Weitwinkel-Panoramaaufnahme des Dry Tortugas National Park mit flachem, azurblauem Wasser und sandigem Strand, gesäumt von tropischer Vegetation und Palmen unter einem weiten, wolkenverhangenen Himmel

Der dritte Tag im Paradies

Wir sind heute nur zum Strand und zur Eismaschine gefahren, das braucht echt keine Landkarte. An dem Tag sollte es endlich soweit sein, die erste Schnorcheltour des Jahres war reserviert. Treffpunkt 12:30 an der Marina. Genug Zeit um vorher noch am Südstrand faul zu sein. Das Wetter war das bisher beste der Paradiestage, sehr sonnig von der Früh weg und nur ein paar herumtreibende Wolken. Rechtzeitig bin ich zur Marina gegangen und sah am Schalter ein unliebsames Schild: Tour Cancelled. Die Erklärung dieses mal: Es sind zu viele Quallen aus dem Süden raufgeschwemmt worden. Das ist zu gefährlich für die

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Auf der gelben Etikette einer runden Dose aus Glas mit grünem Deckel sind englische und spanische Inhaltsstoffe aufgedruckt, wobei die Wörter „BEEF FAT“ und „CHICKEN FAT“ rot umrandet sind

Na wenn es nicht signifikant ist…

Knorr gibt es in den USA auch, ist aber ein Latino-Produkt. Daher darf man sich nicht wundern, daß alles in spanisch beschriftet ist und klein darunter die englische Übersetzung folgt. Und die Werbung macht es uns hier klar: Kein fett und kein Cholesterin. Na super, aber wie schmeckt eine völlig fettfreie Suppe? Darüber brauchen wir uns aber keine Gedanken zu machen, denn wenn wir die Inhaltsstoffe sehen, ist eh Rinderfett (in der Hühnersuppe???) und Hühnerfett drinnen. Wie sich das mit der Werbungsaufschrift ausgeht? Na steht doch eh dort: Das Fett ist nicht signifikant.

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Türkisblaues, glasklares Meer mit sanft wellendem Wasser im Vordergrund, das den Blick auf den sandigen Meeresboden freigibt; im Hintergrund erstreckt sich ein feiner Sandstrand unter einem dichten, sattgrünen Uferbewuchs und einem licht wolkenverhangenen Himmel

Der zweite Tag im Paradies

Mehr als zum Einkaufen mußten wir kaum fahren. Also sieht die Karte eher langweilig aus. Deutlich nach Mitternacht, schon eher gegen Früh, bebte der Boden. Nicht weil wir ein Erdbeben hatten, das hat man in LA, sondern weil es donnerte. Und kurzfristig war es taghell. Wieder ein echt heftiges Gewitter, das die Morgenstunden interessanter machte. Beim Aufstehen war es überall naß, aber es regnete nicht mehr. Das Frühstück war ein wenig kompliziert, denn alles war klatsch naß, das Brot war verschimmelt (war wohl doch zu feuchtwarm) und das Ersatzspiegelei war auch hin (auch zu feuchtwarm). Naja, schlank sein ist in

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Das flache, kristallklare Meer am Strand von Playa Ancón zeigt schimmernde Türkistöne mit sanften Wellen, während im Hintergrund badende Gäste und eine grüne Küstenlinie unter wolkigem Himmel zu sehen sind

Der erste Tag im Paradies

Die Fahrtroute hätte fast 0 sein können, aber das Minigolf am Nachmittag hat dann doch ein paar Meilen gebracht. Der morgen begann wie zu befürchten wolkig. Nichts desto trotz bekam man einen Schweißausbruch bei der kleinsten Bewegung. Der Vogel ist aber trotzdem rumgehüpft wie ein Irrer. Also in Ruhe frühstücken und vor zur Marina fahren, damit man eine Idee vom Wetterbericht bekommt. Die angesagte besonders hohe Flut war offensichtlich schon da, der Weg der Marina war Land unter. Das Wetter war garnicht so übel, denn gerade wie ich dort saß, kam die Sonne durch. Der Wetterbericht meinte, das könnte bis

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Kalender Symbol

4 Wochen on the road–southernmost point

Vier Wochen sind wir nun schon auf der Achse, wobei wir 5754mi (=9260km) zurückgelegt haben. Das Auto wird in 300mi ein Service wollen, mal sehen wie man die Nervmeldung dann abschalten kann. Gleichzeitig mit den 4 Wochen haben wir auch den südlichsten Punkt erreicht (außer wir entscheiden uns kurzfristig nach Key West zu fahren, dann sind es noch ein paar wenige Meilen südlicher). Die kommende Woche werden nur wenige Meilen dazukommen, außer Einkaufen fahren ist nix geplant. Aber dann müssen in den verbleibenden 2 Wochen noch die paar Meilen quer über die USA gefahren werden. Laut TomTom von hier 2886mi

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Das historische Bahia Honda Rail Bridge im tiefen Blau des Meeres, umgeben von kargem Gestein, satten grünen Büschen am felsigen Ufer und einem dramatischen Abendhimmel mit goldenen Wolken im Hintergrund

Auf ins tropische Paradies

An diesem Tag ging es nach langem Planen und langer Fahrt ins tropisch Paradies, genannt Bahia Honda SP. Aber, was sollte das? Noch einen Tag zuvor hieß es, am Sonntag ist das Wetter viel besser als zuvor und dann beginnen halt die nachmittäglichen Gewitter wieder. Aber warum war es grau in grau, als ich aus dem Zelt stieg??? Also mal schnell, wobei schnell bei dem elend langsamen Internet am Miami Campingplatz ein Witz in sich ist, den Wetterbericht abgerufen. Und was sehe ich da? Das Wetter ist komplett anders, viel schlechter. Am Sonntag war mit 90% Regen zu rechnen, bis

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Ein dunkler, schuppiger Alligator liegt regungslos auf dem schattigen Ufer eines Sumpfgebietes, während im Vordergrund saftig grüne Blätter und dürre Äste das Ufer säumen

Der Everglades NP

Wenn man in Miami ist, ist der Everglades NP quasi ein Muß. Zumindest für mich. Auch wenn die Bedingungen heute eher schlecht waren: Sommerliche Schwüle und 95°F (=35°C) sind gut für Gelsen, aber weniger für Menschen; kluge einheimische Tiere sind da auch im Schatten und zeigen sich wenig. Der Campingplatz in Miami ist lebensgefährlich. Ganz prinzipiell ist die Idee ja nett, man übernachtet im Zelt unter Bäumen und die Sonne dringt nicht durch. Aber wenn man mitbekommt, daß die Bäume Teil einer alten Avocadoplantage sind, dann sollte man gewarnt sein. Derzeit ist nämlich Erntezeit für Avocados. Und was passiert wenn

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Ausgedehnte Sumpflandschaft mit dunkelblauem Wasser, grünen Schilfgräsern und Ufergebüschen unter einem weiten, wolkenverhangenen Himmel im Everglades National Park

Marco Island die zweite, Rookery Bay Preserve und Adventure Golf

Der Tag begann überraschend sonnig. Überraschend deshalb, weil wir mitten am Platz ohne Bäume standen und das Zelt war schattig. Schlußfolgerung: Wolken. Aber dann kam es doch anders. Man macht das Zelt auf und sieht strahlend blauen Himmel. Wie das sein kann? Die Palmen links im Bild werfen einen echt langen Schatten. Bis zum Zelt. Beim Frühstück wurde es schon warm und nach dem Zusammenpacken war es wieder Zeit für den Pool. Um 11 Uhr mußten wir wieder draußen sein, der einzige gute Grund den Pool so bald wieder zu verlassen. Wir gaben Marco Island und dem Strand eine zweite

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