Brisbane hat überraschend wenige touristische Attraktionen und noch weniger, die man mit einem Hochdachauto erreichen kann.
Wir sind daher heute zum Automuseum gefahren. Quer durch die Stadt und mit Stau. Da präsentiert sich Brisbane nicht von der schönstens Seite. Die Autobahnen sind auch sehr kreativ auf kleinem Raum gebaut, sehr eng, Tunneln und Brücken. Dafür fährt man nur 80km/h.

Man findet unterwegs auch nicht mal schnell was zu essen. Das ist hier konzentriert auf Einkaufszentren und Raststätten. Wir haben daher obwohl schon auf surface roads unterwegs eine Raststätte besucht, um nicht hungrig ins Museum zu gehen. Da kam ich zu einem Perser und habe einen sehr interessanten Lamm-Kebab bekommen. Nicht schlecht. Die Parkplätze beim Automuseum sind wieder Garagen, es gab dann doch 2 Plätze für unser Hochdach. Parken mit dem Ding ist immer spannend. Das Museum ist überraschend klein. Und dafür ganz schön teuer. Aktuell haben sie die Ausstellung von Kleinfahrzeugen. Das beginnt mit schwedischen Mopeds.

Geht über Gogfomobile…

… und landet bei Morris und Rover Minis. Da haben wir uns das Entstehungsvideo des Morris angesehen. Was für ein Weltwunder. Sicherheit hat da noch keiner Nachgefragt.

Der Rest der kleinen Halle ist dann auch schnell durch.

Weiter über spannende Straßen, Brücken und Tunnel ging es zum botanischen Garten. Der City Garten am Fluß war für uns mit Hochdach nicht wirklich erreichbar. Die Öffis sind mit 50 Cent pro Fahrt oder 1.50 für ein Tagesticket sehr billig, aber die Schnellbahn fährt im besten Fall einmal pro Stunde.

Man kann den botanischen Garten mit dem Auto umrunden. Viel stehenbleiben kann man nicht, außer am Aussichtspunkt. Ist aber auch – naja – eh lieb.

Dann haben wir unser kleines Monster wieder in einen Autoparkplatz gewuchtet und sind zu Fuß los. Der Garten hat zwar alles vom Glashaus über das Farnhaus bis zum Kakteengarten, aber alles ist irgendwie lieblos.

Das Bonsaihaus zeigt einige sehr hübsche stücke, zum Teil schon 1960 gepflanzt.

Japanischer Garten und Bambustal.

Ein paar blühende Dinge, ein Vogel zum Bestäuben, die Kakteenecke und der große Teich.

Da gleich neben dem botanischen Garten der Tourist Drive vorbeigeht, sind wir den auch noch schnell gefahren. Der wasserfall war zu gehen und trocken (daher nein danke), der Lookout ist aber genial auf die Stadt. Astrid wollte dort auch eine Kaffee (und Kuchen) Pause einlegen.

Beim Reden bemerken wir, daß die Techniksachen in Singapur ziemlich teuer waren, aber hier in Australien eigentlich super billig sind. Ich sehe z.B. daß das Xperia 1 VI statt 1309€ in Österreich, hier um 899€ zu bekommen ist und ich noch die 10% Steuer bei der Ausreise bekommen würde. Und siehe da, die Micro-Drohne DJI Neo kostet hier gar nur 170€. In Brisbane gibt es 3 DJI Flagstores. Astrid wollte daher zu einem hinschauen. Das Einkaufszentrum war eh nur eine gute habe Stunde von dem Ausguck entfernt. Nun sind wir Besitzer einer neuen Micro-Drohne. Technikspielecke dazu folgt noch. Das Einkaufszentrum ist auch wirklich hübsch und man könnte dort auch super essen.

Astrid wollte aber lieber oben im Café den Sonnenuntergang sehen. Gesagt getan.

Damit blieb nur mehr die gute Stunde durch die Nacht zum Campingplatz. Astrid war überraschend munter, sie hat jetzt ein neues Spielzeug.