenden Hinweis, daß es direkt neben einem nahen Restaurant sein soll. Und kaum 100 mal gefragt, schon gefunden. Scheinbar gibt es auch in Disney Springs interactive Games wie Schnitzeljagd.
Der Legoshop gegenüber hat nette Figuren und sogar einen Drachen im See.

Zuletzt sind wir noch die zweite Runde Minigolf im Winter Summerland spielen gegangen, denn den Rabatt für den kommenden Tag wollten wir nicht auslassen. In der Runde sieht man alles Weihnachtliche mit Schnee und sie spielen ununterbrochen Weihnachtslieder. Bei 35 Grad um 19 Uhr. Die Bahnen sind wieder nett, nur leider haben sie identische Bahnen vom Sommer statt aus Sand mit Schnee erbaut. Sonst auch sehr nett.

Der Heimweg verlief ausnahmsweise ohne Stau und damit war eine Woche Orlando auch schon um. Wir sind uns aber sicher, wir kehren bald wieder!