An White Sands kann man nicht vorbeifahren und der Batflight der Caverns ist ein Muß. Ziemlich viel zu tun an einem Tag.
In der Früh war von den Wolken absolut nichts mehr zu sehen. Wir konnten trotzdem in aller Ruhe in unserem Schatten schlafen. Wenn die nervigen Texaner gegenüber nicht gewesen wären, wäre es die perfekte Zeit am Platz gewesen.

Nach einer guten Stunde waren wir im White Sands NM. Die Sonne stand hoch und die Wellen im Sand waren durch den gestrigen Regen eher schlecht zu sehen, aber es war wieder ein Erlebnis.

Astrid war am Boardwalk vor mir und hat eine super tolle Eidechse erspäht. Eine Probe für die neue Kamera begann, denn ich wollte maximales Zoom auf einer sehr unruhig rennenden Echse. Ich bin vom Ergebnis begeistert.

Die Kamera hat einen Fokusverfolgungsmode. Da kann man auf der im Schatten sitzenden Echse den Fokus setzen und wenn sie losläuft zieht er extrem rasch automatisch mit. Einfach genial.
Es war dieses mal extrem viel los. Zumindest 4 Schulbusse haben wir gesichtet, auch viele andere Autos waren unterwegs. Wir haben daher länger gesucht, bis wir Portraits mit der Düne hinbekommen haben.

Unser silbernes Auto verschwindet fast im Sand.

Faszinierend sind die Palmen, die mitten im Sand leben und sogar blühen.

Nach einem teuren Besuch im Giftshop (die Daheimgebliebenen können sich schon freuen) ging es auf zu den Carlsbad Caverns. Auf über den Berg, den Astrid so besonders hübsch findet.

Kaum ist man oben, schon sind es 10°C weniger, Bäume blühen und alte Eisenbahnschienen (zum Bäume abtrasportieren) sind in Sicht. Da kann man im Sommer der Hitze des Tales entfliehen und im Winter sogar Skifahren.

Nach dem Zeltaufstellen und Einkaufen ging es zu den Caverns. Der Aufzug ist bis Memorial Day außer Betrieb, die Bats aber zum Glück nicht.

Das Fotographieren beim Flug der Bats ist immer noch verboten. Waren es vor vielen Jahren die bösen Geräusche der aufladenden Blitze von Kameras, sind es jetzt jegliche Geräusche. Daher sind auch Handies völlig abzudrehen. Hauptsache man fotographiert nicht. Die Frage eines Touristen, warum die gleichen Bats an der Brücke in Austin mit Straßenlärm, Fotos, Blitzen und Touristen umgehen können, hat der gute Ranger nicht beantworten können.
Am Tag zuvor hat es heftigst geregnet, da war nix mit Bats. Die Tage davor gab es ganze 6 Bats. Der Druck war groß, denn alle Anwesenden wollten die Tausenden Fledermäuse beim Abflug sehen. Und tatsächlich, nach langem Warten stürzten sich abtausende Fledermäuse in den Nachthimmel. Eine schwarze Wolke verlief sich am Horizont. Das muß man erlebt haben.
Waren sie doch hungrig, nach dem Auslassen der Vortage…