Die steinerne Passerelle Eiffel führt über tiefblaues Atlantikwasser zu einem felsigen Küstenfort mit goldbraunen Klippen und grünem Ufer bei klarem Sonnenschein in Biarritz

Der Atlantik-Tag oder Biarritz – Tag 18

Aus der Ruhe des Flusses ging es über den Strand in Biarritz nach Spanien.

Die Vögel haben uns zwitschernd geweckt, es war wirklich unglaublich ruhig neben dem Fluß. Den Campingplatz können wir gerne empfehlen. Der kleine Stau am Klo mag ihnen verziehen sein, denn sie haben schon die Hälfte an Duschen und WCs zugesperrt, es war scheinbar der letzte offene Tag. Wir haben wieder flott zusammengeräumt (das geht bei einem Camper wirklich ratz-fatz) und schon waren wir wieder auf der netten kleinen Landstraße.

Eine asphaltierte Freilandstraße mit weissen Bodenmarkierungen führt durch eine leicht hügelige, herbstliche Kulturlandschaft mit saftigen Wiesen und abgeernteten Feldern unter tiefblauem Himmel

Man kommt dann rasch näher an die Gave und hat wunderbare Ausblicke.

Ruhiger, von hohen, herbstlich gelb und grün gefärbten Laubbäumen gesäumter Fluss mit spiegelglatter Wasseroberfläche, an dessen Ufer im Vordergrund hohes, trockenes Schilf und sattgrünes Gras stehen, unter strahlend blauem Himmel Eine historische Steinbogenbrücke spannt sich in sanftem Beige über einen ruhig fließenden Fluss, während sich die Bögen perfekt in der blauen Wasseroberfläche spiegeln; umrahmt von dunklen Uferbüschen und herbstlich gefärbten Bäumen unter klarem blauem Himmel Ein klassisches Herrenhaus mit heller Putzfassade und dunklem Schindeldach spiegelt sich perfekt im ruhigen Gewässer, umgeben von herbstlich verfärbten Laubbäumen und einer grünen Uferwiese unter strahlend blauem Himmel

Der Fluß mündet dann in die Adour, wo man dann den Eindruck hat neben der Donau zu fahren. Da es dann schon wieder bald Mittag war (also Frühstückszeit), hielten wir kurz bei einem Bäcker an, sahen aber dabei die Werbung für einen E.Leclerc und haben uns lieber zu dem begeben. Dieses mal war der Parkplatz auch für uns geeignet (wir haben nur 2 Parkplätze gebraucht) und schon konnten wir wieder im Schlaraffenland einkaufen (auch wenn der Shop viel kleiner als der letzte war, so übersteigt die Größe jeden Merkur locker). Überrascht haben wir dann gesehen, daß wir schon in den Außenbezirken von Biarritz waren, unser erhoffter Parkplatz also nur mehr 10 Minuten entfernt war. Das war ein schnelles Frühstück unterwegs.

Die Anfahrt ist natürlich eng und wie zu befürchten hörten wir das ‘Sie haben ihr Ziel erreicht’ mitten in einer Gasse. Aber da hatten wir das Glück der armen Camper und wir fanden zwei hintereinanderliegende Zahlparkplätze, auf die wir uns gequestscht haben. Ganz blöd war der Baum, der nur 5cm am Dach Abstand ließ. Beim Zahlen der Parkgebühr am Automaten bemerkten wir unser nächstes Glück: Am Sonntag ist Parken gratis. Also Roller ausgepackt und zum Leuchtturm gerollert.

Weisser Leuchtturm auf einer grünen Klippe an der Atlantikküste von Biarritz, umgeben von dichtem Buschwerk, Pampasgras und schroffen Felsen im tiefblauen Ozean Blick von einer üppig grünen Küstenvegetation auf den Atlantischen Ozean in Biarritz, mit steilen Sandsteinklippen, sandigen Buchten, hellen Gebäuden im Hintergrund und tiefblauem Wasser unter strahlend blauem Himmel Blick von einer grün bewachsenen Klippe auf die azurblaue Bucht von Biarritz mit sandigen Stränden, dichter Küstenbebauung, vorgelagerten Felsen im Meer und klarem Sommerhimmel

Welch Überraschung gleich neben dem Leutturm gab es sogar 3 Parkplätze für uns. Aber zu spät, wir klebten schon am Baum.

Historische Villa mit grauer Natursteinfassade, markanten roten Ziegeldächern und weiss eingefassten Fenstern hinter einer grünen Hecke an einer asphaltierten Küstenstrasse unter strahlend blauem Himmel

Man kann auch auf den Strand gehen, nur ist es überall nicht gestattet zu schwimmen, da Strömungen böse sein können. Hat aber keinen gestört, alle waren im Wasser oder haben gesurfed. Mich hätten da ohnehin keine 10 Pferde rein gebracht, das Wasser hatte 19°C. Wobei, die Surfer gehen auch alle mit Neoprenanzug rein und Astrid meint, es gibt mindestens so viele Neoprenverleihgeschäfte wie Eisgeschäfte.

Blick auf die Grande Plage in Biarritz an der französischen Atlantikküste mit goldenem Sandstrand, sanften Wellen im tiefblauen Ozean, charakteristischen Felsen im Wasser und dem markanten Leuchtturm im Hintergrund

Die angrenzenden Parks sind auch so schön.

Das Hôtel du Palais in Biarritz mit rot-beiger Fassade und schiefergedecktem Dach thront im Hintergrund hinter einer gepflegten Parkanlage mit sattgrünen Rasenflächen, geschwungenen Kieswegen und schlanken Tamarisken bei strahlend blauem Himmel Eine Person steht mit einem E-Scooter auf einem hellen, gepflasterten Platz vor einem historischen Karussell mit rot-weissem Dach, gerahmt von klassischen mehrstöckigen Gebäuden und einer Baumallee unter klarem blauem Himmel

Nach dem Miramar Strand, der ‘große Strand’. Ich sehe auch in der Nachsaison ist man da bei einem Zimmerpreis von 320€ aufwärts (aber dafür gratis WLAN).

Breiter Sandstrand von Biarritz am Atlantik mit feinem ockerfarbenem Sand, sanften Schaumkronen auf blauem Ozeanwasser, markanten Felsen und der historischen Küstenarchitektur unter klarem blauem Himmel

Wenn man zum ‘Spitz’ der Stadt kommt, wird es felsiger. Und das macht meiner Meinung den Reiz von Biarritz aus. Man kann auf einige der Steine raufgehen.

Blick auf die historische Fussgängerbrücke zur steinernen Felsinsel Rocher de la Vierge in Biarritz, umgeben von sandigem Strand, azurblauem Atlantik und klarem Himmel Blick auf die weit geschwungene Sandbucht Grande Plage von Biarritz bei Ebbe, mit feinem ockerfarbenem Sand, sanften blau-weissen Wellen und markanten Felsen im Vordergrund, eingerahmt von dichter grüner Ufervegetation und einer hellen Küstenbebauung unter klarem blauem Himmel

Da sieht man den Jachthafen, der mit den Mauern wie eine Bastion wirkt. Heute waren da jede Menge Fischhändler und –Brater und es roch wirklich streng nach Fisch.

Blick auf die atlantische Küste von Biarritz mit felsigem, bei Ebbe freiliegendem Strand, klarem blauem Wasser und der markanten Kirche Sainte-Eugénie im Hintergrund unter strahlend blauem Himmel

Am ‘Hauptplatz’ gab es jede Menge zu futtern und man sieht die Kirche Sainte-Eugenie. Die ist außer für Gottesdienste zu, der kleine Einblick ist auch ernüchternd. Kirchen sind in Frankreich innen nicht hübsch.

Blick auf die Place Louis Barthou in Biarritz mit dem runden Musikpavillon, umgeben von mehrstöckigen Gründerzeithäusern in Ocker- und Beigetönen, gepflastertem Vorplatz, mediterraner Bepflanzung und einer fliegenden Möwe am leuchtend blauen Himmel Monumentales Kruzifix mit holzgeschnitztem Korpus vor dem Hauptaltar einer gotischen Kirche mit Kreuzrippengewölbe, massiven Steinsäulen, farbigen Buntglasfenstern und einer österlichen Kulisse aus violetten Tüchern und Olivenbäumen

Weiter auf den Pfaden der Küste habe ich endlich ein Eidachsfoto geschafft, wobei das nur mit dem Handy eine Herausforderung ist.

Eine braun-grau gemusterte Mauereidechse mit langem Schwanz steht auf einem hellen, feinkörnigen Schotterweg in der prallen Sonne, wobei ihr Schatten deutlich auf den steinigen Boden geworfen wird

Und wieder ein bißl Geschichte: Warum ist Biarritz so bekannt? Die Kaiserin hat dort mit Ihrem Mann immer die Sommerfrische verbracht. Der berühmteste Felsen ist der Jungfrauenfelsen, wo sie eine Madonne drauf gestellt haben, damit die Fischer beschützt werden. Weil die Kaiserin da auch hin wollte, wurde Gustave Eiffel beauftragt, eine Eisenbrücke zu bauen. Also wenn schon, dennschon.

Ein schmaler Fussgängersteg führt über tiefblaues Ozeanwasser zu einem markanten Felsen mit Marienstatue im sonnigen Biarritz, während zahlreiche Besucher die Brücke säumen und am Horizont der weite Atlantik schimmert Eine Mittelmeermöwe mit weiß-grauem Gefieder, gelbem Schnabel samt rotem Fleck und gelben Beinen steht auf einem dunklen Felsen vor einer verwitterten Steilwand Die steinerne Passerelle Eiffel führt über tiefblaues Atlantikwasser zu einem felsigen Küstenfort mit goldbraunen Klippen und grünem Ufer bei klarem Sonnenschein in Biarritz

Die Aussicht von da ‘draußen’ ist auch wirklich nett.

Blick über die tiefblaue Bucht von Biarritz mit glitzerndem Ozeanwasser, dunklen Felsen im Vordergrund und der bebauten Küstenlinie sowie hellen Hotelbauten im Hintergrund unter klarem blauem Himmel Eiserner Fußgängersteg führt über türkisfarbenes Ozeanwasser zur markanten Felsformation Rocher de la Vierge mit hellbraunem Gestein, im sonnigen Hintergrund die Küstenlinie von Biarritz unter klarem blauem Himmel Massiver, ockerfarbener Felsbogen der London Bridge an der australischen Küste, der sich über türkisfarbenes bis dunkelblaues Ozeanwasser spannt, im Hintergrund der weite Horizont unter klarem blauem Himmel

Beim angrenzenden Strand sieht man die zwei Tiefenstufen: Erster Schreck bei knöcheltiefem Wasser, zweiter bei Bauchtiefe.

Blick auf die Plage du Port Vieux in Biarritz mit goldenem Sandstrand, im klaren, türkisblauen Atlantikwasser badenden Menschen und felsigen Klippen. Im Hintergrund erheben sich weiße Wohnblöcke, historische Gebäude und die markante Villa Belza unter hellem Sommerhimmel

Von da sind wir zurückgerollert und auf ging es in den Süden. Unsere aktuelle Route führt uns doch in den Süden, da wir uns echt nicht sicher waren, ob wir das noch unterbringen. Alternativ hätten wir nach Norden über Bordeaux fahren können. Aber die Atlantikküste ist hübsch, das Wetter ist hier gut (im Gegensatz zur Mittelmeerküste von Spanien), also auf nach Bilbao. Davor hat Gott aber noch ein paar Kilometer Landstraße an der Küste geschaffen.

Blick über die ruhige Hafeneinfahrt von Saint-Jean-de-Luz mit grünlich-blauem Wasser, flankiert von dunklen Felssteinwällen und historischen Häusern mit rot-weißen Fassaden unter klarem blauen Himmel Weisse historische Molefeuer-Leuchtturmanlage aus Stein an der Hafeneinfahrt von Saint-Jean-de-Luz unter tiefblauem Himmel, gerahmt von massiven grauen Kaimauern und ruhigem Ozeanwasser Blick auf den historischen Küstenort Socoa im französischen Baskenland mit seiner markanten Festung, dem ruhigen Hafenbecken voller weißer Segelboote und dem tiefblauen Atlantischen Ozean unter klarem Himmel

In der Gegend sieht man eine für mich neue Form des Fachwerkbaus.

Ein grauer Geländewagen fährt auf einer asphaltierten Straße durch eine Küstenortschaft mit traditionellen, weiß-roten Fachwerkhäusern mit Ziegeldächern, während im Hintergrund ein kräftig blauer Himmel mit leichten Wolken zu sehen ist

Sehr schön ist ein Stopp direkt am/über dem Meer, wo Schichtfelsen schräg nach unten gehen.

Blick auf die steile Flysch-Klippe von Zumaia mit geschichteten Gesteinsschichten, die grün-bräunlich schimmernde Gezeitenzone im klaren blauen Atlantik und sanfte grüne Wiesen auf der Hochebene unter blauem Himmel Faszinierende Flysch-Felsformationen mit horizontal geschichteten Steinschichten und grünem Algenbewuchs an einer Steilküste, die an den weiten, dunkelblauen Ozean unter klarem blauen Himmel grenzt

Ich bin kein Höhenfreak (manche sagen auch feige Sau), Astrid ist nicht viel besser, aber sie hat sich echt ins Zeug gelegt, um da schöne Fotos von der völlig ungesicherten Kante zu bekommen.

Eine Fotografin in dunkelblauen Jeans und grauem Shirt liegt flach auf einer grünen Wiese an einer steilen Felsküste, um die markanten Flysch-Gesteinsschichten und das weite blaue Meer zu fotografieren Steile Flysch-Klippen mit markanten, treppenartig geschichteten Gesteinsformationen und grünem Bewuchs an einer tiefblauen Küste unter strahlend blauem Himmel

Von ein wenig weiter weg, war ich auch nicht wenig erfolgreich.

Weitläufiger Blick von einer grasbewachsenen Steilküste auf den tiefblauen Atlantik mit leichtem Wellengang, der an markanten, schräg geschichteten Flysch-Felsformationen am Küstensaum bricht

Nach einem Besuch bei GIFI um mehr Weihnachts/Halloween-Zeugs zu beschaffen kamen wir nach Spanien. Kamen ist die beste Beschreibung, denn quasi mitten in der Stadt steht ein Schild mit den spanischen Geschwindigkeitslimits, kein Schild oder Zeichen der Grenze. Was fällt einem auf: Man darf 90 auf der Landstraße fahren (und nicht nur 80), der Diesel kostet 1.30 und nicht 1.55 und die Kreisverkehre sind noch eine Stufe kranker, weil sie recht willkürlich mit Ampeln unterteilt sind, oder 4-spurig sind, wobei sich die Spuren bei Ausfahrten als wichtig herausstellen (weil z.B. nur eine oder zwei Spuren rausfahren dürfen). Wobei aber auch hier das südländische Gefühl gewinnt, nix nimmt man wirklich ernst und alle diese Striche am Boden sind Vorschläge. Lustig ist ein hochmodernes Haus, daß eine Spiegelfassade hat und das alte haus von gegenüber zeigt.

Das moderne Amtsgebäude mit dunkler Glasfassade in Oviedo zeigt in seiner spiegelnden Front historische Altbauten, während im Vordergrund eine graue Betonmauer mit eiserner Stange verläuft und die gleißende Sonne am blauen Himmel steht

Was wir noch herausgefunden haben: Sonntag war gut für Biarritz, der 12.10 ist aber weniger gut für Spanien, da das der Nationalfeiertag ist. Daher sind wir am Campingplatz im Überlaufsbereich und der ist nicht ganz so romantisch wie erwartet. Aber hey, zum ersten mal auf der Tour hatten wir 16A Strom!

Morgen geht es auf einen hoffentlich existenten und freien Parkplatz in Bilbao und am Abend sollten wir wieder ruhig in der Pampe nächtigen. Das wäre zumindest der Plan…