ZweiStockiges Motelgebäude mit grauer Putzfassade, einem umlaufenden Gang im Obergeschoß samt Metallgeländer, weißen Türen und einer asphaltierten Hofeinfahrt im Vordergrund

Auf geht es in die USA

3:30 in der Früh stand Claudi pünktlich vor der Türe und brachte uns zum Flughafen. Um 4:00 waren wir dort. WOW. Oder wie es mein Freund aus LA nannte: Holy Cow! Auch bei unserer Qualitätsfluglinie wurde gespart. Nach dem online-Checkin geht man zu einem Automaten, wo man sich selbst die Gepäckbänder ausdruckt und aufklebt. Erst dann darf man zu echtem Personal gehen und das Gepäck loswerden. Dafür gibt es einen gemeinsamen Security Bereich, den wir um die Zeit alleine für uns hatten.

Und dann? Am neuen Terminal in Wien gibt es so ein paar kleine Probleme. Z.B. man bekommt nix zu essen. Es gibt kein Geschäft, es gibt nur ein Meindl Café. das um 5 aufmacht. Also viel Zeit zum Nixtun. Und dann sieht man dort die Preise. Wow, da kann ich in meinem CZ Restaurant 4* essen gehen, für ein Weckerl von dort.

Eine Frau mit Brille und pinkem Leibchen schmiegt sich an einen Mann mit Brille in einem blauen Gewand, im Hintergrund eine Wand mit gelbem Logo Hell erleuchteter Gastronomiebereich mit hölzernem Parkettboden, zahlreichen Hockern und Tischen, Monitoren an der Decke sowie einer schwarzen Säule mit Aufschrift im Gang

Auch das Warten hatte ein Ende und los ging es nach Frankfurt.

Weitläufiger Blick aus der Vogelperspektive auf das dunstige Stadtpanorama von Frankfurt am Main im sanften Abendlicht, im dunklen bewaldeten Vordergrund erheben sich die Anhöhen des Taunus unter einem weiten, zartrosa gefärbten Himmel

In Frankfurt mußten wir mit dem Bus zum Terminal fahren, aber dafür braucht es dort keinen Terminalwechsel und es gibt keine zusätzliche Security Kontrolle. Das Umsteigen ist also völlig easy und angenehm. Nur Astrid hatte einen kleinen Schock: Der Schengengrenzbeamte meinte nur lakonisch, Ihr Paß wäre nicht gültig. Mach ein wenig scherzhaftem hin und her stellte sich heraus, daß sie vergessen hatte den US Paß zu unterschreiben. In Europa werden ja die Unterschriften gedruckt und mit Folie gesichert. Nicht bei US Pässen. Mit einem geliehenem Kugelschreiber des Polizisten ließ sich das Problem aber lösen.

Wir verbrachten die kurze Umstiegspause beim am Terminal befindlichen Mäcki. Man muß sich ja auf USA vorbereiten. Winking smile

Eine Frau mit Brille und pinkem T-Shirt sitzt an einem Tisch in einem Lokal, trinkt aus einem Pappbecher mit gelbem Logo und blickt in die Kamera. Im Hintergrund rahmen eine farbenfrohe Graffiti-Wand und weitere Gäste den Raum

Der A380-800 der Lufthansa ist anders aufgebaut, als der der British Airways. Der Businessbereich oben ist viel größer, sodaß nur der letzte Kabinenabschnitt Economy ist. Damit man die besser Zahlenden nicht stört, erreicht man den Bereich über eine Treppe im Heck.

Das Passagierflugzeug steht an einer gläsernen Fluggastbrücke am sonnigen Vorfeld eines Flughafens, im Hintergrund reihen sich weitere Maschinen und Gebäude

Der Abflug war leider verspätet, da Leute ihr Gepäck aufgegeben hatten, aber nicht kamen. Also alles Rausräumen und warten… Aber irgendwann ging es dann doch los. Das Service der Lufthansa ist eigentlich im Vergleich zu British genial. Man bekommt zwei volle Essen und einen Snack, genug zu trinken und die Leute sind extrem bemüht. Da fliegt man gerne wieder!

Blick aus dem runden Flugzeugfenster auf eine schneebedeckte Berglandschaft mit eisblauem Himmel, während die weiße Tragfläche und gleißendes Sonnenlicht ins Bild ragen Der Blick aus einem runden Flugzeugfenster zeigt die silberne Tragfläche im Flug, während im Hintergrund eine weitläufige, verschneite Gebirgslandschaft unter einem leuchtend blauen Himmel liegt

Auch 11 Stunden gehen irgendwann zu Ende. Ziemlich beängstigend war, daß letzte Foto oben habe ich 40 Minuten vor der Landung geschossen. So viel Schnee…

Das Aussteigen ging fix, das Einreisen trotz Menschenmassen so schnell wie schon lange nicht (ich war nur zwei Minuten langsamer als Astrid als Citizen), nur das Gepäck hat dann noch über eine halbe Stunde gebraucht. Das kriegen sie wohl nie hin.

Alamo hat uns mit dem Shuttle wie immer geholt, wohl als reiner Bosheit kamen aber vorher drei Hertz Shuttles (letztes mal wollten sie ja nicht fahren). Der Checkin beim Schalter von Alamo war auch in ein paar Minuten erledigt und schon standen wir in der Reihe der Premium Cars. Die war nur dünn besiedelt, aber zum Glück haben Leute vor uns noch schnell Auto gewechselt und es blieb der von uns favorisierte Impala übrig. Zwar in schwarz, aber man kann nicht meckern. Dafür hat er den 305PS V6 Motor. Da geht die Post ab.

Die Fahrt zum Motel dauerte auch nicht so gar arg lange. Motel? Yup, wir wurden aus dem Haus meines Freundes ausgeladen. Die Geschichte ist länger, aber es kommt auf ein altes Märchen hin: ‘myne Fru de Ilsebill will nich so, as ik wol will’. Das hervorragende Hotel in Redondo Beach stellte sich als extrem einfaches Motel heraus. Mein Freund meinte, ich soll den vielen schlechten Wertungen in Yelp nicht trauen. Und er hat recht, man könnte noch viel schlechter werten. Aber auch hier ein Spruch: Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.

ZweiStockiges Motelgebäude mit grauer Putzfassade, einem umlaufenden Gang im Obergeschoß samt Metallgeländer, weißen Türen und einer asphaltierten Hofeinfahrt im Vordergrund

Nach einer ersten Einkaufsrunde ging es mit Verspätung in den Storage, wo unsere Sachen gelagert wurden. Leider haben die Möbelpacker nicht nur Sachen meines Freundes kaputt gemacht, sie haben auch alles besonders Schwere auf meine dünne Plastikkiste gestellt. Sachen zerquetscht und Waschmittel überall. Bravo.

Weitläufige Parkgarage mit hellem Betonboden, weißen Ziegelwänden und einer offenen Stahlkonstruktion an der Decke. Entlang der rechten Wand reihen sich orangerote Rolltore von Lagerabteilen, während im Hintergrund eine großflächige Fototapete mit Personen beim Einlagern angebracht ist. Ein schwarzes Auto parkt mittig, und farbige Zierstreifen in Violett und Gelb verlaufen an den Wänden

Und weil wir dann um 21 Uhr Ortszeit (6 Uhr früh des nächsten Tages Heimzeit) doch müde waren, haben wir den geplanten Kinobesuch verschoben und sind schlafen gegangen. Das war ein besonders langer Tag, aber der nächste würde nur länger werden.

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