Heute ging es über den North Cascade Highway.
Das inkludierte Frühstück im Hotel hat den Namen nicht verdient (cereals with milk). Also sind wir zu einem Albertson. Dazu mußten wir einmal durch die Stadt. Und da ich mich geweigert habe für sowas über Interstates zu hüpfen, haben wir noch ein wenig von der Stadt gesehen.

Offenbar haben Safeway und Albertson fusioniert (da muß ich wohl nachlesen, wer wen übernommen hat), sodaß wir bei Albertson auch gute Safeway Ware für den Abend gekauft haben. Und die ersten semmelartigen Dinge, die sogar gut geschmeckt haben.
Von Spokane ging es weiter auf dem Highway 2 in Richtung Westen. Nach der Airforce Base wird die Straße einsam und wieder unendlich langweilig. Bis der Grand Coulee Dam auftauchte.

Mitten in der öden trockenen Gegend haben sie einen riesigen Staudamm hingepflanzt. Und damit einen großen Stausee erzeugt, den sie auch gleich als Recreation Area verwenden.

Danach wird es schnell wieder öde, bis der Chief Johnson Dam auftaucht.

Das Wasser von dem Damm nutzen sie offenbar zur Bewässerung. Und man glaubt es nach so viel Öde nicht, es reihen sich Apfelbaum an Apfelbaum. Am wiedererrichteten Viewpoint, haben sie einen Spielplatz integriert, den Astrid natürlich professionell testen mußte. Wiedererrichtet deswegen, weil genau vor 3 Jahren dort ein riesiges Feuer so ziemlich alles vernichtet hat.

Die Flächen mit Apfelbäumen in der Öde schauen auch lustig aus.

Danach beginnt die hübsche Strecke und nach ein wenig Steigung kommt man zu Winthrop, wo sie so etwas wie ein Westerndörfchen gebaut haben. Wir konnten leider nicht aussteigen und das näher ansehen, denn es gab ein Fest mit gesperrter Straße und alles war zugeparkt. Da gab es einfach keine einzige freie Parkmöglichkeit.

Also weiter leicht den Berg hinauf. BTW, zur Erläuterung: Wir fahren den Scenic Byway, der gleichnamige Nationalpark ist vorwiegend nördlich des Byways und außer den Campingplätzen und Parkplätzen für die Wanderwege, besteht der NP nur aus nicht zugänglichem Gebiet. Also Natur pur.

Es wird dann immer steiler und man sieht langsam nett ins Tal hinunter.

Für unser Auto quasi mühelos, für einen Radfahrer wohl ziemlich mühsam, haben wir den Washington Pass erreicht, wo man kurz danach zu einem kleinen Rundwanderweg kommt, der gute Aussichten bietet.

Sehr hübsch ist auch die Pflanzenwelt im Herbst.

Aber jetzt zum Runderwanderweg mit den Aussichten.

Von da an geht es bergab. Und wie. Uns war nicht bewußt gewesen, wie hoch wir waren, denn es geht da sehr lange ziemlich runter.

Auf der Seite gibt es 3 Staudämme, die für die Versorgung von Seattle gebaut wurden. Da haben sie schon 1919 angefangen zu bauen. Der größte Staudamm hat auch einen beachtlichen Stausee.

Die restlichen Meilen bis zu unserem KOA verlaufen einem Flüsschen entlang und sind auch hübsch. Mehrere winzige Dörfchen reihen sich an der Straße. Wenn sie einen lokalen General Store haben, sind sie schon die großen Dörfer.

Der KOA wurde scheinbar erst vor kurzem zu einem KOA umgewandelt. Früher war es der LuckyDuck Campingplatz. Daher bekommt auch jetzt noch jeder Besucher eine Lucky Duck. Mal sehen ob meine Lucky Duck vielleicht einmal Hippo trifft.
