Eine lange Brücke erstreckt sich dunkel über das Wasser. Felsen ragen im Vordergrund aus dem spiegelnden Gewässer, während die Sonne hinter Wolken scheint

Auf den Keys – Tag 4

Es hat nicht ideal angefangen wurde aber zu einem großartigen Tag.

Der Anruf bei Captain Pips wegen der Schnorcheltour war wenig aufbauend: Wenn ich fahre, fehlen nur mehr alle anderen bis zum Minimum von 10. Sie rufen aber gerne an, wenn sich doch noch so viele melden sollten. Ok, also nicht zu einem Riff, gehen wir wieder zum Horeseshoe Beach. Gesagt getan. Die Überraschung da: Das Gewitter, das wir draußen ausgesessen haben, hat die ganze Bucht mit Seegras geflutet. Daher mußte man sich seegrasfreie Einstiege suchen. Dafür war das Wasser spiegelglatt und klar. Nach ein wenig ‘dümpeln’ bin ich zum Schnorcheln aufgebrochen. Zunächst war es nicht so toll, aber an der südlichen Seite war es dann doch nicht so schlecht.

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Die ganze Felsenreihe war recht seicht und wenn die Sonne von der richtigen Seite kam, war es ok. Normalerweise wäre ich happy gewesen, aber nach der mörderhaften Sicht von gestern, wird man schnell unzufrieden.

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Einige wirklich riesige Papageienfische waren zu sehen. Da habe ich mich gefragt, ob man die nicht essen kann, weil da waren sicher 10+kg Fische dabei. Die Antwort ist aber ernüchternd: Ja, sie schmecken eigentlich gut und in manchen Regionen gelten sie als Delikatesse, sie sammeln aber alle Gifte der gefressenen Algen und die gehen auch durch Kochen nicht weg. Das kann zu Übelkeit und Durchfall führen… Also vielleicht nicht.

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Nach noch einer Runde dümpeln sind wir doch noch zum Theater of the Sea gefahren. Ein sehr kleiner aber toller Zoo, wo wir schon mit Delphinen geschwommen sind. Wir haben überlegt mit Seelöwen zu schwimmen, aber da schwimmt man nicht, sie machen ihre trainierten Kunststücke nur privat. Wem das viel Geld wert ist… Wir waren beim Reinfahren schon ein wenig verwundert, weil manche Parkplätze waren nur für Fische geeignet.

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Eines der bösen Gewitter konnte noch nicht weggepumpt werden. Dafür war der Eintritt um 20% ermäßigt. Wir kamen auch noch gerade rechtzeitig um eine Reihe an Shows zu genießen. Zunächst aber durch das tropische Gebiet an den Papageien vorbei.

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Einen Alligator begrüßt…

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… durch einen tropischen Wald hindurch …

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zum ‘Badeteich’. Dort kann man mit Rochen und Fischen interagieren. So wie Astrid das vormacht.

20260914_143021308 Eine Person in einem schwarz-weiß gestreiften Kleid steht im flachen Wasser und hält Ausschau nach einem großen Rochen, der direkt neben ihr liegt Eine Frau mit weißem Hut steht im seichten Wasser und greift nach einem großen, bunt schillernden Fisch, während im Hintergrund weitere Fische zu sehen sind

Gleich daneben kommt man zu den restlichen Rochen und Haien. Man erfährt das der oben gestreichelte Rochen sich b ei den anderen nicht wohlgefühlt hat und eben zum menschenzugänglichen Bereich dazugekommen ist, wo sie jetzt happy ist. Die Haie und Rochen werden brav gefüttert (von Hand) und man erfährt, daß dieses tropische Paradis auch nur ein Steinbruch wie der Horseshoe Beach war, den sie revitalisiert haben. Damit das Wasser drinnen bleibt pumpen sie 2 Millionen Gallonen pro Tag aus dem Meer rein.

Ein großer, dunkler Hai gleitet unter der Oberfläche. Im Hintergrund ist eine lange Holzstruktur zu sehen, rechts unten ragt ein Teil einer Plattform ins Wasser Eine Person in blauem Shirt hält einen Eimer ins flache Wasser, während ein großer brauner Rochen direkt neben der Person schwimmt Ein Haifisch schwimmt im flachen Wasser vorbei an einer runden Plattform, auf der ein roter cooler steht und weiße Stäbe in das Wasser ragen

Weiter ging es bei der Papageienshow, wo einem sehr klar gemacht wird, daß diese Tiere so schlau wie Dreijkährige Menschen sind, aber aus 2 Meilen Entfernung gehört werden können und 90 Jahre alt werden (und immer noch wie Dreijährige sind). Wir wissen auch, daß sie 1200lbs Druck im Schnabel zum Beißen nutzen können und es ‘nur’ 200 braucht, um einen Finger abzutrennen.

Ein Mann hinter einem Tresen lächelt einen rot-blauen Papagei an, während rechts ein großer blauer Papagei auf einem Ast sitzt, vor dem Schild 'Theater of the Sea Ein roter Papagei sitzt auf einer blauen Rolle mit einem gelb-schwarzen Sternmuster, im Hintergrund steht auf einer Mauer „THEATER TRAINED PA“

Am Weg zur Seelöwenshow kamen wir an einem hungrigen Delphin vorbei. Wir hatten nicht zufällig Fische in den Taschen.

Ein Delfin schwimmt mit dem Kopf über der Wasseroberfläche, wobei Schatten von Blättern auf seiner grauen Haut und dem Wasser liegen

Wir haben zwei entzückende Seelöwen kennengelernt, die für Fisch auch so ziemlich alles machen. Aber wie in dem Zoo üblich, sind es Tiere die nicht in der Wildnis überleben könnten. Diese beiden brauchen täglich Augentropfen.

Eine Seelöwin balanciert eine blaue Kugel auf der Nase im Wasser vor felsigem Hintergrund und einem Schild mit der Aufschrift „Theater of the Sea“

Der Abschluß war die Delphin-Show. Die zwei sind es gewohnt in direktem Kontakt zu Menschen zu agieren und ich habe noch ein ganzes Video, was man so mit 2 Delphinstärken alles machen kann.

Eine blonde Frau im türkisfarbenen Oberteil steht im Wasser neben einem Delfin, der fast senkrecht aufragt. Die Frau hält die Hand zum Mund Eine Frau in einem blau-grünen Badeanzug steht auf der Schnauze eines Delfins im Wasser und streckt die Arme aus. Der Hintergrund zeigt einen Steg mit grüner Vegetation Eine Frau in einem türkisblauen Badeanzug balanciert auf dem Schnabel eines Delfins, der aus dem Wasser steigt, und hebt dabei einen Arm in die Höhe

Die zweite Trainerin war dann auch noch mit Powertricks am Werk.

Eine Person in einem blaugrünen Oberteil balanciert auf einem Wakeboard und wirbelt weißes Gischt auf, im Hintergrund ist ein langer Holzsteg vor Bäumen zu sehen Ein Delfin taucht mit hochgeschlagenem Heck aus dem Wasser auf, wobei viel Spritzwasser entsteht, im Hintergrund steht eine Person auf einer Plattform

Zum Abschluß der Key-Tage sind wir noch zu Boondocks essen gefahren. Auf dem Weg dort hin haben wir laut Regenradar eine Fatamorgana gesehen, denn das Wetterradar sah da keine Wolke…

Eine asphaltierte Brücke führt in die Ferne, dominiert von einer riesigen, türmenden Wolke. Rechts verlaufen Strommasten parallel zur Fahrbahn

Zusätzlich zu den Burgern haben wir uns noch ein Flatbread als Vorspeise einreden lassen. Wirklich hervorragend, aber Vorspeise??? Die Burger haben wir dann nicht mehr ganz geschafft und haben uns Teile mitgeben lassen.

Eine lächelnde Frau mit Brille und gestreiftem Top sitzt an einer Tresenbar. Vor ihr stehen Getränke und ein Teller. Im Hintergrund sind viele Hocker zu sehen

Da wir auf Minigolf verzichtet haben (viel Käse auf dem Flatbread und im Burger können auf einem langen Minigolfkurs spannend werden), kamen wir noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang zurück nach Bahia Honda. Der Reiher hat schon possiert…

Ein großer weißer Vogel mit langem gelbem Schnabel und schwarzen Beinen steht auf einem Felsen im Wasser, umgeben von weiteren Steinen

… und die Sonne versteckte sich nur ein wenig hinter den Wolken.

Eine lange Brücke erstreckt sich dunkel über das Wasser. Felsen ragen im Vordergrund aus dem spiegelnden Gewässer, während die Sonne hinter Wolken scheint Vor dunklen Felsen am Ufer führen zwei lange Brücken über das Wasser, während die Sonne hinter den Wolken aufscheint und ihr Licht reflektiert wird Ein Cruise America Wohnmobil steht am Ufer. Im Hintergrund leuchtet die Sonne über einer Brücke. Links steht ein Picknicktisch unter einem Baum

Damit waren die Tage auf den Keys auch schon wieder vorbei. So schnell kann es gehen.