In Las Cruces soll es zwei Dinge geben, die man unbedingt gesehen haben muß. Den Kunst und Bauernmarkt und ein altes Stadtzentrum. Also sind wir dahin.
Der Kunst und Bauernmarkt hat jeden Samstag am Vormittag offen. Was für ein Zufall, daß es gerade Samstag war. Der Weg dorthin ist vom Campingplatz nicht weit und wir fanden sogar auf Anhieb einen Straßenparkplatz, obwohl die GRATIS Parkflächen total zugeparkt waren. Aber ein echter US Amerikaner kann nicht parallel Parken. Da ist es für einen Wiener mit unförmigem US car noch leicht einen Straßenparkplatz zu ergattern. Vorne und hinten einen yard gilt hier schon als unparkbar. Das Haus gleich neben meinem Parkplatz sieht echt hübsch aus.

Der Markt ist echt ungewöhnlich. Sie sperren einfach die Main Street und jeder der mag verkauft Obst, Gemüse, seine Kunstwerke oder stellt sich hin und singt.

Kunstwerke werden übrigens hier weit gefaßt.

Obst und Gemüse ist sehr in der Minderheit, da muß man schon genau suchen. Es gibt aber definitiv mehr Futterstandeln. Und Kaffeestandl. Da habe ich scheinbar meine eigene Kaffeesorte.

Wir haben auf dem Markt einige Geschenke erworben, was werden die Beschenkten schon noch sehen. Ich sage nur, es sind sicher keine 0-8-15 Sachen, die man dort bekommt. Zurück ging es wieder am hübschen Haus vorbei.

Am Weg zum historischen Zentrum von Mesilla haben wir Halt an einem Walmart gemacht, Kleinigkeiten und Eis waren wieder notwendig. Der darin befindliche Mäcki hat scheinbar aufgegeben und sich an die Gegend angepaßt. Man kann zu jedem Essen Jalapenos um 39 Cent dazuhaben.

Im Walmart habe ich die Familienpackung Faschiertes gefunden, wo man ganz sicher mein Ding des Quizes braucht, um das krümelig zu bekommen. Man achte auch auf die Menge.

Das historische Stadtzentrum ist nur ein paar Meilen weg. Ein Visitor Center mit Parkplatz ist auch zu sehen, der Parkplatz war aber für eine Veranstaltung gesperrt. War auch nicht so schlimm, denn wir fanden wieder einen normalen Straßenparkplatz direkt an der Plaza. Die Frau vor mir hat sich nicht reingetraut. Ich sage nur: Parallel Parking.
Es gibt Leute die behaupten die Plaza wäre wesentlich schöner als die in Santa Fe. Ich sage nur: Niemals. Sie ist ok, ein paar nette Geschäfte aber sonst nix Besonderes.

Die Basilika ist auch ok, aber man darf nicht rein. Zugesperrt.

Man findet in den Geschäften lustige T-Shirts, Teppiche und ziemlich teuren Schmuck.

Einige Hausnummern sind brav gekachelt. Aber nur wenige.

Natürlich ist das Motorrad, das hinter mir Stand und das Einparken interessant gemacht hat, weggefahren. Daher steht auf dem Bild das Auto alleine. Noch ein schneller Blick auf den Platz und los ging es.

Nicht ganz, denn ein Ami parkte mich mit Einweiserin von hinten (ja, da wo nix steht) auf ein paar Zentimeter ein. Wollte nicht zu nahe am Übergang stehen. Ich durfte dann rauskurbeln. Bravo, Kottan.
Die Strecke ist wie immer lange, gerade und sehr trocken. Nur kurz vor Benson hat man eine Abwechslung mit einem Hügel und netten Steinen.

Der Campingplatz wurde eine Stunde vor Sonnenuntergang erreicht, was durch die Zeitverschiebung schon um 18 Uhr ist.

Der nächste Tag sollte im Raum Tucson verbracht werden.