Disney Parks – Teil 4 – Animal Kingdom die zweite

Heute sind wir zu unserer zweiten Version vom Animal Kingdom aufgebrochen.

Bevor wir jedoch um 12 Uhr Highnoon in den Park durften, sind wir zu einem best buy gefahren, um eine Powerbank zu kaufen. Damit hoffen wir unseren TomTom bis nach Hause zu bringen, damit ich dort den Akku tauschen kann. Mal sehen wie das funktioniert.

Hier in Orlando kurven wir testweise mit Google Maps (offline) herum. Und um es kurz zu machen: Noch nie soetwas schlechtes erlebt. Sie sagt prinzipiell so spät an, daß ich die Kreuzung/Abzweigung schon hinter mir habe oder zumindest die Sperrlinie vor der Kreuzung schon da ist. Ein rerouten dauert so ewig wie bei Garmin. Und selbst wenn man so ziemlich alles aufdreht was man nur kann, sagt sie nicht WO man hin abbiegen soll. Auf der Kreuzung rechts. Nicht auf welche Straße. Sie sagt einem auch auf der Interstate quasi ohne Vorwarnung jetzt rechts halten. Blöd wenn da 6 Spuren zwischen der Auffahrt und seiner Spur liegen. Und zu guter letzt, darum heute das Thema, sie routet einfach falsch. Ich habe mir extra den best buy ausgesucht,weil er direkt mit einer Straße (Osceola Pkwy) mit Disney verbunden ist. Aber wie fährt die blöde Gurke? Ganz nach Hause und von dort wieder zu Disney. Zumindest 20 Minuten Umweg. Man sieht: man bekommt was man bezahlt. Nix.

Trotz Google Maps kamen wir halbwegs richtig im Animal Kingdom an, wurden aber gleich hinter die preferred Parkplätze geparkt. Cool, daß man dort keine Trambraucht und zu Fuß gehen kann, aber sie haben irgendwie vergessen dort Reihennummern anzuschreiben. Es ist also spannend, wie man am Abend sein Auto wiederfindet.

Wir sind gleich zu den Sachen gegangen, die wir letztes mal nicht mehr geschafft haben. Mal wieder vorbei am Baum des Lebens, dieses mal nach Asien.

Wir sind dort gleich auf den zweiten Tierpfad gegangen und fanden einen faulen Commodo Waran.

Der Tiger hat zwar ein riesiges und hübsch gestaltetes Gehege, lag aber eh nur im Schatten. Schatten war an dem tag auch nicht ganz falsch. Entgegen der Wettervorhersage war es strahlend sonnig und das Thermometer war schnell bei 34°C bei knappen 60% Luftfeuchtigkeit. Laut Wetterbericht kommt es da zu gefühlten 40°C. Astrid ist da auch geschmolzen und verstand den Tiger nur zu gut.

Die storchartigen Vögel hatten dafür zu viel Energie und haben sich quer über ihr Gehege laut schreiend gejagt.

Das wunderbare Fledermausgehege war leer. Laut Pfleger auf Ausbildung. Was kann man Fledermäusen lernen?!? Im begehbaren Gefiederkäfig ging es überraschend laut zu, nur wenige Vögel ließen sich mit der Kamera erwischen.

Die zentrale Insel ist mit einem Wassergraben von den anderen Ländern getrennt. Ob in dem Wassergraben Alligatoren leben, weiß ich nicht, vermuten kann man es. Man sieht aber sehr viele Wasserrosen…

Damit sind wir wieder in Pandora gewesen. Einerseits war die Warteschlange zum rite of passage mit 50 Minuten kurz, andererseits hatten wir einen Fastpass für die river journey. Bei Sonne sieht Pandora auch sehr gut aus.

Bei der rite of passage hat heute die Attraktion etwas gesponnen und es kam immer wieder zu Verzögerungen. Schön zu sehen, daß Disney auch da einen Plan B hat und Zwischenvideosequenzen bereit hat, um die Wartezeiten zu überbrücken. Der 4.5 Minuten Flug über Pandora ist aber immer noch absolut die beste Simulation, die ich kenne.

Der Fastpass bei der river journey ist echt super. Da ist man in unter 5 Minuten im Schiff. Dieses mal habe ich versucht mit dem Handy mitzufilmen. Jetzt nicht so gut wie mit meiner Sony,aber überraschend, wie weit Handy-Kameras schon sind.

Den nächsten Fastpass hatten wir für das Festival des lion king. Die Hauptlieder des Lion King Musicals werden hier vorgeführt. Sehr gut gemacht und mit Tanz und Akrobatik verfeinert.

Innen kühlen sie den Raum so stark runter, daß es selbst Astrid kalt wurde!

Wir haben auch heute den Yeti ausgelassen, da wir unseren Starbucks und das kleine aber wie immer teure Mittagessen nicht wieder hergeben wollten. Den Mut der Verzweiflung von vor zwei Jahren konnten wir nicht aufbringen.

Da die Wartezeiten im Dinoland wieder besser wurden, sind wir noch einmal auf die Fahrt auf der Jagd des Dinos gegangen. Immer lustig, wenn auch nicht tagesfüllend.

Von da gleich wieder nach Afrika (am Baum des Lebens vorbei) zur Safari, die sich gerade noch vor Sonnenuntergang ausging. Da mußten wir aber länger als erwartet warten, da sie die Hälfte an Fahrzeugen eingespart hatten und noch Probleme hatten. das war nicht Disneywürdig.

Es war wohl auch nicht die beste Idee, gerade die Fahrerin zu nehmen, die einen schweren Sprachfehler hatte und zum Stottern neigt. Oder erfüllt damit Disney eine Quote? Die Hyäne hat das jedenfalls einfach verschlafen.

Heute waren jede Menge Giraffenbabies zu sehen, die lustig durch die Gegend gerannt sind.

Die Gnus haben genüsslich gefuttert. Der Sonnenuntergang scheint eine gute Zeit zum beobachten zu sein.

Die Elephanten hatten gerade Abendessen. Und da ist die Umgebung völlig unwichtig.

Gerade bei den Löwen kam es doch noch zu einem kleinen Schauer. Der Löwe hat es völlig verpennt.

Am Baum des Lebens vorbei zur Abendshow. Dieses mal saßen wir weiter vorne, auf den Steinbänken. Keine gute Idee, denn die waren den ganzen Tag in der Sonne. So wurden wir auch ohne Sonne langsam von unten gegart. Die Lichtshow war aber eh wieder nett.

Obwohl es absolut windstill war (damit war uns um so wärmer), waren die Projektionen auf den Wassernebel auch nicht besser als beim letzten mal. Da brauchen sie wohl stärkere Laserprojektoren.

Wir haben uns nach dem Ende der Show rausspülen lassen und haben sogar unser Auto wiedergefunden. Obwohl es erst 21 Uhr war, haben wir von Minigolf abgesehen, denn morgen wird ein seeeehr langer Tag. Zuerst Baden gehen und danach das Finale der Disney Parks: Mikey’s nicht so gruslige halloween party!

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