Ein runder Musikpavillon mit gelben Säulen und bunten Wimpeln steht auf dem grünen Dorfplatz von Mesilla in New Mexico, flankiert von einem Gehsteig mit schwarzen Kandelabern und im Hintergrund ragt die historische Ziegelkirche San Albino auf

Las Cruces einmal anders

In Las Cruces soll es zwei Dinge geben, die man unbedingt gesehen haben muß. Den Kunst und Bauernmarkt und ein altes Stadtzentrum. Also sind wir dahin.

Der Kunst und Bauernmarkt hat jeden Samstag am Vormittag offen. Was für ein Zufall, daß es gerade Samstag war. Der Weg dorthin ist vom Campingplatz nicht weit und wir fanden sogar auf Anhieb einen Straßenparkplatz, obwohl die GRATIS Parkflächen total zugeparkt waren. Aber ein echter US Amerikaner kann nicht parallel Parken. Da ist es für einen Wiener mit unförmigem US car noch leicht einen Straßenparkplatz zu ergattern. Vorne und hinten einen yard gilt hier schon als unparkbar. Das Haus gleich neben meinem Parkplatz sieht echt hübsch aus.

Ein massiver Rundbogen aus hellem Ziegelmauerwerk rahmt den Blick auf einen gepflasterten Innenhof frei, der von einem offenen Eisentor betreten wird. Im Hintergrund führen Stiegen und ein Gang entlang ockerfarbener Mauern in ein schattiges Atrium

Der Markt ist echt ungewöhnlich. Sie sperren einfach die Main Street und jeder der mag verkauft Obst, Gemüse, seine Kunstwerke oder stellt sich hin und singt.

Belebter Straßenmarkt mit weißen und roten Markisenständen auf dem grauen Asphalt eines Gehsteigs, gesäumt von bunten einstöckigen Geschäftshäusern unter klarem, blauem Himmel Auf dem sonnigen Gehsteig einer breiten Straße flaniert am Vormittag eine Vielzahl von Menschen vorbei an zahlreichen Marktständen mit grauen Planendächern, während grüne Laubbäume Schatten spenden und im Hintergrund historische Gebäude die Szenerie rahmen

Kunstwerke werden übrigens hier weit gefaßt.

Zahlreiche hölzerne Gewürzstreuer-Ständer in Stufenform mit Glasfläschchen stehen auf einem rot gedeckten Marktstand, verziert mit bunten Keramikfiguren Vier übereinander angebrachte Holztafeln aus honigfarbenem Holz mit dunkel eingefrästen Aufschriften „Montoya“, „Casa de Garcia“, „Casa de Padilla“ und „Casa de Chavez“, ergänzt durch Symbole wie eine Chili und eine Kokopelli-Figur, montiert an einer grauen Metallwand Zahlreiche Besucher schlendern bei strahlendem Sonnenschein über den asphaltierten Gehweg einer historischen Einkaufsstraße, gesäumt von blauen Marktständen mit rosa Luftballons und massiven Ziegelbauten im Hintergrund

Obst und Gemüse ist sehr in der Minderheit, da muß man schon genau suchen. Es gibt aber definitiv mehr Futterstandeln. Und Kaffeestandl. Da habe ich scheinbar meine eigene Kaffeesorte.

Zahlreiche hellbraune Kaffeepackerl mit weiß-grünen Etiketten und der Aufschrift Beck's Coffee stehen fein säuberlich gereiht auf einem pinken Tisch im Freien

Wir haben auf dem Markt einige Geschenke erworben, was werden die Beschenkten schon noch sehen. Ich sage nur, es sind sicher keine 0-8-15 Sachen, die man dort bekommt. Zurück ging es wieder am hübschen Haus vorbei.

Ein sonniger Innenhof mit einem Pflaster aus Ziegeln, umgeben von zweigeschoßigen Adobe-Gebäuden mit hölzernen Gängen, einer Stiege und einem Brunnen in der Mitte

Am Weg zum historischen Zentrum von Mesilla haben wir Halt an einem Walmart gemacht, Kleinigkeiten und Eis waren wieder notwendig. Der darin befindliche Mäcki hat scheinbar aufgegeben und sich an die Gegend angepaßt. Man kann zu jedem Essen Jalapenos um 39 Cent dazuhaben.

Mehrere Personen stehen an einer dunklen Schaltertheke an, hinter der eine beleuchtete Menütafel und ein McCafé-Bereich zu sehen sind, während ein Inset unten links ein Schild mit Jalapeños und der Aufschrift 39¢ zeigt

Im Walmart habe ich die Familienpackung Faschiertes gefunden, wo man ganz sicher mein Ding des Quizes braucht, um das krümelig zu bekommen. Man achte auch auf die Menge.

Zwei in Klarsichtfolie verpackte Rollen Faschiertes liegen im Kühlregal, versehen mit großen Etiketten mit der Aufschrift „Ground Beef“ und „73% Lean“

Das historische Stadtzentrum ist nur ein paar Meilen weg. Ein Visitor Center mit Parkplatz ist auch zu sehen, der Parkplatz war aber für eine Veranstaltung gesperrt. War auch nicht so schlimm, denn wir fanden wieder einen normalen Straßenparkplatz direkt an der Plaza. Die Frau vor mir hat sich nicht reingetraut. Ich sage nur: Parallel Parking.

Es gibt Leute die behaupten die Plaza wäre wesentlich schöner als die in Santa Fe. Ich sage nur: Niemals. Sie ist ok, ein paar nette Geschäfte aber sonst nix Besonderes.

Entlang eines historischen Gehsteigs mit Pflastersteinen erstreckt sich eine Häuserzeile mit beigem Verputz und blauen Holzfenstern, gesäumt von weißen Säulen, einer dunklen Kandelaberlaterne und geparkten Autos im Hintergrund Ein eingeschossiges Haus mit rosafarbenem Verputz und Ziegeldach steht an einer Straße mit Pflaster und Gehsteig. Vor der überdachten Veranda rahmen zwei schlanke Zypressen ein Steinbeet ein, während links eine Blechtafel auf einem Pfosten steht

Die Basilika ist auch ok, aber man darf nicht rein. Zugesperrt.

Die historische Kirche aus gelben Ziegeln mit einem Glockenturm, hölzernen Flügeltüren und Bleiglasfenstern wird von einem gepflasterten Vorplatz und einer dunklen Stiege gerahmt. Davor steht ein schwarzes Kriegerdenkmal mit goldener Inschrift, gekrönt von einer weißen Marienstatue vor blauem Himmel Die historische Kirche in Terlingua mit gelbem Ziegelmauerwerk und zwei pyramidalen Turmhelmen erhebt sich hinter einem Gehsteig unter dramatisch wolkenverhangenem Himmel

Man findet in den Geschäften lustige T-Shirts, Teppiche und ziemlich teuren Schmuck.

Das cremefarbene Baumwollshirt hängt an einem Kleiderbügel hinter einer Glasscheibe und trägt braunen Text mit der Aufschrift „Homeland Security“ und „Fighting terrorism since 1492“ sowie eine historische Fotografie von Ureinwohnern vor der Umrisskarte von New Mexico Ein leuchtend orangefarbener Wandteppich der zapotekischen Volkskunst aus Oaxaca zeigt einen grünen Baum des Lebens mit einer grauen Eule, Eichhörnchen, bunten Vögeln und einem Hirsch vor einem schwarzen Rand

Einige Hausnummern sind brav gekachelt. Aber nur wenige.

Vier handbemalte Keramiktafeln mit den blauen Ziffern 2, 3, 3 und 0 untereinander auf einer verputzten Wand

Natürlich ist das Motorrad, das hinter mir Stand und das Einparken interessant gemacht hat, weggefahren. Daher steht auf dem Bild das Auto alleine. Noch ein schneller Blick auf den Platz und los ging es.

Das historische Stadtbild von Lincoln in New Mexico zeigt flachgedeckte Lehmbauten in gedeckten Erdtönen entlang des Gehsteigs, darunter das mit Malereien versehene Billy the Kid Gift Shop an einer asphaltierten Kreuzung unter wolkenverhangenem Himmel Ein runder Musikpavillon mit gelben Säulen und bunten Wimpeln steht auf dem grünen Dorfplatz von Mesilla in New Mexico, flankiert von einem Gehsteig mit schwarzen Kandelabern und im Hintergrund ragt die historische Ziegelkirche San Albino auf

Nicht ganz, denn ein Ami parkte mich mit Einweiserin von hinten (ja, da wo nix steht) auf ein paar Zentimeter ein. Wollte nicht zu nahe am Übergang stehen. Ich durfte dann rauskurbeln. Bravo, Kottan.

Die Strecke ist wie immer lange, gerade und sehr trocken. Nur kurz vor Benson hat man eine Abwechslung mit einem Hügel und netten Steinen.

Eine breite Fahrbahn führt durch eine sanft hügelige Landschaft mit spärlicher Vegetation und kargen Bergen unter einem hellblauen Himmel mit leichten Wolken

Der Campingplatz wurde eine Stunde vor Sonnenuntergang erreicht, was durch die Zeitverschiebung schon um 18 Uhr ist.

Ein dunkelgrünes Igluzelt steht auf staubigem Schotter im Halbschatten mächtiger Bäume. Dahinter begrenzen weiße Holzgatter den Campingplatz, während im Hintergrund ein warmer Abendhimmel leuchtet Dramatischer Abendhimmel mit leuchtend orangen und violetten Wolken, der sich hinter den dunklen Silhouetten hoher Laubbäume und einem einfachen Zaun am Horizont erstreckt

Der nächste Tag sollte im Raum Tucson verbracht werden.

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