Singapur – Tag 1

Was tut man gegen die Müdigkeit? Korrekt, man nutzt den Starbucks im gleichen Gebäude. Die Drinks sind weniger süß als in den USA (yeah!), kosten ungefähr so viel wie bei uns, aber die Torten sind dafür exorbitant teuer. Aber egal, so gestärkt ging es zu Fuß in die Chinatown. Gleich als erstes findet man das Hotel mit den Bäumen. Ist nicht so toll beschrieben, aber ein Foto macht alles klar.

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Überraschend für mich ist, daß Singapur als Amtssprache Englisch hat (neben anderen Sprachen). Und tatsächlich reden dort quasi alle englisch. In Chinatown kommt man dann auf die ersten chinesischen Schriftzeichen, aber auch da bleibt es dezent.

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Das Chinatown ist sehr sauber und zusammengeräumt, Straßen mit Restaurants sind überdacht, hie und da lockert eine Skulptur alles auf.

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Trotzdem ist Singapur eine Mischung vieler Kulturen. Es finden sich daher auch Tempel vieler Religionen, zum Teil auch recht große.

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Bei den Buddhisten gab es gerade ‘Live-Musik’:

An der Stelle ist Astrid dann überhitzt und wir sind in der klimatisierten U-Bahn verschwunden. Hier zeigte sich der Unterschied zwischen Theorie und Realität. Laut Web-Seiten geht alles bei den Öffis nur mehr mit elektronischen Zahlmethoden. Das ist korrekt. Um aber eine 3tages-Karte zu kaufen, nehmen sie nur Bares. Außer man kauft die Karte nicht beim angeschriebenen Touristenpaßschalter der Öffis, sondern beim Supermarkt in der Haltestelle. Die nehmen auch Kreditkarten. Mit den Karten bewaffnet, haben wir uns zur Seilbahn, die spannenderweise Cable Car heißt aufgemacht. Alle U-Bahnen sind fahrerlos, bei Bambardier gebaut und haben die Sicherheitstüren am Bahnsteig.

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Bei der Seilbahn angekommen war Astrid schon erschöpft, weil das Umsteigen zwischen zwei U-Bahnen echt lange Märsche beinhaltet. Daher sind wir mal gemütlich die Runde gefahren. Erst auf den Berg rauf, wo einem aber vom Aussteigen abgeraten wird, weil man sehr lange warten muß, bis man wieder eine freie Gondel zur Weiterfahrt bekommt. Eines darf man aber nicht vergessen: Die Seilbahn ist echt hoch über dem Boden, der Einstieg ist ein Hochhaus im Dachgeschoß.

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Dann mal schnell zur Vergnügungsinsel rübergefahren. Alles was man sich vorstellen kann (Universal Studios, Madame Tussauds, Wasserparkt, Aquarium, …) ist auf der Insel. Die Querlinienseilbahn war aber an dem Tag nicht in Betrieb. Wir sind daher ausgestiegen und sehr bald wieder umgekehrt.

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Da hat dann Astrid’s Kreislauf zu ecken begonnen und wir sind im Einkaufszentrum der Seilbahn kurz zum Mäcki gegangen. Da gibt es nur Samurai Burger, keine normalen. Schmecken aber überraschend gut. Damit man sich auch so richtig asiatisch fühlt, gibt es auch eine ganze Reihe an Spielautomaten mit anstrengender Musik.

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Danach ging es ins Hotel, wo wir dann schon ein wenig früher unser Zimmer bekommen haben. Astrid mußte rasten und wir konnten uns die langen Hosen und T-Shirts gegen kurze tauschen. Und um 15 Uhr ging es schon auf die nächste Runde in die Bay-Area. Astrid wieder mit Koffein aufgeputscht und über den Riverwalk zur anderen U-Bahn gelotst. Dabei haben wir den ersten kleinen Supermarkt gefunden, wo Astrid je eine Tasse rosa Drachenfrucht und Pomelo gekauft hat. Wir wissen jetzt: Die Drachenfrucht wird einem hier mit 2.50 die Tasse nachgeworfen, die billige Pomelo kostet das doppelte. Ich weiß jetzt auch, daß rosa Drachenfrucht echt gut färbt, weil meine drei Eßfinger sind jetzt echt gut pink gefärbt.

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Die alten Lagerhallen werden gerade Stück für Stück in hübsche Geschäfte verwandelt. Das ist eine sehr nette Revitalisierung. Und die U-Bahnen werden sehr tief eingegraben.

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U-Bahnen nutzen das ‘französische’ Prinzip: Scannen der Karte beim Reingehen, kein Scannen beim Umsteigen, aber Scannen beim Rausgehen. Also brav die Karte aufheben. Wir wollten ‘das Schiff’ in der Bay-Area sehen und tatsächlich kamen wir mitten im Einkaufszentrum davon raus. Da gibt es zwar nur extrem teure Marken, da ist unser 1. Bezirk ein Dreck dagegen, aber es schaut einfach nur geil aus. Die Designer müssen Anleihen von las Vegas genommen haben, weil es gibt ein Casino, eine Bühne und Luxusgeschäfte in großen Mengen. Selbst die Möglichkeit mit einem Boot im Zentrum zu fahren, wurde implementiert.

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Von draußen hat man einen super Üblick über die ganze Bay-Area. Incl. Museum, Riesenrad, Helixbrücke, das Schiff-Hotel, … alles mit Palmen gesäumt. Ich könnte als Quiz fragen, wie die Kugel da heißt, aber das wäre wohl zu einfach: Das ist die Umsetzung eines Apfels, weil das ist der Apple-Store.

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Das Museum ist natürlich, wie es sich gehört, verrückt geformt.

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Ich hatte ‘nur’ die tiefstehende Abendsonne, aber damit man Las Vegas näher kommt, gibt es jede Menge Light-Shows, damit die Leute auch einen Grund haben hinzugehen.

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Im Inneren haben sie eine interaktive Bodenplatte mit Riesenluster. Gegen Geld kann man seine Figuren einscannen lassen und die werden dann Teil des Kunstwerkes. Das ist eine geniale Idee: Ich bekomme Grafiken gratis und verlange auch noch etwas dafür

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Die Helixbrücke schwingt btw spannend und macht die Nachtfotos um einen Tick spannender. Das Riesenrad ist ein wenig entfernt und kann natürlich auch gebucht werden.

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Dann hat der Hunger gewonnen und wir haben uns etwas im Food-Court kaufen wollen. Da war es aber einerseits voll und andererseits konnte sich Astrid mit wenig anfreunden. Wir sind dann 2 Stockwerke höher zum Vietnamesen gegangen, ich hatte Pho und Astrid gebratenes Rind mit Lemongrass und Reis. Ein voller Erfolg!

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Nach dem Essen wollten wir eigentlich auf die erste Lichtershow des Gardens of the Bay warten, aber da ging Astrid wieder die Energie aus. Daher eine Runde mit Beleuchtung und ab in die U-Bahn. Die Riesengestelle sind schon im Garden of the Bay, wo wir morgen hinwollen.

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Je dünkler es wurde, desto voller wurde es auch. Auch ein guter Grund an den Rückzug zu denken.

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Auf dem Weg von der U-Bahn zum Hotel noch schnelle Fotos vom Riverwalk, aber das kommt sicher noch in den nächsten Tagen. Es fehlt ja auch noch der Pool des doch netten Hotels…

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