Eigentlich wollten wir zu einem Wasserfall wandern, eigentlich…
Also alles zusammengepackt, noch einmal das geniale Frühstück genossen, alles auf das Auto geladen und ab zum Ossiacher See, denn dort geht der Finsterbach über ein paar Wasserfälle. Nur leider so weit kamen wir nicht, denn es war der autofreie Sonntag. Wir haben uns daher nur eine Runde durch das Dorf gestaut, Radler fuhren auch auf den normalen Straßen wie die Irren und wir sind geflüchtet. Nach einer kurzen Nachdenkpause ging es zum Reserveziel: Burg Hochosterwitz. Die Idee hatten aber offenbar auch andere, weil alleine die Parkplatzsuche war herausfordernd. Im Endeffekt standen wir sehr naturnah in einem Busch integriert. Das Wetter war aber traumhaft, Astrid war es nun aber schon zu warm.

Das wirklich teure ist nicht der Burgeintritt, es ist der Lift. Da aber Astrid nicht den Berg raufhatschen wollte, nahmen wir den Lift. Den gibt es btw. Hin- und Zurück oder nur runter. Nur rauf gibt es natürlich nicht. Man kommt mit dem kleinen Aufzug an der oberen Burgmauer an und geht einmal rundherum, um in die Burg reinzukommen.

Oben angekommen eckte Astrids Kreislauf und wir haben den Tag mit einer Pause begonnen.

Die Burg an sich hat nicht so gar arg viel zu sehen, man kann durch das Museum gehen und sich die Rüstungen und Dinge der Vorzeit ansehen.

Auch die Aussichten durch diverse Fenster sind wirklich hübsch, besonders bei so einem Wetter.

Damit ist man aber auch schon wieder im Innenhof und man kann nun entweder wieder mit dem Lift runterfahren (war ja schon bezahlt) oder man geht den Weg durch alle Tore zu Fuß runter.

Ich habe mich für den Weg entschieden, weil man sonst einiges verpassen würde. Astrid hat sich mir angeschlossen. Und auch sie muß zugeben, den Weg auszulassen würde bedeuten einen Großteil der Burg auszulassen. Man kommt nicht nur an echt vielen Toren vorbei, sondern auch z.B. an einem kleinen Garten.

Oder der Kirche der Burg.

Jede Kurve bringt neue wirklich wunderbare Ansichten der Burg und der heftigen Wehranlage.

Damit es dem Angreifer noch schwieriger gemacht wurde, ist auch noch eine echt lange Zugbrücke eingebaut.

Die Edelsteinausstellung in einem Wachturm ist nichts weiter als ein Verkaufsstand und das muß echt nicht sein. Wir sind damit auch schon wieder unten angekommen und mußten uns trotz des schönen Wetters auf den Heimweg machen. Für Treibstofffahrer noch ungewöhnlich, wenn man unterwegs laden will, macht man das i.A. in Ladeparks. Hier mitten in einem Einkaufszentrum nahe eines Mäckis zur Versorgung.

Und damit war auch der erste Kärntentrip schon wieder vorbei.