USS North Carolina

Das Wetter soll kräftig umschlagen und wir haben eine längere Zeit mit diversen KIs diskutiert, was man da denn tun kann. Außer naß werden. Man könnte wieder in den Süden zurück fahren, denn bis dahin kommt das Schlechtwetter nicht. Ist aber mit unserem Zwischenziel Champaign nicht vereinbar. Oder man könnte durch die Front durchfahren und sonniges aber kühleres Wetter dahinter genießen. Also haben wir das gemacht.

Da wir aber nicht auf eine Besichtigung für den Tag verzichten wollten, sind wir zunächst nach Wilmington gefahren, wo es die USS North Carolina und ein kleines Aquarium gibt. Das Aquarium ist aktuell geschlossen, da sie es generalrenovieren und erheblich erweitern wollen. Geplante Wiedereröffnung Anfang 2029. Daher direkt zum Schlachtschiff.

Die USS North Carolina wurde 1941 in Dienst gestellt und sie war das erste neue amerikanische Schlachtschiff seit fast 20 Jahren und galt als Symbol dafür, dass die USA ihre Marine wieder aufrüsteten. Die Mannschaft gab ihr bald den Spitznamen „Showboat“, weil das öffentliche Interesse an dem neuen Giganten so enorm war. Überall, wo das Schiff auftauchte, wollten Menschen es sehen.

Dann kam der 7. Dezember 1941 und der Angriff auf Pearl Harbor. Die USA traten in den Krieg ein, und die USS North Carolina wurde in den Pazifik geschickt. Dort nahm sie praktisch an jeder großen amerikanischen Offensive teil. Ihre Hauptaufgabe bestand darin, Flugzeugträger zu schützen, die inzwischen wichtiger geworden waren als die Schlachtschiffe selbst.

Bereits im August 1942 bewährte sie sich in der Schlacht der Ost-Salomonen. Als japanische Bomber und Torpedoflugzeuge angriffen, eröffneten ihre Flugabwehrkanonen ein wahres Feuerwerk. In wenigen Minuten schoss die Besatzung zahlreiche Angreifer ab und half dabei, die amerikanischen Träger zu schützen.

Ganz unverwundbar war die „Showboat“ jedoch nicht. Im September 1942 traf ein japanischer Torpedo die Backbordseite des Schiffes. Fünf Seeleute kamen ums Leben. Das Loch war riesig, doch die Besatzung hielt das Schiff schwimmfähig. Nach Reparaturen kehrte die North Carolina schon bald an die Front zurück. Einmal wurde sie auch durch friendly fire getroffen, auch da 3 Tote und über 40 Verletzte.

Ihre gewaltigen 16-Zoll-Geschütze konnten Granaten von über einer Tonne Gewicht bis zu 30 Kilometer weit verschießen. Gleichzeitig schützte das Schiff die Trägerflotte vor Flugangriffen.

Am Ende des Krieges hatte die USS North Carolina 15 Battle Stars erhalten und war damit das am höchsten dekorierte amerikanische Schlachtschiff des Zweiten Weltkriegs. Nach dem Krieg wurde sie außer Dienst gestellt und sollte eigentlich verschrottet werden. Doch die Bürger des Bundesstaates North Carolina wollten das nicht akzeptieren. Schulkinder sammelten Münzen, Veteranen organisierten Spendenaktionen, und schließlich wurde genug Geld zusammengetragen, um das Schiff zu retten. 1961 wurde es dem Bundesstaat übergeben und 1962 als Museum in Wilmington eröffnet.

Heute betritt man das Schiff über eine schlichte Rampe. Wie da 2000 Mann Besatzung drauf gepaßt haben ist mir nicht ganz verständlich.

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Das ist ein Schlachtschiff, kein Flugzeugträger. Daher gab es nur ein Flugzeug für Kleinigkeiten, das man per Kran ins Wasser beförderte.

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Die 16” Kanonen waren die heftigen Angriffswaffen, die überall verstreuten anderen für die Flugabwehr.

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Unter Deck kommt man an vielen Räumen vorbei, wie aber da 2000 Personen untergekommen sind, bleibt mir ein Rätsel. Zudem war es angeblich überall so laut, daß man sich kaum unterhalten konnte. Im folgenden die Bäckerei und die Maschinenräume.

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Angetrieben wurde das Schiff mit Dampfturbinen, damit war es auch überall schön heiß. Das Schiff konnte damit aber schneller als die Vorgänger fahren und konnte mit den neuen Flugzeugträgern mithalten.

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Und wieder höher in die Küche, Schneiderei und Wäscherei. In der Wäscherei war es so heiß, daß man dort offiziell in der Unterhose arbeiten durfte.

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Die Ruderanlage hat man auch nicht mehr ‘per Hand’ bedient…

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Pro Geschoß eine Tonne. Die mußte man aber auch mal unterbringen.

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Zum Schießen 2 Packungen Schießpulver in Seidenverpackung.

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Die Schlafsäle hatten Klappbetten in 5 Stockwerken. Keine Ahnung wie man da rauf kam.

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Bin gespannt wie oft sie gebrüllt haben, ‘na den Schalter da’…

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Gezielt wurde mit Meßgeräten von unten.

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Offiziere hatten ein wenig mehr Platz.

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Wieder draußen waren immer noch unsere persönlichen Wolken da. Sonst sah der Himmel recht blau aus.

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Gesteuert wurde aus dem hohen Turm, wo der Captain noch eine zweite Unterkunft hatte und es eine Admirals-Lounge gab.

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Damit noch ein Außenrundgang und wir haben es gesehen.

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Kaum Richtung Landesinneres abgebogen war es sonnig.

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Am frühen Nachmittag kamen wir an einem Zaxby’s vorbei, den wir echt gerne mögen, auch wenn er nicht billig ist.

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Auch da eine nette Geschichte: Die Geschichte beginnt 1990 in der Universitätsstadt Statesboro, Georgia. Die beiden Jugendfreunde Zach McLeroy und Tony Townley waren frustriert, weil sie zwar überall Burger fanden, aber kaum Restaurants, die sich auf hochwertige Chicken Fingers konzentrierten. Also beschlossen sie, selbst eines zu eröffnen.

Mit relativ wenig Startkapital eröffneten sie nahe der Georgia Southern University ihr erstes Restaurant. Damals hieß es noch einfach „Zax“, eine Kombination aus Zachs Namen und einem griffigen Kunstwort. Erst später wurde daraus Zaxby’s.

Die Idee war für die damalige Zeit ungewöhnlich: Chicken Fingers nicht als Kindergericht oder Beilage, sondern als Hauptgericht. Dazu gab es Pommes, Texas Toast und vor allem verschiedene Dips. Schon früh wurde die hausgemachte Zax Sauce® zum Markenzeichen der Kette.

In den 1990er- und 2000er-Jahren breitete sich Zaxby’s rasant über den gesamten amerikanischen Südosten aus. Während große Fast-Food-Ketten auf Burger setzten, konzentrierte sich Zaxby’s fast ausschließlich auf Hähnchen, Saucen und eine betont südstaatliche Gastfreundschaft. Heute sind es schon mehr als 900 Restaurants.

Lustig sind die Sprüche im Restaurant, die sie als Dekoration verwenden. Und das Huhnthema geht auch bis auf’s Klo.

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Obwohl die Vorhersage war, zuerst Regen, dann hinter der Front kühleres sonniges Wetter blieb es wolkig sonnig und warm. Die ganze Fahrt.

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Auch an dem Tag übernachteten wir in einem Statepark. Da kostet die Nacht $35, es ist super schön, man hat Strom und ein tolles Bad. Hier die Einfahrt.

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Auf den Aussichtspunkt des Stateparks durften wir mit dem RV leider nicht. Das Schild steht aber natürlich nach der Abzweigung, sodaß wir in der ersten Kehre wenden durften. Der Ranger, der uns natürlich entgegen kam, meinte auch, unsere Schilder sind nicht so toll platziert. Er hat aber gewartet, bis wir gewendet haben. Der Platz ist wieder echt super.

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Das Bad haben sie wohl erst neu gebaut. So ein Luxus gab es noch bei keinem KOA. Mit getrennten Badräumen!

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Am Abend kamen überall kleine Frösche raus. Super nett. ABer leider wie in den bisherigen Parks: Bei Sonnenuntergang werden die Insekten sehr aufdringlich.

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Damit genießen wir den angeblich morgigen super schönen Tag, bevor uns die zweite Kaltfront dann doch erwischt.

P.S.: Bisher hatte AT&T noch in jedem Statepark guten Empfang, ich konnte daher die Berichte zeitgerecht verschicken.