Mesa Verda NP

Mesa Verde ist nur 2 Stunden südlich von Moab, den zugehörigen KOA gibt es aber nicht mehr. Also haben wir uns zu einem Schwenk nach Alamosa zu den Great Sanddunes entschlossen.

Die fette Verkühlung war auch nicht so der Renner für 6 Stunden Autofahrt, aber da muß man durch. In der Früh fanden wir jedenfalls dieses lebende Blatt an unserer Camping Cabin.

Da wir beide in der Früh noch keinen Hunger hatten, haben wir auf den Mexikaner verzichtet und sind nach dem Tanken gleich losgefahren. Das Arch kurz nach Moab war unser Abschiedsarch.

Die zwei Stunden zum NP konnten wir gut halten (bis auf einen kleinen Zwischenstopp zum Frühstück fassen), was ich nicht so sehr in Erinnerung hatte: es sind 23mi vom Eingang zu den Ruinen. Also noch länger fahren. Dafür einen wunderschönen Berg rauf. Es hat gerade viel gelb geblüht und sich mit den gelben Blättern der Büsche und Bäume gemischt.

Mesa Verde ist eine Sammlung von uralten native American Bauten. Von einfachen ‘Löchern’ im Boden bis zu Städten im Fels. Gila Cliff NM ist kleiner aber schöner, nur da kommen wir dieses Jahr nicht vorbei, an Mesa Verda sind wir tatsächlich vorbeigefahren (direkt am Eingang). Und ich war zuletzt 2002 dort. Ein Kurzabstecher war daher mehr als nur angesagt. Die Führungen zu den großen Bauten haben wir ausgelassen, man sieht aber ohnehin alles sehr gut von der großen Schleife aus. Fangen wir mit den ‘Lochwohnungen’ an.

Man gräbt sich sein Loch, verkleidet es mit Steinen und eckt es zu. War eine Option. Später sind die guten Leute draufgekommen, man kann sich in Felsüberhänge einquartieren. Da ist es meistens von oben trocken, kaum ein böses Tier verirrt sich dort hin, man kann oben kleine Felder bestellen, muß aber nach unten um Wasser zu holen. Und schwindelfrei sollte man sein. Treppen kannten die Leute btw nicht, die haben alles mit Leitern gemacht. Alt wurde man da wohl eh nicht.

Die Bauten/Clans hatten Verbindungen. Man findet noch heute die Wege zwischen den bauten, auch gemeinsame religiöse Bauten sind zu finden. Für die folgenden aufnahmen ist ein 600er Tele nicht ganz falsch. Bei dem Licht auch noch Belichtungsstaffeln. So sieht man alle bekannten größeren Bauten von den Aussichtspunkten. Das erste ist wenigstens gleich unter dem Parkplatz; man muß also auf eine Klippe vorgehen, um es zu sehen.

Die anderen sind auf der gegenüberliegenden Seite des Canyons. Da kommt das Tele ins Spiel.

Und schon ging es über die Berge wieder zum Highway. Der Ausblick ist aber echt hübsch (vorallem bei dem Wetter).

Nach Durango geht es über einen Paß, damit das Fahren auch nicht langweilig wird. Die Gegend ist btw wirklich hübsch und die Fahrt zahlt sich aus.

Am Campingplatz angekommen wurden wir von einem örtlichen Hasen begrüßt. Astrid war ganz entzückt.

Da der Campingplatz gebackene Ofenkartoffel anbietet, ist Astrid auch noch zu einem genialen Abendessen gekommen, ich blieb bei der geplanten Chicken Fachita Suppe. Ebenfalls genial.

Für den nächsten Tag war ein Besuch des Great Sanddunes NPs und ein wenig New Mexico geplant.

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